Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 52 (27.12.1881)
- Date
- 1881-12-27
- Page
- Seite 867 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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867 Eine Unwahrheit Mohamed's. > Esra ist den Juden niemals etwas Anderes gewesen als In der 9. Sure des Korans, „die Buß?", nach; „Hasopher", der Schriftgelehrte, der außerordentlich Vieles Anderen „die Befreiung" betitelt, in 30. Verse sagt Moha-!zur Wiederbelebung des Mosaismus gethan; aber er wurde med: „Die Juden sagen: Esra ist der Sohn Gottes;" und nicht einmal den Propheten zngezählt. Man sieht, das die Christen sagen: Christus ist der Sohn Gottes. Wir Judenthum war stets Entstellungen ausgesetzt, wo eine brauchen nicht zu bemerken, daß der erste Theil dieses neue Religion entstand und sich dem Judenthume gegenüber Satzes eine lügnerische Erfindung Mohamed's ist, um seinen j geltend zu machen suchte. Wir erinnern z. B. an Matth. Gläubigen allein den Monotheismus zuschreiben zu können. J V. 43. — Anzeigen. Ty% gAyfi 4-p werden mit 20 Ff. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst' All 501 Cb bC/ folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingeben. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Die erste Lehrerstelle an der hiesigen' israelirischen Gemeindeschule ist vacant und bis zum 1. April 1882 zu besetzen. Gehalt 1500 Mark. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse über ihre bisherigen Leistungen baldigst melden [18653] Norden (Ostsriesland), 12. Decbr. 1881. Der Schulvorsteher. _A. Koppel._ Die Stelle eines Schächters in unserer Gemeinde ist sofort zu besetzen. Qnalificirte Bewerber wollen sict, schleunigst unter Beifügung von Zeugniffen an den Unterzeichneten melden. Bevorzugt werden diejenigen, welche auch das Cantorat theilweiie versehen können. [B. 18318] An Gehalt sind 1350 Mk. pro anno bestimmt, sowie eine jährliche Remuneration von 656 Mk. aus der Krupka-Äasse. Thora, den 24. November 1881. Ter Vorstand der Synagogen Gemeinde. _Nathan Leiser. Mädchen - Pensionat in Berlin. In meinem ft it 12 Jahren bestehenden (rituellen) Pensionat können noch einige junge Mädchen Aufnahme finden. Wie bisher, werde ich auch ferner bemüht sein, den Zöglingen das Elternhaus soviel als möglich zu ersetzen und die Anforderungen, welche in Bezug auf Erziehung und Unterricht gestellt werden, in jeder Weise zu befriedigen. Der Unterricht in der französischen und englische» Conversation wird vo» Ausländern erteilt. Herr vr. M. Simon, der zeitige Dirigent der hiesigen Gemeinde Knabenschule und Lehrerbildungs-Anstalt, wird die Güte haben, auf gefällige Anfragen Auskunft über mein Institut zu geben. [B. 17988] Frau Flora Lepehne, SW., Hallesche Strasse 17 I. In der israelitischen CultnSgemeinde zu Marienbad wird die Stelle eines CautorS und SteligionSlehrerS zum 15. April 1882 vacant, wobei bemerkt wird, daß pädagogische Tüchtigkeit bevorzugt wird. Mit dieser Stelle ist ei» JahreSgrhalt von st. 800 verbunden, außerdem ist ein indirektes Einkommen von annähernd st. 200 in sicherer Aussicht. Bewerber um diesen Posten haben ihre diesbezügliche Offerte nebst Belege über ihre Lefähignag, sowie über ihre bisherige Verwendung bis Ende Januar 1882 aa den Vorstand der hiefigeu israelit. CultnSgemeinde eiuzuseade», welcher auch nähere Auskünfte ertheilt. Reisespesen zum Probevortrag werden nur dem Acreptirten vergütet. Marlenbad, am 9. Derember 1881. [18588] Der israelitische Caltus-Yorstand. An der hiesigen Synagogen-Gemeinde soll in nächster Zeit die Srelle eines VorbeterS und Hilfslehrers an der jüdischen Religionsschule mit einem Jahresgehalt von Mk. 1200 besetzt werden. Der hierzu Gewählte kann gleichzeitig die vakante Elementarlehrerstelle an ver hiesigen Simulranschule mit übernehmen. Der Gehalt hierfür beträgt pro anno vor bestandener Wiederholungsprüfung 750 Mark, nach erfolgter definitiver Bestätigung 825 Mark und steigt von 6 zu 6 Jahren bis zu 1350 Mark. Qnalificirte Bewerber wollen sich baldigst mit ihren Zeugnissen und dem Lebenslaufe bei dem hiesigen Magistrat, sowie bei der Synagogen-Gemeinde schriftlich melden. Preuß. Stargard, den 12. Tecember 1881. [18652] Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. J. ttoldfarb. Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartcustr. 4. Aufnahme vo« Zöglingen zu jeder Zeit. Näheres durch Prospecle. [12271] Bon einem jüdischen, staatlich geprüften,! unverheirathercn [1818I] I Elementar-Lehrer, I der auch Gymnasialbilsung und bereits mit! Erfolg für die Quarta vorbereitet hat, wird I eine Anstellung entweder an einer Schule j oder als Hauslehrer gesucht. Offerten er-! beten sub H. 24456 an Haasenstein L j Vogler, Breslau.; Vertrauensposten - Gesuch. > Ein encrg. strebsamer jung. Mann v.! solid. Charakter, d. lange Jahre als Verkäufer in Leinen-, Weiß- und Modewaareu-Gesch thälig und in der Branche gründl. erfahren, sucht, gestützt auf I. Referenz., Stellung, sei es als Bertr. d. Chefs, Reisender od. sonst e. I. Posten i. e. anaeseh. Hause. Gef. Offert, sub 'Ne. 1065 an Budolf Mosse, Würzburg. [M. 18466] In einer respektablen jüdischen Familie Hamburgs finden einige Knaben oder junge Herren derselben Religion sofortige Aufnahme; beste Pflege und liebevollste Behandlung. [8. 18575] Auskunft erlheilen die Herren 8imon May & Co. in Hannover. Offerten unter H. T. 1280 an Rudolf Mosse, Hamburg erbeten. Eine gepr. Erz., mos., m. gut. Zeugniffen n. Res., n. muf., s. v. 1. I. in Deutschl. od. deutsch. Oesterr. Stellung. Gef. Off. bef. Red. Mosse, Berlin SW. sub J. H. 8410. [B. 18498] Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie wünscht gegen mäßiges Honorar eine Stellung als Kiuderpstegeriu oder als Gesellschafterin einer alten Dame. Näheres durch Frau Dr. Hirschberg, Stargard, Pommern. [B. 18876] Bei Adolf Cohn, Verlag und Antiquariat, Berlin W.. Porsdamerstr. erschien: Wolff, Rebekka, geb. Heinemann, Kochbuch für ist. Frauen, in 7. vermehrter Auflage eleg. geb. 3 M. 80 Pf., practisch, ökonomisch und sehr empfehlenswerth. Für eine anverwandte junge gebild. häuslich erzogene Dame mit einer vorläuf Mitgift von 15,00 Mk. wird eine paffend« Parthie an einem nicht zu kleinen Platz, gewünscht. Anträge zu richten an Herrr Lud. Mosse, Leipzig sub K. S. 18804 Diskretion Ehrensache. [18804