Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 47 (1883)
- Issue
- Heft 17 (24.4.1883)
- Date
- 1883-04-24
- Page
- Seite 281 (sequence 15)
- Language
- German
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281' In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Cantors vacant. Candidaten für dieselbe müssen eine gute Stimme besitzen und musikalisch gebildet sein, um einen vierstimmigen Chor einstudiren und leiten zu können. Bei streng religiöser Richtung wird auch die Fähigkeit verlangt, eventuell den untersten Klassen der Religionsschule Unterricht ertheilen zu können. Fixer Gehalt 3 bis 4000 Franken jährlich. Anmeldungen nebst Zeugnissen sind bis zum ersten Mai zu richten an den Vorstand der israelit. Gemeinde. (3895s Basel, den 1. März 1583. Erst. isr. Töchter-Penstonat und Höhere Unterrichts-Anstalt. Gegründet 1864. [3745] Aufnahme von Zöglingen; sorgsamste Pflege der Gesundheit; — vielfältigst, geistige Ausbildung; angenehmes Familienleben; hochbedeutendste, pädagogische Lehrkräfte; — Engländerin u. Französin im Hause. — Empfehlung größter Gelehrten u. der Eltern früherer u. jetziger Zöglinge. — Prospekte auf Wunsch. Fra» Direktor Therese Gronau. Berlin, Hindersinstr. 2, am Königs-Platz. Eine Dame in höh. Lebensstell, wünscht t—2 Mädchen mos. Conf. im Alter von 8—12 Jahr, in Pension zu nehm. Nachh. bei d. Arb. w. gewähr!. Feinste Refer. Off. erb. unt. K. L. 836 bei And. Rosse, Berlin, Königstr. r>5. Für mein Mauafartur - Geschäft und Banmwoll - Waarea en gros suche auf sogleich einen jüngeren Commis und einen Lehrling, Israeliten. Osterode am Harz. [5895] Eduard Herzer. Pr, Moriz Bappaport’sche Stiftung für Preisansschreibnngen. Es wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß Herr Or. Jacob Rappaport, von dem Wunsche beseelt, seinem verewigten Vater, dem Herrn Moriz Rappaport» Ür. der Medicin und emeritirter Spitals-Tirector zu Lemberg, ein bleibendes Andenken zu gründen, eine Stiftung zu Preisausschreibungen für in der Regel in deutscher Sprache abzufassende Schriften und Abhandlungen, welche die Juden betreffen, insbesonders historischen oder social-politischen Inhalts, errichtet hat. Demgemäß beehrt sich das Unterzeichnete Stiftungs-Comite bekannt zu geben, daß als Preisfrage das Thema: „Welchen Eiustuß haben jüdische Aerzte ans das Jadeathnm and ans das jüdische Volk geübt?" (Ein culturhistorisches Bild) gewählt worden ist. — Es soll nachgewiesen werden, welchen Einfluß jüdische Aerzte theils durch ihren Verkehr mit allen Schichten der Gesellschaft, theils durch ihr persönliches Ansehen bei Fürsten und Staatswürdenträgern, theils als Pfleger der Naturwissenschaften und theils als Schriftsteller auf das Judenthum und aus das jüdische Volk im Lause der Jahrhunderte bis auf die moderne Zeit ausgeübt haben. — Ter Verfasser soll im Allgemeinen ein Bild von der Stellung des jüdischen Arztes besonders im Mittetalrer entwerfen, dann solche vorragende Aerzte hervorheben und in großen Zügen ihr Leben und Wirken darstellen, welche in den Rahmen der Preisfrage paffen. — Als Preissumme für die beste Schrift, welche wenigstens Zehn (10) Druckbogen enthalten soll, wurde Ein Tausend (1000) Gulden Oesterreichischer Währung bestimmt. — Diejenigen Herren, welche um den Preis zu concurriren beabsichtigen, werden ersucht, die Preisschriften bis längstens den 15. Oktober 1884 Mittags 12 Uhr ins Sekretariat der israel. Cultusgcmeinde in Wien (I. Scirensteiteng. 4) ohne 'Namensfertigung, mit einem Motto versehen, einzusenden, und in einem zweiten Couvert, welches dasselbe Motto trägt, versigelt Namen und Adresse anzugeben, wobei bemerkt wird, daß stistsbriessgemäß dem Autor das Recht des Eigenthumes bleibt, daß jedoch die Publicirung der Preisschrift, falls dieselbe vom Autor nicht veranlaßt wird, von dem Vorstande der Wr. israel. Cultusgcmeinde über Vorschlag des Unterzeichneten Comitüs vorgenommen werden kann. Wie», 15. April 1881. [VV. 6206s Das Couiite der Dr. Moriz Rappaport’schen Stiftung. »I „i I>as Kein-.Xriisnis!« der Anstalt Hollere berechtigt für «len einjährisr-frei- - - willigen Militärdienst. — Zöglinge Handels- Fach - Sehide^ö^Ä^SsrÄÄäftSl WTt_M«_-a m bent mit der Lchute netbunbcneit Pcnrirl lin. sionate Ausnahme. PrGpecte durch den Director Dr. Wahl. Ein junger Mann, der die Realschule bis Obcrsccunda und das Lehrerseminar bis zur ersten Klasse besucht hat, sucht, da ihm die Mittel zur weiteren Fortbildung fehlen, baldigst eine Stelle als Hauslehrer. Gefl. Off. unter A. 6050 an Rudolf Moste, Leipzig erbeten. [6050] Ein j. geb. Mädchen a. g. Fam., w d. Kindergärtnerei gründl. erl. hat, sucht einen Platz bei Kindern u. z. Stütze d. Hausfrau. Es w. n. a. Geh., nur a. fam. Stellung gesehen. Gefl. Oß. w. erbeten sud A. D. V. 34 an die Hiustorff'sche Buchhandlung (C. Kober) LudwigSlust i. K._[11. 599.»] Ein Mädchen von 18 I. aus anständig, r Familie wünscht Stellung zur Stütze der Hausfrau, oder in einem Geschäfte, das an Sabbath und Festtagen geschloffen ist. — Das Nähere theitt auf Verlangen mit: Herr Robb. Dr. Brau» iu Pr. StargardjL. G13C] VAN HOUTENS reiner löslicher [B. 440O] CACAO feinster Qualität. Bereitung „augenblicklich“. Ein Pfund genügend für IOO Tassen. Fabrikanten C. J. van Houten & Zoon, Weesp in HOLLAMD. Zu haben in den meisten Colonialwaaren- und Droguenhandlungen. Für eine ältere Dame in einer größeren Stadt Westfalens wird ein gesetztes juageS Mädchen aus guter Familie als Gescllschasteriu gesucht. Nur solche mit guten Empfehlungen finden Berücksichtigung. Offerten erbeten unter H. V. 597 an Rudolf Masse, Hamburg.'_[H. «238s Igitt junger Mann, zum einj. Dienst » berechtigt,'wünscht als Lehrling eine > Stelle im Bankgeschäft einer größeren > Stadt, das Sonnabends geschlossen ist. > Adressen an C 8 Beer in Berlin. > Wallnertheaterstr. 8t. (H- 58741 | Für ein Parfümerie- und Kurzwaaren- Gcschäft suche ein Lehrmädchen mit guten Schulkenntnissen aus achtbarer Familie; selbige hat auch Gelegenheit sich in Küche und Haushalt auszubilden. [5764] B. Cali 11, Lehrer u. Prediger. Haxen i. W. Übersetze [B. 17059] Dolm esc her OG Holborn Viaduct, London E.C. (vis-ä-vis Holborn Viaduct Bahnhof). NB. 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