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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-06-14 · Heft 24 (14.6.1881) · p. Seite 396

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 24 (14.6.1881)
Date
1881-06-14
Page
Seite 396 (sequence 14)
Language
German
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396 einem von zwei silbernen Schalen slankirten großen Tafelgewinnet, zu gelangen? Der eifrige Besuch dieser Ausstellung aufsatz von eiselirtem Silber, und den ersten Gewinn, der wird auch die schönste Belohnung derjenigen unserer Mitin den Annalen der ftraßburgischen Wohlthätigkeilslotterien bürger sein, die von Anfang au dem Werke des israelitischen im Allgemeinen, sowie der großmüthigst ausgesetzteu Lotterie- Krankenhauses und seiner Lotterie ihre menschensreuudliche gewinne im Besondern Epoche machen dürfte, bilden 33(p Sorge und Unterstützung augedeiheu ließen. Hiermit nennen Stück Silbergeschirr im Werthe von 5000 Fr. wir das Organisationskomitc und seine Mitglieder, Herrn Wir waren also zu der von vornherein gemachten Be- Leon Blum-Auschcr, den Präsidenten, Herrn Leon Schwartz, merkuug Wohl befugt, daß diese am nächsten Sonntag zu den Kassirer, und Herrn Tr. Levy und seine Kollegen; eröffnende Ausstellung gleich einer reichen Kunst- oder Inferner die Herren Kommissäre und die Damen des Damendustrieausstellung besucht zu werden verdient. Wer wäre komitös mit ihrer Präsidentin, Mad. Arnaud-Aron, und der hier wohl im Staude, dem Gelüste zu widerstehen, sogleich Bizepräsidentiu, Mad. Alexander Blum, welche für den Erein Dutzend Lotterieloose zu kaufen, um möglicher Weife in folg dieser wohlthätigeu Stiftung in aumuthigster und darum den Besitz der gewünschten Gegenstände, vieleicht des Haupterfolgreichster Weise gewirkt haben. Anzeigen. Ty> gp'PO 4-/\ werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- " ■ Övy-L d liC folgende Wochennnmmer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von B,. Mosse in Leipzig oder deren Eilialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Stutlgarl. Keweröerausrus. Die israelitische Kirchengcmeiudc Stuttgart beabsichtigt einen akademisch gebildeten i Theologen zu engagiren, welcher den israe-! litischen Schülern der höheren Lehranstalten! Religionsunterricht zu ertheilcn und dem Rabbiner in dem Prcdigtamte und sonstigen; Funktionen Aushilfe zu leisten hätte. Die Anstellung erfolgt vorerst ans die Dauer eines Jahres und es ist der Gehalt auf i Zweitausend Mark normirt. [8t. 8576s 1 Bewerber haben ihre Meldungen unter Darlegung ihres Bildungsganges und Anschluß der Zeugnisse über erstandene Prüfungen bis zum 30. Juni cinzureichen bei dem Israelit. Kirchenvorsteheramt. Tie Kantor- und Schächterstelle ist am l. August d. I. in unserer Gemeinde vacant mit einem fixen Gehalt von jährlich 525 Mark, freier Wohnung und Garten. Bewerber wollen sich gefälligst melden. [8363} Seelow b. Frankfurt a. £., 23. Mai 1881. Der Vorstand der Synagogen- _ Gemeinde. Vakanz. Tic Stelle eines mnsikalisch gebildeten ersten Eaniors, welcher auch im Gcbcte- und Thora-llebersetzcn bei der hebräischen Schule unterrichten soll, ist zum 15. August oder 1. October cur. hier zu besetze». [6305} Fester Gehalt 2100 Mark, Nebenrcvcnuen nicht unbedeutend, frankirtc Meldungen sehen wir bald entgegen. Fiawitfcki, Ende Mai 1881. Der Corporations-Vorstand. Tie erledigte Rabbiner- und Predigerstcllc bei der israelitischen Gemeinde in Stockholm soll spätestens den 1. Januar 1882 wieder besetzt werden. Oualificirte Bewerber belieben ihre Zeugnisse im Original oder indinirter Abschrift an den Borstand der israelitischen Gemeinde in Stockholm cinzusenden. Ter Gehalt ist bei freier Wohnung und vcrhältnißmäßig nicht unbedeutenden Emolumenten 4000 Kronen schwedische Münze. [8157} Stockholm, im Mai 1881. _Per Torstand der israelitischen Gemeinde. Für die hiesige C«ltus-Beamtenstelle wird möglichst zum 1. Oetbr. d. I. ein gutbegaöter Cantor gesucht, der zugleich geprüfter Lehrer und im Stande, bei Gelegenheit eine freie Rede zu halten, wenn möglich auch Schächter ist. ^874^ Das Gehalt ist auf 1800 Mk. und circa 100 Mk. Nebeueinkünftc normirt und falls die oben verlangten Eigenschaften in bester Weise zutrcffen, kann solches noch um 2—300 Mk.; gesteigert werden.. Der Aorlihemle rfer Spagogengememlk <ßüforo. L. €olm. Ein älteres Mädchen jüdischer Confessio», möglichst der polni schcn Sprache mächtig, wird bei hohem Gehalt als Berkäuseriu in einem Dcstillationsgcschäst gesucht. Offerten unter II. 8638 an Kurt. Mosse. Leipzig erbeten. [8638} Concvrs. Bei der israel. Cultusgcmcinde in 8aa; ist die Stelle des Oberkantors mit einem jährlichen Gehalte von Fl. 1000 nebst Emolumenten nnd freier Wohnung zu besetzen. Bewerber, die ihre musika* lische Bildung und Befähigung zur Leitung des Chores Nachweisen können, wollen ihre mit Attesten über die bisherige Verwendung belegten Gesuche bis zum 20. d M. beim gefertigten Vorstände einbringcn. Rcisespcscn werden nur dem Acceptirten vergütet. [8722} 8aaz, 1. Juni 1881. Ner Eutinsgemeinäe-lloMlut. Ein lediger Elcmentarlehrcr, schon mehrere Jahre im Amte, musikalisch, Chordirigent, tüchtiger Cautor u. Schächter, sucht per 1. Sptbr. od. 1. October c. Stellung. Gesl. Franco-Offerten beliebe man unter Chiffre D. N. 8748 an Budolf Mosse in Leipzig zu richten._[8748] Einen Lehrer zum hebräischen Unterricht und Beaufsichtigung eines Untertertianers sucht möglichst p. l. Juli. Philologen und Theologen werden bcvor;ugl. [B. 8790] Louis Badt, Sorau N.-L.

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