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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1878-04-09 · Heft 15 (9.4.1878) · p. Seite 240

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
42 (1878)
Issue
Heft 15 (9.4.1878)
Date
1878-04-09
Page
Seite 240 (sequence 12)
Language
German
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240 Jüdisch-theologisches Seminar ln Breslau. Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen den 2. Mai; die Aufnahmeprüfung findet am 1. statt. Dt. Lazarus, (3109)_Direktor._ In dem von Großherzogl. Oberstudiendirection concessionirten Isr. Lehr- und Erziehungs-Institute zu Pfungstadt (bei Darmstadt) beginnt das Sommersemester am 28. April. Prospectus und jede erwünschte Auskunft ertheilt (K. 2794.) Dr. Joel, Direktor. Pension. Cottbus KL. Vom 1. April er. finden in meinem neubegründeten Hausstande einige jüv. Knaben, die hier Gymnasium resp. Realclassen besuchen wollen, freundliche Aufnahme. Gewiffenhafte, treue Pflege und Erziehung, Beaufsichtigung und Förderung der Schularbeiten werden verbürgt. Auch für Religionsunterricht wird gesorgt. Dr. JfJ. Dienstfertig, (2641)_Prediger hiesiger Synagogengemeinde. umso JYTOÜ _0>e werthvolle und reichhaltige Sammlung Hebraica, Judaica etc., nachgelassen von den elirw. Herren JaCOl) IjftlWfiail». Oberrabbiner in Nym wegen, und Dr. JoS» Bem iifthmailS. Rabbiner in Böhmisch Leipa, soll am 7. und 8. Mai d. J. durch den Buchhändler Jf. L. Joachimsthal in Amsterdam öffentlich versteigert werden. Der Catalog (94 SS. gr. 8) wird auf frankirte Anfragen gratis zugesandt. (K. 3025.) Bei Adolf Cohn Verlag u. Arrtiquariat^Berlin, V., t4 Potsdamerstraße, erschien: (2016) Rebecka Wolf geb. Ileinemann, Kochbuch für israelitische Frauen. 6. vermehrte Auflage. _Preis broch 3 Mark, eteg. geb. Marl 3.80._ tJPfSr5» Berlin, Quartal 3 Culwsbeamte Mk. 1,50 sehr zu empfehlen. (831) Dampf- Talgschmelzen, geruchlos, ohne Säureanwendung, worüber beste Zeugnisse, liefern als Specialität Jng. Gellhorn und //. Flottmann ch Cie., Bochum. (K. 1100.) Die bei Gelegenheit der jüngst im Victoria-Hötel i-icr:) zu Bad Oegnhausen rbgehaltenen Vermählungsfeier unserer Kinder uns von Seiten des Besitzers zu Theil gewordene, in jeder Weise coulante Bedienung, das ausgezeichnete Din6r, wie auch die komfortablen Einrichtungen des genannten Hotels, veranlaßt uns, dasselbe zu ähnlichen Zwecken einem Jeden zu empfehlen. (3027) Eeeser Ganz, Sigmund Stern, Bünde. Gesecke. Beim Beginn deS Sommerhalbjahres finden 2 Knaben, welche eine der hiesigen im besten Rufe stehenden höhern Schulen, Realschule 11. Ordnung oder Gymnasium, besuchen wollen, in meinem Hause gegen einen mäßigen Pensionspreis freundliche Aufnahme. (2060) Essen an der Ruhr, im März 1878. Blumenfeld, Hauptlehrer und Prediger. Reelles Heirathsgesueh. Für einen honetten jungen Mann von ftev inniger Richtung, im Besitze eines sehr flotten < Geschäfts in einer bedeutenden Stadt Norddeutschsands, wird eine paffende Parthie gesucht. Junge Damen aus gebildeter und gleichfalls freisinniger Familie, mit einem Vermögen von circa 30,000 Mark, werden gebeten, durch ihre Eltern oder Vormünder ihre werthen Adressen verttauensvoll an die Annoncen-Expedition von Rudolf ffiosse in Leipzig unter Chiffre S. C. R. 3070. gelangen zu lassen. Photographie erwünscht. Discretion Ehrensache._(3070) Ein junger Kaufmann aus einer höchst angesehenen Familie Berlins. seit einigen Jahren in Paris etablirt, wünscht sich mit einem jungen, gebildeten Mädchen aus ehrenhafter Familie zu verheirathen. Gefällige Offerten, womöglich unter Beifügung einer Photographie, werden unter Zusicherung strengster Discretion erbeten unter der Adresse.* (2809) _Parsain, 17 rue Gerando. Paris. Bitte um Hülse. In meinem Kirchspiel auf dem oberen Westerwald befindet sich eine jüdische Wiltwe in recht trauriger Lage. Ihr Mann starb vor einigen Wochen an der Schwindsucht, nachdem er über ein Jahr arbeitsunfähig und bettlägerig war, und hinterließ seine Frau mit 4 kleinen Kindern, von denen das jüngste 4 Monat und das älteste erst 7 Jahre alt ist. Da das geringe Vermögen wahrend der Krankheit des Mannes völlig draufging, ja noch Schulden dazu gemacht werden mußten, und die Wittwe das Geschäft ihres Mannes, der Metzger war, nicht fortsetzen kann, so sieht dieselbe mit großen Sorgen der Zukunft entgegen. — Ich wende mich darum an die Leser d. Bl. mit der herzlichen Bitte: Helft der armen Wittwe und ihren verlassenen Kindern aus der dringendsten Noch und erbarmt euch ihrer! Gaben nimmt der Unterzeichnete dankend in Empfang und quittirt dankbar s.'Z. in d. Bl.; bittet jedoch bei den Zusendungen den Namen dieser Zeitung ausdrücklich zu nennen. E. Encke, evangelischer Pfarrer zu Altstadt bei Hachenburg, Oberwesterwaldkreis. Berichtigung. In Nr. 13 muß es in „Literar. Notizen", S. 202, Sp. 2, fünfte Zeile von unten: „Nennung" anstatt „Neuerung" heißen. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Drnck von I. B. Hirfchfeld. Verantwortlicher Redakteur Di. L. Philippfon.

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