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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-10-18 · Heft 42 (18.10.1881) · p. Seite 701

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 42 (18.10.1881)
Date
1881-10-18
Page
Seite 701 (sequence 17)
Language
German
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701 Anzeigen. T~| gp-MQ ^C3k 'w’erden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- JJULöW ui liC folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von B,. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Die hier vacaot gewordene Stelle des Rabbiners, welche excl. Acridrnzieu, mit einem festen Einkommen von 2000 bis 2500 Mark dotirt wird, soll pro 1. Januar 1882 wieder besetzt werden. Jüngere Bewerber erhalten den Borzug. Meldungen unter nur abschriftlicher Beifügung der Zeugnisse an [15054} den Vorstand der israelitischen Cultasgemeinde In Bernburg. Tie Synagogengemeinde Sögel sucht auf sofort einen Elemeütarlehrcr, Schächter und Borbetcr. Gehalt Neunhundert Mark, freie Wohnung, Heizung und Bettwäsche. [15577} Der Vorsteher J. Weinberg._ Vorstand der israelit. Cultnsgcmcindc Karlsbad. Goncursausschreibung. Durch die Berufung Sr. Ehrwürden des Herrn Br. Plant als Rabbiner der öraelir. Gemeinde in Frankfurt a. M. wird die Stelle des Rabbiners und RcligionSlehrerS bei der hiesigen Cultusgemeinde am 1. Januar 1882 vakanr. Dem hies. Rabbinat sind für Trauungen die politischen Bezirke Asch, Eger, Falkcnau. GroSlitz, Joachimsthal, Luditz, Plan und Tepl mit den Cvrstädten Franzensbav und Marieabav von der k. k. Staatsbehörde zugewiesen. Bewerber, welche sich über ihre absolvirten rabbinischen und akademischen Studien genügend ausweisen können und besonders als Prediger befähigt sind, wollen ihre Gesuche und Zeugnisse bis zum 1. November d. I. an den nulerzeichncten Porsrand einsenden, bei welchem auch die Gchaltsmodaliräten, sowie die übrigen näheren Aufnahmebedingnisse in Abschrift erhoben werden können. _ [14087] Karlsbad, den 28. September 1881. Ter Vorsteher: Ludwig 31 os er. Tie hiesige Kantor- und Schächterfieüe ist noch nicht besetzt. Jahrcsgehalt Frcs. 1400 eventuell mehr. Nur musikalisch gebildete Aspiranten, die mir guten Zeugnissen versehen, einem Gottesdienste mit Harmonium und Chorgesang vorstehen können, wollen sich melden bei [15575] Br. Engelbert, _ Rabbiner in St Gallen (Schweiz)._ Töchter-Pensionat und Lehrerinnen-Seminar. Aufnahme von Zöglingen jeder Zeit, d. einzige derartige iirael. Institut Deutschlands. Frau Therese Gronau, [12859] Berlin, In den Zelten 12. Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergarteustr. 4. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Näheres durch Prospekte. [12271] Höhere Töchterschule und Pensionat von &8SGÜW. SotaMm in Up a. MM. Beste Referenzen. — Mäßige Bedingungen. [1. 12^6? Beginn des Wintersemesters am 18. Dctober. I Bekanntmaclmng. Tie dreijährigen Zinsen der von uns verwalteten Kaufmann August Johafon'schen Familien-Stistung sollen einem weiblichen Mitgliede aus der Verwandtichasr des Stifters, das erwiesen arm ist, als Beisteuer zur Verheirarhung gewährt werden. Tie Auszahlung erfolgt, nachdem die vollzogene Trauung durch den Rabbiner nachgewiesen ist. Die zur Theilnahme an dem Genuß der Stiftung berechtigten weiblichen Familienmitglieder werden hierdurch aufgefordcrt, etwaige Bewerbungen um die zu vergebenden Zinsen unter Beibringung der ihre Ansprüche begründenden Tocumente — insofern dies nicht schon früher geschehen sein sollte — an den Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde portofrei bis zum 15. November c. einzureichen. i 15576] BreSlau, den 12. October 1881. Das Kuratorium der August Zohuson'schen Familien-Ltiftuug. MäMen-PmKonat;»Merlin. In meinem seit 12 Jahren bestehenden (rituellen) Pensionat können noch einige junge Mädchen Aufnahme finden. Wie bisher. werde ich auch ferner bemüht sein, den Zöglingen das Elternhaus soviel als möglich zu ersetzen und die Anforderungen, welche in Bezug auf Erziehung und Unterricht gestellt werden, io jeder Weise zu befriedigen. Der Unterricht in der sranzüfischen und englischen Conversation wird von Ausländern ertheilt. Herr Dr. M. Simon, derzeitiger Dirigent der hiesigen Gemeinde-Knabenschule und Lehrerbildungs- Anstalt, wird die Güte haben, auf gefällige Anfragen Auskunft über mein Institut zu geben. [B. 15501) Frau Flora Lepehne. SW, Halleschestrasse 17 I, Crailsheim (Württemberg). Nachdem ich von Herrn Lindner dahier den Gasthof „Znm Lamm" käuflich erworben habe, erlaube ich mir hiermit meinen Gasthof zur Abhaltung von israelitischen Familien festen, Verlobungen, Hochzeiten:c. :c. ergebenst zu empfehlen, indem es mein eifrigstes Bestreben sein wird, meine geehrten Gäste aufmerksam und billig zu bedienen. In meinem Gasthof befindet sich eine besondere, nach den ritnellen Vorschriften eingerichtete Indische Küche, welche ausschließlich nur für Israeliten zur Verfügung steht und niemals zu einem anderen Zwecke benutzt wurde, refp. benutzt wird. — Um recht zahlreichen Besuch bittet Hochachtnngsoollst X. Schlagenliauff, [15574] Besitzer des „Gasthof zum Lamm". Mit Vergnügen bezeuge ich dem Herrn K. Schlagenhauff, Besitzer des „Gasthof j zum Lamm" dahier, daß in seinem Gasthofe eine nach unseren rituellen Vorschriften einge-; richtete jüdische Küche sich befindet, welche eigens zu diesem Zwecke hergestellt und ausschließlich j nur von Israeliten benutzt werden darf. Zugleich bemerke ich noch, daß diese jüdische Küche I sich in einem ganz anderen Stockwerke befindet, als die den allgemeinen Zwecken dienende Hötelküche. j|. Königsberger. i Lehrer und Santor. 42

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