Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 2 (1838)
- Issue
- Heft 123 (13.10.1838)
- Date
- 1838-10-13
- Page
- Seite 496 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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496 Transport 10,631 Thlr.14 Gr. 1672) Herr A. Joel, Handlungs-Gehilfe in Gumbinnen... 1 - — - 73) - N. Lehmann ssm., Kaufmann in Goldap. 3 - — - 74) - I. Alexander, Kaufmann in Stallupönen. 5 - — - 75) - Schimmelpfenning, Wagensadrik. in Gumbinnen (christl. Gl.). — - 12 - 76) - H. Romeike, Zimmermann in Gumb. (christl. Gl.) . 1 - — - 77) - v. Schmidt, Forstinspect. in Goldap (christl. Gl.) 1 - — - 78) - Frey, Reg.-Referend. in Gumbinnen (christl. Gl.) — - 8 - 79) - D. L. Eloesser, Kaufmann in Insterburg ....... 3 - — - 80) - M. L. Putzrath, Kaufm. in Insterburg. 3 — - 81) Herren Gebr. Adam, Kfl. in Stallupönen.. 2 - — - 82) Herr J.jB. Conheim, Kfm. do. 2 - — - 83) - Victor Anders, Kaufmann in Darkehmen. 1 - — - 84) - Behr, Reg.-Beamter in Gumbinnen (christl. Gl.) — - 8 - 85) - C. Lottermoser, Handlungs-Gehilfe do. . . . . — - 8 - 86) - I. I. Schopp, Kaufm. in Darkehmen. 3 - — - 87) - Salomon Adam, do. do. 2 - — - 88) - Magn. Anheim, Handl. Gehllfe in Danzig ... 2 - — - 89) - Voß, Justiz-Comm. in Gumbinnen (christl. Gl.) 1 - — - 90) - Thoma,Reg.ChefPras. das. 2 - — - 91) - v. Lyncker, Landrath das. 1 - — - 92) - Vogt, Regier. - Rath das. 1 - — - 93) - E. W. Krieger, Gutsbes. Schätzets bei Goldap . . 2 7 — - 94) - CH. Adam, Kfm. in Goldap 5 - — - 95) - M. Lehmann do. in do. 5 - — - 96) - Fab. Schweitzer, do. in Darkehmen. 1 - — - 97) - L.Jacobydo.inSchirwindt 3 - — - 98) - I. F. Hell, do. in Gumb. 9 - — - 99) - Elpen, Reg. Conduct. in Gumbinnen (christl. Gl.) - - 16 - 1700) - Gabriel Landauer, Rabbinats-Candidat und Religionslehrer in Gladenbach 3 - — - 1) - M. Oppenheimer, Schuhmacher in do,. — - 12 - 2) - Meier Bauer, Hdlsm. das. 2 - — - Summa 10,698 Thlt. 6 Gr. (Fortsetzung folgt.) Geschichte. I 0 f e p h « s, sein Leben, sein Charakter und seine Zeit. Von D r. lt r i. (Fortsetzung.) ") Jeden, fahrt Josephus fort, welcher sich in groben Sünden hat betreffen lasten, werfen die Essaec aus ihrem Orden, und ein soLcher Herausgestoßener nimmt oft ein erbärmliches Ende; durch Eide und Observanzen gefestett, darf er von Andern keine Nahrungsmittel annehmen, und findet im Gegentheil, wahrend er sich von Kräutern nährt und sein Körper vor Hunger hin schwindet, am Ende seinen Tod. Aus Erbarmen haben sie daher viele, die schon in den letzten Zügen lagen, wieder unter sich ausgenommen; sie hielten eine Strafe, welche dieselben bis an den Rand des Grabes brachte, für hinlängliche Abbüßung ihrer Sünden. Sehr sorgfältig und gerecht sind sie in Ansehung der gerichtlichen Entscheidungen, und Recht sprechen sie nie, als nur in einer Versammlung, in der hundert Mitglieder sind. Ihr Urtheil steht fest und unbeweglich. Nach Gott genießt die größte Ehre bei ihnen der Name des Gesetzgebers; Lästerung desselben wird mit dem Tode bestraft. Dem Alter und der Mehrheit gehorchen, macht jedem Ehre; wenn Zehn daher sich zusammengesetzt haben, spricht Keiner wider den Witten der Neune. Auch nehmen sie sich in Acht, in die Mitte oder zur rechten Seite hinzuspucken, so wie auch auf eine, vor allen Juden ausgezeichnete Weise, sich am Sabbat mit Arbeit zu befassen. Denn nicht allein bereiten sie sich ihre Nahrung den Tag vorher, um an diesem Tage kein Feuer anzünden zu dürfen, sondern sie haben nicht einmal das Herz, ein Gefäß von der Stelle zu bringen. Sie werden, nach der Zeit, welche sie in diesem Institute gewesen sind, in vier Klassen abgetheilt. Die Jüngern stehen so sehr den Aeltern an Achtung nach, daß diese, nach jeder Berührung von jenen, sich abwaschen, wie wenn sie von einem Fremden befleckt worden waren. Sie erreichen ein hohes Alter; viele bringen eS wegen ihrer einfachen Nahrungsmittel und ihrer Ordnung und Pünktlichkeit, wie mich dünkt über hundert Jahre. Leiden und Widerwärtigkeiten °) S. No. 67 und 68. Der Leser wird entschuldigen, wenn diese Fortsetzung jetzt erst erfolgt, da der Verf. durch anderweitige Arbeiten an der Beendigung dieses geschichtlichen Aufsatzes gehindert wurde, der nunmehr ohne Unterbrechung erfolgen wird.