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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-12-20 · Heft 51 (20.12.1881) · p. Seite 851

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 51 (20.12.1881)
Date
1881-12-20
Page
Seite 851 (sequence 15)
Language
German
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8ö1 itur selten zu finden, aber selbst dort scheint das Familien- | Glück besteht im Mannes-, respective im wahren Frauenaiter glück nicht häufig durch Zwistigkeiten oder Eifersüchteleien' aus wenig mehr, denn einer netten Platonischen „Freundgetrübt zu werden. Die Juden heiraten noch beinahe im schuft". Ehescheidungen kommen unter den Juden nur selten Kindesalter, die Liebesgluth vergeht schon in Jahren, die vor; Eltern- und Kindesliebe, überhaupt Familienbande, sind bei uns als die schönste Jugendzeit gelten, und das eheliche! hier heilig. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen. Ty| Qpv*of p werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächstfolgende "Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Die erste rehrerstelle an der hiesigen! iiraelirischen Gememdeschule ist vacant und > bis zum I. April 1882 zu besetzen. Gei tialt 1500 Mark. Bewerber wollen sich unter j Einsendung ihrer Zeugnisse über ihre bis-! herigen Leistungen baldigst melden, [18653]! Norden (Ostfriesland), 12. Tecbr. 1881.! Der Schulvorstcher. A. Koppel. Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Di'. Leyerson. Hannover, Thiergarteustr. 4. Ausnahme von Zöglinge« zu jeder Zeit. Näheres durch Prospecte. (12271) Eine gepr. Erz., mos., m. gut. Zeugnisien u. Res., n. mus., s. v. 1.1. in Teuischl. ov. deutsch. Oesterr. Stellung. Gef. Off. bef. Rud Mosse, Berlin SW. sub J. H. 8410. [B. 18498] An der israelitischen CnltnSgemeinde zu Msrlendad wird die Stelle eines CantorS und llieligionSlchrerS zum 15. April 1882 vacant, wobei bemerkt wird, daß pädagogische Tüchtigkeit bevorzugt wird. Mit dieser Stelle ist ein JahreSgehakt von st. 800 verbunden, außerdem ist ein indirektes Einkommen von annähernd st. 200 in sicherer Aussicht. Bewerber um diesen Posten hohen ihre diesbezügliche Offerte nebst Belege über ihre Befähigung, sowie über ihre bisherige Verwendung biS Ende Januar 1882 au den Vorstand der hiefiaen israelit. CnltnSgemeinde einzuseuden, welcher auch nähere Auskünfte erlheilt. Reisespeseu zum Probevortrag werden nur dem Acceptirteu vergütet. Marienbad, am 9. December 1881- [18588] Der israelitische Caltns-Torstand. An der hiesigen Synagogen-Gemeinde soll in nächster Zeit die Stelle eines VorbeterS und Hilfslehrers an der jüdischen Religionsschule mit einem Jahresgehalt von Mk. 1200 besetzt werden. Der hierzu Gewählte kann gleichzeitig die vakante Elementarlehrerstelle in der hiesigen Siwultanschule mit übernehmen. Der Gehalt hierfür beträgr pro anno vor bestandener Wiederholungsprüfung 750 Mark, nach erfolgter definitiver Bestätigung 825 Mark und steigt von 6 zu 6 Jahren bis zu 1350 Mark. Qualificirte Bewerber wollen sich baldigst mit ihren Zeugnisien und dem Lebenslaufe bei dem hiesigen Magistrat, sowie bei der Synagogen-Gemeinde schriftlich melden. Preuß. Stargard, den 12. December 1881. [18652) Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 4. Goldfarb. Lehrling von ordentlicher Familie zum sofortigen Eintritt gesucht. Sonnabend und Feierrage geschlossen. [18166] L. Hamb erg er, Hörde. Manufactur- und Modewaaren. Wir suchen zum baldigen Antritt einen mit den nörhigen Schulkennrnisien versehenen jungen Mann als Lehrling. [18290] Uoemiberg «0 Neukamp, Lederhandlung in Erfurt. Der practische Vorbeter. Vollständige Sammlung (gegen 400 Folioseiten und 15 n Nummern) der sämmtlichen! , gottesdienstlichen Gesänge u. Recitativ© der Israeliten (das ganze Chasonos) nach polnischen, deutschen u. portugiesischen IVeisen nebst allen den Gottesdienst betreffenden Verhaltungsregeln, rituellen Vorschriften u. Gebräuchen von Cantor A. Baer in Gothenburg (Schweden). Dieses von den grössten Capacitäten als das gediegenste u. reichhaltigste Musikwerk anerkannt, ist vom Verfasser für 30 Mark zu beziehen. Qi 7384]]. Tie Stelle eines Schächters in unserer! Gemeinde ist sofort zu besetzen. Qualificirte > Bewerber wollen sich schleunigst unter Bei- I fügung von Zeugnissen an den Unterzeich-! neren melden. Bevorzugt werden diejenigen,! welche auch das Cantörat theilweii'e ver- : sehen können. [B. 18318]! An Gehalt sind 1350 Mk. pro anno be-! stimmt, sowie eine jährliche Remuneration \ von 650 Mk. aus der Krupko-Kasse. j Thorn, den 24. November 1881. Der Vorstand der Synagogen Gemeinde. Nathan Leiser. Für ein Porzellan und Knrzwaareo-! Geschäft wird per 1. März 1882 etne tüch-! tige Gchülfiu gesucht, die im Decoriren der! Fenster und in Handarbeit erfahren ist. | Gefällige Offerten unter TV. 9078 an | A. Winkler’s Annoncen - Expedition in Aildesheim. [18651] Von einem jüdischen, staatlich geprüften, unverheirattzeten [18181] Elementar-Lehrer, der auch Gymnasialbildung und bereits mit Erfolg für die Quarta vorbereitet hat, wird eine Anstellung entweder in einer Schule oder als Hauslehrer gesucht. Offerten erbeten sub H. 24156 an Haaeenstein & "Vogler, Breslau. Kin Woröeter, Thora-Vorleser» geprüfter Religionslehrer und Schächter, der auch die Pflichten eines Synagogendieners versehen will, sucht unter sehr bescheidenen Ansprüchen Stellung. Die besten Zeugnisse stehen zur Seite. Offerten sub M. 400 an Rad. Mosse, Breslau erbeten. [Br: 18614] Verlag von I*. A. Brockhaus in Leipzig. Soeben erschien: Jüdischdeutsche Chrestomathie. Zugleich ein Beitrag zur Kunde der hebräischen Literatur. Von Dr. Max Grünbaum. 8. Geh. 14 M. [18587]

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