Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 30 (26.7.1881)
- Date
- 1881-07-26
- Page
- Seite 500 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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_ 500 jeglichen Reben an mir, der nicht Frucht bringet, wird er er. „Mir meinen Kopf nehmen? Ich bin über sechszig wegnehmen." Nach Allem, was der Herausgeber erfuhr, Jahre alt und des Lebens müde. Mich ins Gefängniß glaubte man annehmen zu dürfen, daß die Stimmung der sperren? Auch da wird mich das Bewußtsein, recht gehandelt Richter feinem Borhaben günstig sei und so kam er gegen zu haben, nicht verlassen. Mir meinen kleinen kümmerlichen Ende des Jahres 186?. eines Tages zu Moses Mendelssohn, Gehalt nehmen? O, Gott läßt die Vögel auf dem Dache ihm die Eröffnung machend, daß er nunmehr zur Herausnicht verhungern und weder Verfolgung noch Verleumdung gäbe des ganzen Werkes entschlossen sei. Aber der erfahrene können mir meine Gemüthsruhe rauben." Da zuckte Men- Weise 5) schüttelte noch immer bedenklich den Kops und wandte j delssohn die Achseln und sagte: „Thun Sie, was Sie nach seine ganze Beredtsamkeit auf, den alten Mann von einem Ihrer Ueberzeugung thun zu müssen glauben, aber denken Schritte abzuhalten, welcher, ohne die beabsichtigte Revolution; Sie nur nicht, daß Sie allen den bitteren Kummer vorausin der Denkungsart der Theologen herbeizusühren, nur die sehen können, welchen Ihnen Ihr Vorhaben verursachen Folge haben mußte, ihm den Rest seiner Tage zu verbittern.! wird. Machen Sie sich vielmehr auf Kränkungen gefaßt. Alles vergeblich. „Was wollen sie mir thun?" sagte von denen Sie jetzt noch gar keinen Begriff haben." Der - | Rector ging und handelte, aber er sollte sich der Worte des 1) Mendelssohn war damals 33 Jahre alt. Red.! Freundes erinnern. ^Schluß folgt.) Anzeigen. Tyi -j-p werden, mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- All Oül folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. V acanz. Ein geprüfter und akademisch gebildeter Lehrer isr. Religion, der die facultas in Geschichte und Deutsch für die oberen Klaffen höherer Schulen besitzt, wird für eine öffentliche Schule bis zum 1. October gesucht. Offerten nebst Abschrift von Zeugnissen beliebe man unter der Aufschrift „Geschichtslehrcr X. 1216" baldigst an Rudolf Masse in Nürnberg einzusenden, [M. 10748] Tie hiesige <£antor~, Fiekigionskekirer- und 8d>ocbetstekke mit einem festen Gehalt von 1650 Mark pro amu», circa o—40' > Mark Rebeneinküufte und freier schöner Wohnung in einem nenerbauten Gemeindehause, ist zu Neujahr 188? zu besetzen. Oualifieirte Bewerber mit schönem Organe, die auch im Stande sind deutsche Vorträge zu halten, wollen ihre Gesuche unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst an den Unterzeichneten eiusenden. [110641 (ßftltroro in Mecklenburg, Juli 1881. Der lloestund der ifracl. Gemeinde. Die Synagogengemeindc in Kukiden sucht zum 1. September oder 1. October c. einen jüdifdicn Jtcfircc und Uor&ctcr. Gehalt M. 1000. Reflectanten wollen sich melden beim [11062] Verstund der israelitischen Gemeinde. W. Rosenfoerg. Wegen Sterbefalls soll die Eantorftette in hiesiger Gemeinde neu besetzt werden. Musikalisch gebildete, durchaus tüchtige Bewerber wollen ihre Anmeldungen nebst Zeugnissen an den Unterzeichneten richten. Vorsänger, welche zugleich Religionslehrer sind, erhalten den Vorzug. 111065s Mainz, den 17. Juli 1881. Z>er Dorüand der israelitischen Hiekigions-Gemeinde. Durch die Pensionirung des Landes rabbiner Herrn Dr. Herxheimer vakant gewordene Rabbinatsstelle soll neu besetzt werden. Bewerbungen :c. sind zu richten an den [10086] Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Bernburg. Zur höheren Ausbildung finden jüdische junge Mädchen und schulpflichtige Kinder in meinem slreng religiösen Pensionale liebevolle Aufnahme. Beste Referenzen stehen zur Seile. ]727s] Frau Alma Silbermauu, geprüfte Lehrerin. i Berlin C., Reue Schönhauserstr. 2. Pcnstlmat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. I Hannover, Thiergartenstr. 4! Ausnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. j Näheres durch Prospecie. [1956] Eine Lehrerin, geprüft für das höhere Lehrfach, musikalisch, sucht sogleich oder zu Michaelis Stellung. Offerten unter 8. J. 10636 befördert Rud. Mosse, Leipzig. [10636] Erzieherin. Ein isr. Frl., gepr. Lehrerin, musikal., sucht Stelle als Erzieherin bei jüngeren Kindern. Lffertcn erbeten unter 4. B. 11 Sevelen bei Geldern, Rheinpr. [6. 10848] Isr. * \ Marsilstcin 11 13, Köln. Auskunft auf Wunsch durch die Angehörigen jetziger oder früherer Zöglinge des Institutes. [k.109:54] (wesclnvister Moses. ein junges Mädchen, welchem die besten Zeugnisse über bisherige Thärigkeit zur rrciie flehen, wird auf sofort oder später eine Stelle zur Hülse der Hausfrau in einem religiösen Harre gesucht. Familienstellung Bedingung. Offerten unter A. S. an Carl Schiissler’s Annoucen-Expedltion in Hannover erbeten. [10941] Ich suche einen tüchtigen jungen Mann für mein Tuch- und Manufacturwaaren- Gcschäst. Bewerber, welche Kenntniß vom Gelreidegeschäft besitzen, erhalten den Vorzug. Antritt am 1. October. [6. ill3?] Löser Levin, Seliönflicss N.-M., mein Tuch - und Karderobeugeschäjt Olli suche ich per sofort rcsp. l. October einen tüchtigen Commis, der gewandter Verkäufer fein muß, sowie einen Lehrling unter günstigen Bedingungen. 011132] Gustav Levy, Laudsberg a. Vf. 6189445870