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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-06-28 · Heft 26 (28.6.1881) · p. Seite 432

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 26 (28.6.1881)
Date
1881-06-28
Page
Seite 432 (sequence 14)
Language
German
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432 Anzeigen. Ty-j Cpy*Q ‘fp werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächstfolgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Für die hiesige 15ultus-Beamtenstelle wird möglichst zum, 1. JCctl'r. r. -X ein gutbegabter Cantor gesucht, rer zugleich geprüfter Lehrer und im Stande, bei Gelegenheit eine freie rltede zu halten, wenn möglich auch Schächter ist. [S747] Das Gehalt ist aus 1800 Mk. und circa 100 Alk. Nebeneinknuste normirt und falls die oben verlangten Eigenschaften in bester Weise zutressen, kann solches noch um 2—300 Alk. i gesteigert werden.! Der Dorlihemle tfcr 8ynagogengemeinäe ßüfoiu. L. Colui. Durch die Wahl unseres Rabbiners Herrn 1>1\ Sudicrmundol ZUM Ober- Rabbiner in Trier, ist die Prediger- und LeKrec-Ztclle in unserer Gemeinde zum 1. September d. I. wieder zu besetzen. Wir sordern hieraus reslectirende Bewerber, unter Ginreichnua ihrer O.ualiftcations-Zeugnine hiermit ans, sich bei dem Unterzeichneten Vorstand zu melden. Das Gehalt ist aus 1500 Mark jährlich, exclusive Rebenaeeidentien festgesetzt. [y203] PnscwolK, 14. Juni 1881. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Lehmann. Die erledigte Rabbiner- und Prebigerstelle bei der israelitischen Gemeinde in Stockholm soll spätestens den 1. Januar 1882 wieder besetzt werden. Qualisicirte Bewerber belieben ihre Zeugnisse im Original oder indinirter Abschrift an den Borstand der israelitischen Gemeinde in Stockholm einzusenden. Ter Gehalt ist bei freier Wohnung und verhältnißmäßig nicht unbedeutenden Emolumenten 4000 Kronen schwedische Münze. [8157] Stockholm, im Mai 1881. Der Vorstand der Israelitiselren Gemeinde. NöMes TlmWummen-Grziebltngs-InHiüd von HI. Schweitzer, ZrrrcrnkfurrL a. W., Wcrirrst^cr^e 8. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit; gute körperliche und geistige Pflege; streng religiöse Erziehung; mäßiger Pensionspreis. [0551] Ba8-ami lo ecliesche. „Mein PoIF, ich kann nicht Zurückbalten und nicht ruhen mit Rothruse." In kurzer Zeit ist eine ganze Anzahl kleinerer und größerer städtc in Rußland, welche fast ganz von (Glaubensgenossen bewohnt sind, thcilwcise in unserer uniniltclbarcn Rahe gelegen, man vermuthet allesammt von ruchloser hsand angezündct, nicdergcbrannt. Die Echih dernngen, von Augenzeugen, die ksülferuse der Gemeinden und ihrer Rabbiner, die Bitten edler wcitberuhmrer Menschcnsrennde — ich nenne nur die Rabbiner Jizchak, Elchauan. spector in Rowno — müßten selbst den sclsenharten menschcn zu Thräncn rühren. Ebenso schlimm als das Unglück ist die paitif, welche unsere russische Glaubensgenossen ergriffen hat. Glaubensbrüder in aller Welt, die ^Zhr in voller Sicherheit arbeitet, besitzt und genießt! laßt Euch keine mühe zn schwer, kein Vpser zn groß sein, am Glaubensgenossen zn helfen und rufet alle menschen zum Beistand ans'. Glanbensbrüder! mir ist zu m»the wie dem Propheten, als er, das furchtbare Geschick seines Polkes beklagend, ausries: ,.!Per wollte, daß mein Paupt ein Wasser- und mein Auge ein ochränenquell wäre, ich würde Tag und Rächt weinen über das Unglück meines Polkes." 2lber mit Rlagcn allein ist cs nicht acthan. hier heißt es helfen, Helsen und zur Pulse anfrusen mit aller Rrast und mit dem letzten trebenshauche. Und ihr werdet mithelfen -ad ki ja'awor sa’am- „bis Grimm und Gräuel vorüber sind". Gott schütze und bewahre Euch von gleichem mißgeschickl Echicket recht reiche und zahlreiche Gaben für die Unglücklichen [ysö^] Eurem Genösset! in Lieb' und Leid memel, im Siwan (Juni) |)l% Rlllf« ^luch mein Freund und mitarbeiter ZLezirks-Rabbiner Dr. 8alvendi in Aürkheim a. ^sardt nimmt für diesen Zweck bestimmte spenden entgegen und veröffentlicht dieselben in seinem spendenverzeichnisse. Zur höheren Ausbildung finden jüdische junge Mädchen und schulpflichtige Kinder in meinem streng religiösen Pensionäre liebevolle Aufnahme. Beste Reseren;en stehen zur Seite. |727Nj Frau Alma Silbermanii. qeprint'.' ürlireriu. Berliii C., Neue Echönhauserstr. g. Pensionat und höhere ^Löchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartenfir. 4. Aufnahme von Zöglingen;» jeder Zeit. Näheres durch Prospecte. [1956] Föekter-Fensionai und Le hre rinnen-Bildung s - Anstalt. Das einzig derartige israelitische Institut in Deutschland. Eintritt jeder Zerr. Prospecte gratis. [7919] Frau Therese Gronau. _Berlin, In den Zelten 12._ Ein seit 1837 bestehendes altrenommirres Kliabcn-Pcnsioillit sisr.j in Frankfurt a. M. ist Srcrbefalls wegen sofort unter günstigen Bedingungen zu übertrage«. Wegen näheren Bedingungen beliebe man sich an [F. 9509] Frau Fleischmann Eternstr. No. 18 zu wenden. Verlag VON Baumgartner 8 Buchhandlung in Leipzig. In jeder Buchhandlung zu haben. Mayer. Dr. S.„ Die Rechte der Israeliten. Athener u. Römer. Mit Rücksicht auf die neuen Gesetzgebungen für Juristen. Staatsmänner, Theologen, Philologen, Philosophen u. Geschichtsforscher in Parallelen dargestellt. Ein Beitrag zu einem System u. zu einer Geschichte des Universalrcchts. z Bde. gr. 8". brosch. 0 Mk. Der III. Band (aueli ». d. Titel C.esehiehte der Strafrechte. 4t!' /i Hotten gr. 8. Ladenpreis 9 M.) ist bei frankirter Kinsendiing von ft M. von Sigmund Majcr in Trier zu beziehen.

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