Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 44 (30.10.1877)
- Date
- 1877-10-30
- Page
- Seite 707 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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707 i i i l ] I '■} Jebenhausen, Oct. 1877. (Württemberg). Die hiesige israelitische Gemeinde sucht einen ledigen Religionslehrer, Vorsänger und Schochet, welcher alsbald einzutreten hätte, gegen einen Jahresgehalt von 750 Mark, freier Wohnung und Ueberlaffung der Schächtergebühreu. Da der betreffende Lehrer nur einige Stunden täglich Religionsunterricht zu erlheilen hat, so kann er den größeren Theil der Arbeitszeit nutzbringend für sich verwenden. Ausländische Bewerber haben sich über ihren Bildungsgang und ihre Qualification zum Religionslehrer und Vorsänger auszuweisen. Reiseentschädigung wird nicht gewährt. Portofreie Meldungen mit Zeugnisien belegt sind zu richten an (9238) das K. Rabbinat Göppingen. An unserer zu Abgangsprüfungen berechtigte Realschule ll. 0. sollen zu Ostern 1878 zwei Lehrer für neuere Sprachen resp. Deutsch, Geschichte, u. Geographie (definitiv und mit Pensi onsberechtigung) angestellt werden, Bewerber, welche die betr. fac. doc. für die mittleren Klaffen einer Realschule besitzen, oder rücksichtlich der zweiten Stelle, das Rectorexamen bestanden haben, wollen sich an den Director Herrn Dr. Arnheim wenden. Das vorläufige Gehalt von 2550 Mark resp. 2250 Mark würde sofort dem Zeugnißgrade und den bisherigen Leistungen entsprechend erhöht werden. Seesen am Harz, 23. October 1877. (B. 9199.) Das Kuratorium. Zum 1. Januar 1878 wird in hiesiger israelitischen Gemeinde die Stelle eines unverheiratheten Lehrers, Schächters und Borbeiers vacant. Bewerbungen sind an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. (8. 9168.) Hageno w i. Mecklenburg, October 1877. Julius Simon. Ein junges, israelitisches Mädchen, wünscht, nach einer Thätigkeit im elterlichen Colonialgeschäft ohne Beanspruchung von Salair, in einer Familie ausgenommen zu werden, in welcher sie bei Erlernung der Haushaltung, gleichfalls im Laden thätig ist. Offerten sul> H. B. # 9188. befördert Rudolf Mosse in Leipzig._(9ISS) Ein wohlhabendes, kinderloses Ehepaar wünscht ein verwaistes gesundes Mädchen israelitisch oder confessionslos, im Alter von ein bis zwei Jahren, als eigenes Kind anzunehmen. Ausführliche Auskünfte sind erwünscht. Adressen unter II. 03859. befördert die Annoncen-Expedition von Haasenstein u. Vogler in Hamburg. _(9214) In meiner seit vielen Jahren bestehenden, bewahrten und bestempfohlenen Pensions-Anstalt finden junge Dkädchen liebevollste Aufnahme, sorgfältige körperliche Pflege, die gewissenhafteste individuelle Erziehung und Unterricht in allen Fächern durch Lehrkräfte ersten Ranges. Die Angabe vorzüzl. Referenzen erfolgt auf Wunsch. Frau Elfriede Fraustädter. (9213) Breslau, Tauentzienpl. 12 Verlag von SauNrgärtner's Such Handlung in Leipzig. (Zu beziehen durch jede Buchhandlung.) Abenteuer des sdinssn Ernsse Wegen Erkrankung ihres Cultnsbeamten sucht die hiesige Gemeinde zu sofort, event. zum 1. Januar 1878 einen Religionslehrer, Vorbeter und Schächter bei einem Gehalt incl. Schächtgeld von circa 600 Mark, sowie freier Wohnung, Mittag- und Abendtisch. Reflectirende Reichsangehörige (aber nur solche) wollen sich unter Abschrift ihrer Zeugnisse gefl. an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Neubuckow i/Mecklenburg, den 10. October 1877. (8885) Saul Burehard. Max Burchard. Eine sein gebildete Dame, die 7 Jahre lang den Haushalt eines Arztes selbstständig besorgt und die Erziehung von 9 Kindern geleitet hat, sucht eine Stelle als Repräsentantin. Außerordentliche Empfehlungen flehen ihr zur Seite. Offerten an Krau Wohlgemuth in Königsberg i. Preußen, Altstädt.-Lang gasse 28. (v. 9167.) von Daniel Defoe. Jllustrirt durch 206 Holzschnitte nach Grandville. Uebersetzt von 2. von Alveuöleben. Zweite Auflage. Elegant cartonnirt 3 Mk. — In Leinwandband 3 Mk. 75 Pf. Töchterpenlronat in Hannover. Fr an Dr. Leverson ans Iiondon empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen.— Prospecte u. Näheres zu erfragen Thiergartenflraße 4, Hannover. (7605) Geschenk für ConfirmaudenN *33* Verlag von Barnngartner's Buchhandlung in Leipzig: nsv Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Lnr mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von Br. Ludwig Philippsoli, Herausgeber der Allg. Zeitung des JudcnthumS. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt sür alle Lagen j und Verhältnisse des Lebens; in Berus und geselligem Verkehr, in Fai milie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen,! aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem ftischcn Geiste! geschöpft, ertheilt. Es ist eine tteffliche Gabe des verdienten Verfassers > an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. I