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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1878-02-26 · Heft 9 (26.2.1878) · p. Seite 142

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
42 (1878)
Issue
Heft 9 (26.2.1878)
Date
1878-02-26
Page
Seite 142 (sequence 14)
Language
German
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142 für nicht rathsam, da sie allem Anscheine nach ihre besten Effecten auf die Seite gebracht haben. Wir ersuchen daher einen Hochedlen Magistrat, einem jeden Restanten einen Mann einzulegen und damit fortzufahren, bis das Porcelain erkauft wird. Particularzahlung kann gar nicht angenommen werden." Man steht mit Verwunderung und dem Gefühle sittlicher Entrüstung vor einer Änsinuation, wie sie in dieser Anordnung Ausdruck gesunden hat. Die Armuth und Roth einer Anzahl von Familien, deren einziges Verbrechen der Glaube ihrer Väter ist, dem sie treu bleiben, und der niemals ein Unrecht beschönigt, der jede Lüge und Hinterlist in ihrer ganzen Erbärmlichkeit brandmarkt: mit ihrem Unglücke wird gescherzt, und gegen die Wahrheit ihrer Aussagen, die von den Behörden der Stadt wiederholt mit rührender Antheilnahme bezeugt werden, wird der kränkendste Zweifel ausgesprochen. (Schluß folgt.) Anzeigen Varans. In der hiesigen israel. Gemeinde erledigt sich mit Ende Juli ds. Js. die Stelle eines isrrvo, mit welcher ein jährliches Einkommen von 1000 Mark und zwar: 800 Mark aus dem Ertrage der Schechita und 200 „ aus der Gemeinvecaffe nebst freier Wohnung verbunden ist. Gut qualificirte Bewerber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugniffe und genauer Angabe ihres Alters und Familienstandes an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Marktbreit ajM., im Februar 1878. (1391)_H o h l. Ich suche einen unverheiratheten Elementarlehrer, Vorbeter u. Schächter für Wittmund zum l. Mai er. Gehalt: 1000 Mark nebst freier Wohnung, Feuerung u. Licht. Emde», im Februar 1878. Der Landrabbiner: (1671)_Dr. Buchholz. An hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines seminaristisch gebildeten Religionslehrers, Vorbeters und Schächters sofort zu besetzen. Gehalt, außer Schächtgebühren, 900 Mark. Roebel i. Mecklbg., im Februar 187 8. (1478)_Der Vorstand. Zum ersten April event. etwas später ist die Stelle eines Schächters und Vorbeters an der hiesigen israelitischen Gemeinde zu besetzen. (1482) Gadebusch, Mi. Seligmann, den 11. Febr. 1878. Vorsteher. Ich suche einen unverheiratheten Elementarlehrer, Vorbeter und Schächter für Sögel zum sofortigen Antritt. Gehalt: 900 Mark nebst freier Wohnung und Feuerung. Emden, im Februar 1878. Der Landrabbiner: (1672) Dr. Buch holz. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht per sofort einen geprüften, tüchtigen Elementarlehrer, der zugleich auch Cantor und Schochet ist, mit einem Fixum von 1000—1200 Mark, freier Wohnung und vielen Nebeneinkünften. Qualificirte Bewerber können sich sofort an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Reisekosten werden nicht vergütet. (1269) Daniel JLazar, Saarwellingen b/Saarlouis. Die israelitische Gemeinde Kesberg (Hessen) sucht per 1. April d. Ä. einen tüchtigen, seminaristisch gebildeten Lehrer und Vorsänger. Gehalt pro Anno Fixum Mark 750. Für Feuerungsentschädigung Mark 90 nebst freier Wohnung, sowie Aussicht auf nicht unbedeutende Nebenverdienste. Bewerber wollen gefl. ihre Zeugniffe sofort dem Unterzeichneten einsenden. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde: (1669)_Feint Kafz._ Ein mit guten Zengnifsen und geprüfter Elementarlehrer, 32 Jahre alt und verheirathet, der die Hathoras Kiduschin besitzt, mit guter Stimme begabt und musikalisch ist, wünscht zum 1. April l. I. eine andere Stelle. Vorgezogen wird eine Lehrerstelle an einer Simultanschule. Offerten sub M. G. # 1694. besorgt Mosse, Leipzig._(1694) Ein jung. Mann, mosaisch, der mit Ostern c. seine Lehrzeit in einem Weiß-, Putzunv Kurzwaaren- Geschäft beendet, sucht z. Z. als Gehülfe gegen maß. Gehalt in ein Geschäft ähnl. Branche oder Manufactur Stellung. Für Reflectanten erth. näh. Auskunft (1182) MM. Jacobsohn, Gorgast i/Oderbruch per Manschnow. Für ein Provinzial-Bankgeschäst wird per 1. Mai ein mit entsprechenden Kenntnissen versehener Lehrling gesucht. Selbstgeschriebene Meldungen unter Chiffre A. Z. 1695. befördert Rudolf Glosse. Leipzig. (1695) Für mein Tuch- und Herren-Garderobe-Geschast suche ich per sofort einen Lehrling aus anständiger Familie unter günstigen Bedingungen. Kost und Logis im Hause. (1741) E. Oberländer, Bonn. Ein Lehrling mit guter Handschrift, von anständiger Familie, kann in meinem Geschäft sofort eimreten. Kost und Wohnung im Hause bei E. Cohn, Berlin. (B. 1245.) Markthalle E. Für mein Manufactur- und Tuchgeschäft suche sofort oder per 1. März einen Lehrling. (1565) Maoc Manasse, Polzin in Pommern.

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