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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1878-05-07 · Heft 19 (7.5.1878) · p. Seite 302

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
42 (1878)
Issue
Heft 19 (7.5.1878)
Date
1878-05-07
Page
Seite 302 (sequence 14)
Language
German
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302 München. durch seine idyllische Lage, sowie die Nähe der kunstreichen Grossstadt (München ist zu Fass in V4 Stunde zu erreichen) bietet Brannthal für Jeden einen wahrhaft angenehmen Aufenthalt: durch seine vortreffliche ärztliche Leitung für kranke ein Asyl des Heils. — Herz-, Magen-, Leber-, Rückenmarkskrankheiten, Gicht, Hautleiden, Scropheln, Schwächezustände, Medizinvergiftung hatten sich stets besonders günstiger Heilresultate zu erfreuen, worüber Stei n ba che r’s bewährte Schriften Auskunft geben. — Prospecte gratis. — Preise massig. — Minderbemittelte berücksichtigend. — (M. 3874 b.) Vakanzen. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Vorsängers und Schächters, welche (außer freier Wohnung) mit einem Jahreseinkommen von ca. 2000 Mark verbunden ist, sowie jene eines Religionslehrers (mit 1000 Mark fixem Gehalt) vacant geworden und sollen diese Stellen sofort wieder besetzt werden. Einem tüchtigen Lehrer wäre hier Gelegenheit geboten, durch Ertheilung von Privatunterricht im Hebräischen rc. sich ein jährliches Nebeneinkommen von mindestens 800 Mark, und wenn der Betreffende der neueren Sprachen mächtig, ein solches vielleicht Mark 1600 oder noch mehr zu verschaffen. Eventuell könnte auch eine Bereinigung der Vorsänger- und Lehrerfunctionen eintreten, wenn sich Bewerber melden, welche nach beiden Richtungen hin befriedigen und würde dann ein Lehrer angestellt werden, der zugleich ein tüchtiger Vorsänger ist. In diesem Falle würde die Gemeinde einen Schächter, dem dann die Stelle eines Gemeindedieners übertragen werden könnte, aufnehmen. Den Nachweis seiner Qualification als Schächter hat der Anzustellende durch eine vor dem unterfertigten Districtsrabbiner abzulegende Prüfung zu liefern. Bewerber um die erledigten Stellen, welche bezüglich ihrer Befähigung, wie auch hinsichtlich ihrer Religiosität und Moralität gute Zeugnisse besitzen, wollen unter Vorlage letzterer ihre Gesuche baldigst an Unterzeichnete Verwaltung richten. Aschaffenburg, den 29. April 1878. (3969) Die Verwaltung der israelitischen Cultusgemeinde: A. Adler, D. //. Hamburger. Districts-Rabbiner. Emil Neuburger. Für die am 1. Juli d. I. bei hies. Gemeinde vacant werdende Stelle eines Cultusbeamten, wünschen wir einen Beamten, der die Function eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters zu verrichten hat, wieder zu engagiren. Beansprucht werden auch bei besonderen Gelegenheiten als an Festtagen rc. deutsche Vorträge. Festes Gehalt bei freier Wohnung 900 Reichsmark nebst Einkommen für Schächtgebühren ca. 150—200 Reichsmark. Reflectanten, deren persönliche Meldung gewünscht wird, belieben sich zu wenden an den Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Teferme (3967) in Mecklenburg. Ein alleinstehender Kaufmann (Wittwer), Mitte der 50er Jahre, in einer Provinzialstadt Pofens, sucht zum sofortigen Antritt zur Fortführung seines durchaus streng religiösen Haushalts eine T8irthschnfterin in gesetzten Jahren aus anständiger Familie. Offerten mit Referenzen und möglichst mir Photographie unter A. S. 3727 an Rudolf IfMosse in Leipzig erbeten. (3727) Für die hiesige Gemeinde wird ein Elementaru. Religionslehrer gesucht, der zugleich am« und -1*132: rrbto sein muß. Gehalt: Fixum 825 Mark, mindestens 150 Mark für Schechita nebst freier Wohnung, Feuerung und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften. Qualificirte Bewerber wollen baldigst ihre Meldungen mit Einschluß ihrer Zeugnisse richten an den Vorsteher der Synagogeugemeiude: B. Steinberg. Neustadt am Rübenberge._(3883) Lehrer - Gesuch. Die hiesige israel. Gemeinde, deren bisher angestellt gewesener Lehrer und Cantor krankheitshalber seine Function aufgeben mußte, wünscht diese Stelle per gleich oder per Herbst wieder zu besetzen. Das fixe Gehalt beträgt außer Nebenaccidentien 1200 Mk. Qualificirte Bewerber belieben sich unter Beifügung ihrer Atteste an den Unterzeichneten zu wenden. Werl i/Westphalen, im April 1878. Der Vorstand: (3481)_A. Steinfeld. Ein gepr., israel. Elementarlehrer, (3923) nicht Vorbeler, wohl et-np b?3, sucht Stelle zu October; auch Hauslehrerstelle erwünscht. Beste Referenzen. Offerten sub F. B. # 3923 befördert Rud. Mosse, Leipzig. Ein Lehrling mtt den nöthigen Schulkenntniffen findet in einem Geschäfte, Haus- und Kücheugeräthe, Porzellan und Glashandlung, Stelle. Kost u. Logis im Hause gegen Vergütung. (K. 3995.) _Jacob Marcan, Cöln. Lehrlings - Gesuch. In unserm Manufacturu. Modewaareu-Geschäfte ist unter vortheilhaften Bedingungen eine Lehrlingssteüe offen. (3842) Osnabrück, 24. April 1878. Block & Co. Für mein Bank- und Wechsel-Geschäft suche ich einen Lehrling mit guten Schulkenntniffen und aus achtbarer Familie. Moritz Cohn (3843)_in Potsdam. Für mein Roh-Producten-Geschäft suche bei vollständig fteier Station einen Lehrling. (3795)_jP. Zehden, Greifswald. Offene Stelle. Ein junges Mädchen findet in einer jüdischen Familie zur Erlernung des Haushalts gegen mäßiges Kostgeld eine angenehme Stellung. Offerten unter A. 1877 befördet die An- > noncen-Expeditton von E. Schlotte, Bremen. (3996) ^479 54^57746 7

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