Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 48 (1884)
- Issue
- Heft 17 (22.4.1884)
- Date
- 1884-04-22
- Page
- Seite 274 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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274 viel darin finden werde, um über dasselbe sprechen und lehren j Menschenseele, von der religiösen Erleuchtung des Menschen- *u können. Nun, es giebt Dinge, die allerdings unerschöpflich j geistes, wie von der Vergeltung, die durch die Geschichte geht, sind, die vom Denken und Fühlen der Menschen durch alle > die Rede ist, da haben wir unerschöpfliche Themata, und Zeitalter hindurch erfaßt, in immer neuer Weise betrachtet kein Weiser, kein Einsichtsvoller, kein Kundiger führt sie zu und behandelt werden, die wie ein rother Faden sich durch ^Ende; sie sind Quellen, die immer neu und frisch hervorfließen, alle geistige Bewegung und Entwickelung der Menschenge-! immer von Neuem erquicken, und immer weiterhin fruchtbar schlechter hindurchziehen. Wo von der göttlichen Weltordnung,! machen und geistige Saaten hervorsprießen lassen. Und alles von der göttlichen Führung der Menschengeschicke, von ber; bic§ ist im Peßach enthalten, ergiebt sich aus ihm für den, Befreiung der Unterdrückten und Schwachen, vom Sturze der j der es in demselben aufzusinden und auszusprechen ver- Gewalt und des Unrechts, von der sittlichen Erhebung der j steht. (Forts, folgt.) 'Anzeigen. Ty* opyo werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet and müssen für die näclist- -Li-löCi bv? folgende Wochennnmmer bis spätestens Bonnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Ludolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zn adressiren. In unserer Gemeinde ist die Rabbiner- Steve mit einem jährlichen Gehalt von :P200 Mark und Nebeneinkommcn zum l. Oktober er. zu besetzen. Die Ertheilung des Religionunterrichts an dem hies. königl. Gymnas., sowie die Funktion als Dirigent der hier bestehenden Religionsschule, und die Vertretung des ersten Rabbiners, da wo cs erforderlich wird, ist mit der Stelle verbunden. Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstand unter Beifügung ihrer Zeugnisse melden [B. 6470] Der Vorstand der Shuagogen-Gemeiude z« vromberg. Louis Aronsohn. Die erste Lehrerstelle au unserer Reli giouS-Schule mit einem jährlichen Gehalt von 1500 Mark ist zum 1. Juli er. zu besetzen. Seminaristisch gebildete Lehrer, die zugleich musikalische Bildung besitzen, um im Synagogen-Chor (Tenor oder Baß) Mitwirken können, wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum 15. Mai er. bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. ]B. 6468a] Der Vorstand der Syuagogeu-Gemeinde zu Vromberg. Louis Aronsohn. Die zweite Lehrerstelle an unserer Religion--Schale mit einem jährlichen Gehalt von 1050 Mark ist znm 1. Juli er. zu besetzen. Seminaristisch gebildete Lehrer, die zugleich musikalische Bildung besitzen, um im Synagogen-Chor (Tenor oder Baß) Mitwirken zu können, wollen sich unter Beisügung ihrer Zeugnisse bis zum 15. Mai er. bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. [B. 6468b] Der Vorstand der Syuagogeu-Gemeiude zu Bromberg. Louis Aronsohn. Bekanntmachung. Durch den Tod des Herrn Oberlehrers Baum ist die Stelle eines Religionslehrers in der israelitischen Cultusgemeinde dahier in Erledigung gekommen und soll dieselbe baldthunlichst wieder besetzt werden. Bewerber werden eingeladen, ihre desfallsigen Gesuche nebst den entsprechenden Zeugnissen bis längstens 20. dieses Monats an die unterfertigte Stelle einzusenden. Bemerkr wird, daß akademische Bildung und bisherige erfolgreiche Lehrtätigkeit an einer Hähern Lehranstalt erwünscht ist, und daß die Regelung der Gehalwerhältniffe bis zur erfolgten Wahl des Anzustcllenden Vorbehalten bleibt. ' München, den 4. April 1884. [M. 7445] Bit» Verwaltung der Israelitischen Cultusiremeiude in München. Israel. Töchler-Penfionat und Höhere Unterrichts-Anstalt. Gegründet 1864. — Aufnahme jeder Zeit. — Prospekte auf Wunsch. — Referenzen großer Gelehrter und der Eltern früherer und jetziger Zöglinge. sL. 1607] Fra« Direktor Therese Gro«a«. Berlin, 2. Hindersin-Straße — Königs-Platz. 1VE. Kalin's Institut und Pensionat München. Bisherige Frequenz: 1730 Schüler. Die Anstatt, an der 10 tüchtige Lehrkräfte wirken, bereitet für den kaufmännischen und gewerblichen Beruf vor. — Im Penfionate finden auch Schüler anderer Anstalten und Handlungslehrlinge treffliche Verpflegung und gewissenhafte Beaufsichtigung. Beginn des Sommersemesters am 21. April. Prospekte und näheren Aufschluß durch f>1. 6589] M. Kahn. Direktor, Thal 11._ Bekanntmachung. Ja der jüdischen Taubstammen - Anstalt zn Fürstenwalde (Spree) sind nachstehende Freistellen zu besetzen: [L. 7151] ~ Freistellen, gestiftet vom seligen Herrn Adolf Ginsberg, Berlin. 1 Freistelle aus der Jakob Xaehod-Stiftnnx, Leipzig. 2 Freistellen, gestiftet vom Verein Freunde der Taubstummen Jedide Ilmiiii. Anmeldungen sind an den Leiter der Anstalt, Herrn M. Keieh, baldigst zn richten. _Fnrstenwalde, den 8. April 1884._ Jhnfionaf 3TJu[ff=©ocftfiauj;f Brüssel. Der Eintritt neuer Schülerinnen findet vom 21.—25. April statt. Prosp. u. Res. auf Wunsch. sB. 7060] Für mein Mauafactnr-, Leinenvnd Wüsche-Geschüft suche ich per 1. Mai er. einen jungen Mann, eventuell auch freie Station (streng koscher). L. Kuben, [b. 7232] Aertin, Dresdener Str. 124. wird ein tüchtiges Mädchen (israel.), welche sich zur Uebernahme sämmtlicher Haushaltungsarbeiten für eine kleine Familie (Junggeiellenwirthfchaft) von 3 Personen versteht. Reflectirt wird nur auf solche, welche selbständig kochen können und auch in allen übrigen Arbeiten gründlich erfahren sind. Eintritt per -1. Mar d. I. Offerten mit Gehaltsansprüchen unt. Xo. 2421 an die Annoncen-Exped. von Otto Hammerschmidt in Hagen i. SB. [K. 7442] Gesucht