Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 44 (1880)
- Issue
- Heft 1 (6.1.1880)
- Date
- 1880-01-06
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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13 Anzeigen. sind ausschliesslich an die Annoneen-Expedition von Rudolf .lHövl 0*1"- losse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Chemnitz, Cöln a Rh., Dresden, Frankfurt aE, Halle a 8., Hamburg, London, Magdeburg, München, Nürnberg, Paris, Prag, Strassburg i E., Wien, Zürich zu adressiren. Bekauntniacbnn Anstellung eines Rabbiners für den Kaiserslautern betr. iirk Die Rabbinerstelle für den Rabbinatsbezirk Kaiserslautern, umfaffend die israelitischen Cultusgemeinden der k Bezirksämter Kaiserslautern, Kireklisimbolanrlen und Kassel, ist durch den Tod des seitherigen Rabbiners in Erledigung gekommen und soll nunmehr wieder besetzt werden. I. Der Rabbiner hat seinen Wohnsitz in der Stadt Kaiserslautern zu nehmen. II. Der Rabbiner hat die Pflicht, jede israelitische Cultusgemeinde einmal im Jahre zu besuchen, eine Prüstmg der Kinder im Religionsunterrichte vorzunehmen und Gottesdienst mit Predigt abzuhalten, wozu nur die Sabbath- und Festtage zu verwenden sind. HI. Der jährliche fixe Gehalt des Rabbiners beträgt..2000. — wozu durch die israelitische Cultusgemeinde Kaiserslautern eine besondere, jährliche Zulage von . . „ 2<X). — bewilligt ist. Außerdem bezieht der Rabbiner einen jährlichen Zuschuß aus der Staatseasie von . . . . „ 540. — auf welchen derselbe jedoch nur so lange Anspruch hat, als die Mittel zu solchen Zuschüssen gewährt werden. Summa Ji. 2740. — IV. Zu den vorbemerkten Bezügen kommen noch die durch bestehende Verordnung festgesetzten Casualien, welche sich aus 1000 Mark und mehr belaufen können. Bewerber um die Rabbinerstelle haben ihre Gesuche sammt Zeugnisien bis zum 29. December lfd. I. bei dem kgl. Bezirksamte Kaiserslautern einzureichen. Kaiserslautern, den 0. December 1879. Für die Delegirten der israel. Cultusgemeinden des Gerichts!) ezirks Kaiserslautern Joseph Kehr. (F. 13584)_ _ Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde daselbst. Samson Selig und Julie Goldschmidt'sche Stipendienfiiftung zu Cassel. Aus obiger Stiftung sollen mehrere zu Ostern k. I. vacant werdende Stipendien von neuem verliehenwerden. Besondere Berücksichtigung werden juristische, philosophische, landwirthsch aftliche und technische Studien finden. Bewerber, welche dem israelitischen Bekenntniß angehören müssen, wollen ihre Gesuche mit Zeugnissen über ihre Bedürftigkeit und ihrer bisherigen Lehren über ihr sittliches Verhalten und ihre Fähigkeiten an das Curatorium zu Händen des Landrabbiner Herrn Dr. Adler zu Cassel im Laufe des Monat Januar gelangen lassen. (13690) In unserer streng orthodoxen Gemeinde ist die Rabbinerstelle zum 1. April 1880 neu zu besetzen. Verbunden mit der Verwaltung des Rabbinats ist die Leitung und Mitwirkung an der Religionsschule, deren Förderung eine der Hauptpflichten des Rabbiners sein soll. Das Einkommen beträgt an sixirtem Gehalte 2400 Mark, an diversen Nebeneinkünsten etwa 1000 Mark jährlich. (B. 13889) Meldungen unter B eifügung eines ourrieulum vitae und der Zeugnisse sind bis zum 20. Januar einzureichen. Wreschen,, Provinz Posen, den 16. December 1879. Der Vorstand der Synagogen Gemeinde Offene Lehrerstelle. Die „Talmud Thora" berechtigte höhere Bürgerschule Hierselbst beabsichtigt, einen Lehrer anzustellen, der mit gründlicher Kenntniß des Hebräischen, namentlich des Talmuds, eine wissenschaftliche Bildung verbindet und der befähigt ist, in oberen Classen sowohl im Talmud als auch in einzelnen allgemeinen wissenschaftlichen Diseiplinen zu unterrichten. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einsendung von Abschriften ihrer Zeugnisse baldthunlichst an Herrn Oberrabbiner A. Stern wenden, welcher bereit ist, über das Nähere Auskunft zu ertheilen. (13686) Hamburg, December 1879. Hie Direction der Talmud-Thora-Schule. Lehrer-Gesuch. Die hiesige Religionslehrer- und Cantorstelle ist vacant und soll ehestens wieder besetzt werden. Gehalt 900 Mark und Nebeneinkünftc. Seminaristisch gebildete Bewerber belieben ihre Meldungen und Zeugnisse an den Unterzeichneten einzusenden. (13666) Bornheiiu bei Bonn, den 14. December 1879. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde C. Koppel,