Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1877)
- Date
- 1877-11-06
- Page
- Seite 722 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3224737-3227123-3227169--35787-3305779- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
722 Das Andenken des sel. Rabb. David Oppenheim wird Vielen so theuer sein, daß sie gern lesen werden, wie auf seinem Grabe ein Monument, nämlich eine imposante, in Granit ausgeführte 9' hohe Pyramide, errichtet worden mit folgender Inschrift: 3*3 imb nsi» o's ini32n2i iniira 7ipiL2 -,7383 171317382 P’HS D'SISS 1211273 1373 *111 -,"711722 3"7lT37l 2171 2^71252« 1V2 l"l7l12 21N2 b"L7 71312 U'Xüb'S) bNITO^ 713*1 N'71 p3*13*pl2l33*2 28131 ^"'328'' p"p2 p"l2 DT» 83'1 71S 71372 2^7212 '2 772 p"sb 7"biri ■;i72N '3 7111712 ibnyi 7111712 bl312 'ö ■'1128 HXI^b Nil 71N3 7172121 ■J73 212 2722 12231 212 2722 bl3 2bl3*71 712 273 71 Hier ruhet David Oppenheim, Rabbiner zu Gross Becskerek. Ein Hohepriester der Liebe, ein Vorkämpfer für Israels Recht und Glauben, ein Mehrer der Wiffenschaft: lebte und starb wie ein Weiser. F. 8. A. (Algier.) Nach der soeben beendeten Volkszählung in Algerien beläuft sich die Bevölkerung dieser Colonie auf folgende Ziffern: Franzosen 197,341, naturalisirte Israeliten 33,496, Ausländer 159,161, Muselmanen 2,478,977, zus. 2,868,975 Seelen. Seit der letzten Zählung von 1872 ist die Bevölkerung von Algerien um 452,750 Einwohner gestiegen. Die deutsche Novellestik ist bereits so weit gekommen, daß i sie bald einen „Philosophen des Unbewußten", bald einen „Darwinianer oder Häckelianer" zu ihrem Helven auserkürt — wahrscheinlich weil „die Juden" nicht mehr ziehen. Wie lange wird man sich noch in diesem Sumpfwaffer baden! Die Pythagoräer nahmen inmitten des Weltalls ein Centralfeuer an, von dem aus alle Sterne gleichsam wie Funken in die unendlliche Nacht des Raumes hineingesprüht seien. Die ionischen Philosophen und die Stoa vertraten die Anschauung, daß, wie alles aus einem Urfeuer hervorgegangen sei, es auch wieder von demselben aufgezehrt werde, um dann auf's Neue aus ihm zu entstehen. Neuere, z. B. Zöllner, haben die Ansicht vorgetragen, daß die Sterne ihre Bahnen langsam aber beständig verkürzen — wofür freilich nur eine einzige Beobachtung an dem Enke'schen Komet spricht, und auch hier ist die wirkende Ursache sehr zweifelhaft — daß hierdurch alle Weltkörper einmal zusammenstoßen mußten, woraus ein Weltbranv entsteht, aus welchem sich neue Sterne entwickeln würden. Jene alten Ansichten nennt man Philosophie, die der Neueren Wiffenschaft — sie fließen aber aus einer Quelle, das ist die Phantasie und die Sucht nach Außergewöhnlichem. Und auf solchen Boden will man das Universum begreifen, werden und vergehen laffen und Gott den Schöpfer selbst in die Schule nehmen! % ti * e i g c tu VaB sind ausschliesslich an die Annoncen - Expedition von Rudolf JLffvvCyff Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Chemnitz, Cöln a\Rh., Frankfurt ajlfl. etc. zu adresssiren. Durch die Berufung des Herrn Dr. J. Mansbach an das Seminar zu Münster, ist die Sielle eines Lehrers und Vorbeters bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde mit dem 1. Januar 1878 vacant. Eventuell kann vieselbe auch am 1. April besetzt werden. Leitung eines Chores erwünscht. Das Gehalt betragt 1200 Mk. ohne Neben-Einnahmen. Reflectirenve wollen sich an den Unterzeichneten Synagogen- Vorstand wenden. Beverungen a/Weser, 16. October 1877. Der Synagogen-Vorstand: M. Rosenfeld. (9053) «/. Grüsbach. Zu Ostern 1878 ist die Stelle eines Religionslehrers, Borbeters und Schächters in hiesiger Gemeinde vacant. Festes Gehalt 1350 Mark. Ein Kanzelvortrag an den Festtagen wird beansprucht. (9265) Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Waren in Mecklenburg. E. J. Behrens. Ein Cantor mit geschulter Bariton-Stimme, geprüfter Religionslehrer, (9261) 327112 ,3?pin b?2 ,81ip b3*2 Baal Koreli Baal Tekeah sucht auf sogleich eine Stelle. Offerten beliebe man dem Oberrabbiner Herrn Dr. Lob zu Altona einzusenden.