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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-06-12 · Heft 24 (12.6.1877) · p. Seite 385

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 24 (12.6.1877)
Date
1877-06-12
Page
Seite 385 (sequence 13)
Language
German
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385 lichen Bevölkerung sanctionirt. Die jüdische Bevölkerung von Lothringen bewahrt noch heute dem Kaiser, welcher zuerst die tausendjährigen Vorurtheile gegen vas Judenthum über den Haufen warf, ein dankbares Andenken für ihre Erlösung auS einer unwürdigen Sklaverei. Die jetzige Synagoge entstand unter dem Präsidenten Napoleon. Der Präfect Billaudel legte 1848 den Grundstein zu derselben, ihre Einweihung erfolgte am 8. August 1850. Dieselbe wurde an Stelle der früher dort liegenden Synagoge erbaut. 1808 ward für das Moseldepartement ein aus 5 Rabbinen bestehendes Consistorium gebildet, 1829 in Metz eine Rabbinerschule errichtet. Anzeigen. Bekanntmachung. Die durch das Ableben des sel. Herrn Ben Israel erledigte Rabbiner- und Prediger-Stelle hiesiger Synagogen-Gemeinde soll im Laufe dieses Jahres wieder besetzt werden; mit dieser Stelle ist außer großer, schöner Wohnung und erheblichen Nebenverdiensten ein fixer Gehalt von 2400 Mk. verbunden; qualificirte Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst bei dem Unterzeichneten melden. Coblenz, den 29. Mai 1877. (X. 4900.) Der Vorstand: _Max Salomon. Zürn 1. Septbr. event. zum 1. öcttr. d. I. ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters u. Schächters in hiestger Gemeinde vaeant. Festes Gehalt 1350 Mark. Ein Kanzelvortrag an Festtagen wird beansprucht. Waren in Mecklenburg. Oer Vorstand der israel. Gemeinde: E. J. Behrens. Die hiesige Religionslehrer -, Cantor- und Schächterstelle ist in Folge Krankheit wieder zur Erledigung gekommen und soll sobald wie möglich, spätestens bis zum 1. September er. wieder besetzt werden. Mit der Stelle ist außer freier Wohnung, einem kleinen Garten und den Gebühren :c. aus der Schechita, ein baares Gehalt bis zu 900 Mark verbunden. Geeignete Bewerber, die sich der Abhaltung eines Probe- Gottesdienstes unterziehen wollen, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse schleunigst melden. Tempelbura, Reg.-Bez. Cöslin, den 4. Juni 1877. ver Vorstand der jüd. Gemeinde: Leib holz. Wir suchen auf gleich oder 1. October d. I. einen Lehrer für unsere jüdisch-deutsche Elementarschule, der gleichzeitig das Amt eines Vorbeters und Schächters mit übernehmen muß. Gehall 1000—1100 Reichsmark und freie Wohnung. Unverheirathete Reflectanten wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand baldigst melden. Hoya a. d. Weser. _Der Vorstand. Für einen älteren Herrn wird zur Führung des Haushalts eine Dame (mosaisch), die schon längere Zeit ähnliche Stellung bekleidet per 1. Juli e. zu engagiren gewünscht. Franco-Offerten unter I?. A. besorgt die Exped. d. Ztg. Bekan ntniaclmng. Die fünfte Lehrerstelle an hiesiger Elementarschule ist von sofort zu besetzen und werden qualificirte Bewerber aufgefordert, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse schleunigst, jedenfalls aber spätestens bis zum 15. Juni c. bei uns zu melden. Das mit der Stelle verbundene Einkommen betragt 750 Mark und freie Dienstwohnung im Schulhause, welche der bisherige Stelleninhaber benutzt hat. Als Bewerber werden auch jüdische Lehrer zugelassen und wird, wenn ein solcher gewählt wird, demselben noch ein besonderes Einkommen von 500 Mark p. a. von der hiesigen jüd. Gemeinde für Ertbeilung des jüdischen Religions- und des hebräischen Unterrichts zugesichert. Ortelöburg, den 1. Juni 1877. Der Magistrat. Zu vcn-in am Der-, 1877 wird in unserer Gemeinde die Stelle eines unverheirath. Religionslehrers, der zugleich Borbeter u. Schächter sein muß, vaeant, und belieben sich Reflectanten gefl. an den Vorsteher der israelitischen Gemeinde zu Crupelin in Mecklenburg-Schwerin zu wenden. Die Lehrer- und Cantor-Stelle bei der hiesigen israelitischen Gemeinde, verbunden mit einem Jahresgehalt von 1200 Mark nebst freier Wohnung, ist vacant und soll den 1. October oder den 15. November d. I. besetzt werden. Außerdem ist Gelegenheit zum Erlheilen von Privatunterricht. Lehrer, welche einen eigenen Hausstand haben, erhalten den Vorzug. Borgholz, den 31. Mai 1877. Der Vorstand: _Felix Löwenstein. Inserat. Ein Cantor, Lehrer u. Schächter, unverheir. oder mit kleiner Familie, wird mit 432 Mark per anno, freier Wohnung und lohnendem Nebeneinkommen baldigst gesucht. Bewerbungen beim Synagogen-Borstand zu Putzig bei Danzig. Lehrlings - Gesuch. Zum sofortigen Eintritt suche ich für mein Getreide- und Woll-Geschäft einen Lehrling mit nöthigen Schulkenntniffen. Münster ij I#7. M. Eiechtheim.

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