Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 1 (4.1.1881)
- Date
- 1881-01-04
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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13 Lichte hervortrat." Wir setzen voraus, daß Dr. Groß, in Talmuds verordnete.— In Bielefeld hielt jüngst der rühmseiner Rede auch hcrvorgehoben hat, wie viel Albertus Magnus lichst bekannte frühere Ab;';. Gerichtsrath Dr. Windthorst für feine Philosophie dem Gabriel (Aviccbrou) und dem im liberalen Verein einen glänzenden, mit großem Beifall Maimonides, wie Joel in seiner dcSfallsigcn Monographie aufgenommcnen Bortrag, in welchem er die Verdienste der überzeugend nackgewiesen hat, verdankte, und wie er da-! Juden-um Religion, Wissenschaft nnd Industrie würdigte. — gegen der Commission angehörte, welche die Verbrennung des J Ieuilleton. ©bwjl (Eugene iXbroljflnt £eni). Meudon." — Meudou'. das ist verdächtig! Das Mißtrauen lieber diesen jüngst zum Brigadegeneral erncmntcn wackern nntcr den Zuschauern dieser kleinen Scene greift um sich. Glaubensgenossen erzählt der „Voltaire" folgende hübsche Es ist für sie klar, daß die Deutschen die telegraphische Ver- Episode aus dem letzten Kriege: „Es war am Abend des bindung zwischen dem Palais Royal und Meudon, von l'.>. September 1870, jenes ersten Gefechts, welches unter welcher der in dem Palais etablirte Gencralstah selbst keine dem Namen der Schlacht von Chatillon bekannt ist und zu Ahnung hatte, endcckl haben. Wiederum wird Rath gehalten unserem Vortheilc hätte ausfaüen müssen, wenn die Muth- und man beschließt, daß man dem Telegraphisten von Meudon losigkeit sich nicht der Führer der in s Treffen geführten eine Reihe verwirrender Fragen stellen wird, um ihm zu bc- Truppen und — man darf es nicht verhehlen -- dieser weisen, daß man sich nicht foppen läßt. „Was thun Sie Truppen selbst bemächtigt hätte. Die Flüchtigen füllten die dort?" — „Ich hatte Auftrag, das Schloß in Bertheidi- Straßen der linksuserigen Viertel. Tic Panik war allgemein. gnngSzustand zu setzen. Aber ich mußte den ganzen Tag Man wußte, daß die geschlagenen Divisionen sich zwischen Flüchtige aufnehmen. Ich habe deren mehr als sunszehndie südlichen Forts und die Ringmauer zurückgezogen hatten, hundert aller Waffengattungen, aller Corps, ohne Ofstciere, In den Hauptquartieren der Oberbefehlshaber hatte die Angst ohne Untcrofffciere und ohne Lebensmittel. Ertheilen Sie ihren Gipfelpunkt erreicht. Dasjenige des Generals de mir Instruktionen." — Die Lesung dieser Depesche ließ Beaufort d'Hautpoul, welcher eine Division von dreißig Bakeinen Zweifel mehr au der betrügerischen Absicht des Cor taillonen Nationalgarde unter sich hatte, war im Palais respondenten und man überzeugte sich gegenseitig, daß die Royal installirt, in einem Flügel des Gebäudes, der noch Deutschen ein bequemes Mittel suchten, um nächtlicher Weile wenige Tage zuvor zur der Privatwohnung des Prinzen! nnd ohne einen Schwertstreich Paris zu überrumpeln. Dieses Napoleon gehörte. Wenn wir uns nicht irren, so befand i Project sollte durch neue und knifffge Fragen vereitelt werden, sich der General selbst mit einigen seiner Bataillivne in der! „Haben Sie das Losungswort und die Parole?" — .,Warten Gegend des Schlachtfeldes und mau sah seiner Rückkehr mit; Sie einen Augenblick! Ich will mich danach erkundigen." — Ungeduld entgegen. Plötzlich hörte man das Spiel einer Eine Viertelstunde verstreicht ohne Antwort. Da haben wir'S! elektrischen Klingel in einem der Zimmer, die dem General-! Die Falle ist endeckt, der Corrcspondcnt in Meudon verzichtet stab als Bureau dienten. Allgemeines Erstaunen! Man auf eine Fortsetzung des Abenteuers. Aber horch! Die sucht die Klingel und wird endlich gewahr, daß sie im Innern Klingel läßt sich wieder vernehmen. Er antwortet, die eines geschlossenen Möbels forttönt. Der Teckel wird ge- Worte die er angiebt, sind nicht die von Paris. Man macht sprengt, ein vollständiger telegraphischer Apparat kommt zum es ihm bemerklich. Er entgegnet, daß ein Unterosficier vom Vorschein. Einer von uns antwortet ans das erste Signal, Genie, der mit ihm an der Befestigung des Schlosses arsogleich setzt sich der Telegraph in Bewegung und bringt beitete, sie ihm mitgethcilt hat. Ueberdies dringt er auf uns eine Depesche. Aber man denke sich die Aufregung des eine Lösung der Frage, was aus der Truppcnabtheilung, die Generalstabes: Niemand versteht die Handhabung des Appader Zufall unter seine Befehle gestellt hat, werden soll. Die rats. Niemand weiß eine Depesche zu lesen. Man sieht sich Sache nimmt eine ernste Wendung. Ein Officier erholt sich nach einem Telegraphisten um und findet einen solchen in bei dem Gcneralstab Trochu's Raths. Indessen wird das dem Bureau des General Trochu, der sich damals in dem Drahtgespräch fortgesetzt und sucht man den Correspondenten jetzigen Finanzministerium eingerichtet hatte. Jetzt entspinnt durch Fragen über einige dem Geniccorps angehörige Persich folgender Dialog: „Wer sind Sie?" — Ich bin der sönlichkeitcn aufs Glatteis zu führen. Der Commandant Commandant Levy." — Bei diesem Namen stutzten Alle Levy schickt aber ganz befriedigende Antworten, die Zweifel und man ist der Ansicht, daß der Titel und der Name seltzerrinnen allmählig, man gewinnt die Ueberzeugung, daß sam zusammenklingen. Nachdem man Rath gehalten, wird man es wirklich mit einem französischen Officicr zu thun hat das Verhör fortgesetzt. - „Wo sind Sie?"- - „Im Schlosse und der Fall wird an hoher Stelle erörtert. Man begreift,