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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-05-22 · Heft 21 (22.5.1877) · p. Seite 338

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 21 (22.5.1877)
Date
1877-05-22
Page
Seite 338 (sequence 14)
Language
German
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338 Jebenhausen (Württemberg), 3. Mai 1877. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht einen ledigen Religionslehrer, Vorsänger und Schochet, welcher alsbald einzutreten hätte, gegen einen Jahresgehalt von 650 Mark, freier Wohnung und Ueberlasiung der Schächtgebühren. Da der betreffende Lehrer täglich nur einige Stunden Religionsunterricht zu ertheilen hat, so kann er den größeren Theil der Arbeitszeit nutzbringend für sich verwenden. Ausländische Bewerber haben sich über ihren Bildungsgang und ihre Qualification zum Religionslehrer und Vorsänger auszuweisen. Reiseentschädigung wird nicht gewährt. Portofreie Meldungen mit Zeugniffen belegt, sind in Bälde zu richten an das Königliche Rabbinat Göppingen. Die hier vacante Cantor-, Schächteru. ic-np -Stelle, welche mit einem Einkommen von 1500 Mark und freie Wohnung verbunden ist, soll durch einen, mit guten Stimmmitteln begabten, zur Leitung eines Chores Befähigten, zum 1. Juli wieder besetzt werden. Meldungen werden bis zum l 5. Juni e. entgegengenommen. Reisekosten werden nicht erstattet. Koschmill, im Mai 1877. Der Corp-Borftand. Durch ein anderweitiges Engagement des bisherigen Cultusbeamten, ist die Stelle eines Cantors, Religionslehrers und Schächters in der hiesigen Gemeinde vacant und soll zum 1. October d. I. definitiv besetzt werden. Tüchtige Cantoren mit einer wohlklingenden Stimme, welche den Gottesdienst zeitgemäß mit auch ohne Chor zu leiten im Stande, auch geprüfte Religionslehrer sind, wollen unter Einreichung ihrer Zeugniffe und nähere Angaben über ihre Familienverhältniffe, sich bei dem Unterzeichneten Bor stanve melden. Als Gehalt wird ein Fixum von 2000 Mark und einigen Nebeneinkünften, die auf mindestens 200 Mark garantirt werden, bewilligt. Bevorzugt werden solche Beamte, welche neben den vorstehenden Eigenschaften auch bei besonderer Beranlaffung einen gediegenen Borttag zu halten im Stande sind. Bütow, im Mai 1877. Her Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Gesucht ein seminaristisch gebildeter israelit. Lehrer für die 3. (israelitische) Lehrerstelle an der 3-klassigen Ortsschule (Simultanschule) in Gehaus, Sachsen - Weimar. Staatsstelle. Ansangsgehalt 85V Mark, incl. freundlicher Dienstwohnung (50 Mark) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 10 I. 103V, nach 15 I. 1150 M. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Außer dem israel. Religionsunterricht (8 St.) Rechnen, Schreiben, Realien in der 1. und 2. Simultanklaffe, im Ganzen 26— 28 St. wöchentlich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugniffen und Angabe der Dienstbehörde an de« Großherzogl. Bezirksschuliuspektor in Dermbach. Stier. Die in Folge Ablebens des Lehrers Goldschmidt erledigte Stelle des Elementar-Religionslehrers und Cantors bei der hiesigen Gemeinde ist sofort wieder 'zu besetzen. Das feste Gehalt bettägt über 1200 Mark. Befähigte Bewerber, möglichst mit musikalischen Kenntnissen, wollen sich unter Angabe ihrer persönlichen Verhältnisse und Einsendung ihrer Zeugniffe an den Unterzeichneten wenden. Der Vorstand der Syuagogen-Gemeiude zu lAnz am Rhein. Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. October einen tüchtigen Lehrer und Cantor, der zugleich den Schächterdienst zu versehen hat. Gehalt außer Nebeneinküufren 1400 Mark bei freier Wohnung und Feuerung. Bewerber, welche auch im Latein. Unterricht ertheilen können, erhalten den Vorzug. Näheres durch den Vorsteher Stadtoldendorf. E Rothschild Die hiesige Religionslehrer-, Vorsängeru. Schächterstelle, auch ist Elementarunterricht sehr erwünscht, ist sofort oder bis zum 1. Juni d. I. zu besetzen. Fixer Gehalt 700 Mark nebst freier möblirter Wohnung. Nebenverdienste circa 200 Mark. Auch ist Gelegenheit zu Privatstunden geboten. Ledige, geprüfte Lehrer, welche Lust hierzu haben, werden ersucht ihre Zeugniffe in Bälde an den Unterzeichneten einzusenden. Liedolsheim bei Carlsruhe t Baden). Der Synagogenrath: Wolf Rosenthal. Ein snid, der auch s'-’-nrrx -iprs, p"a und geprüfter Elementarlehrer ist und vorzügliche Zeugniffe besitzt, sucht eine Anstellung in einer größeren Gemeinde. Gefällige Offerten beliebe man unter A. P. 37 franco an die Expedition dieser Zeitung gelangen zu laffen. Die hiesige erste Lehrerstelle an der jüdischen Elementarschule ist vacant. Bewerber wollen sich bei dem jüdischen Schulvorstande binnen 3 Wochen unter Einreichung ihrer Zeugniffe melden. Das Jahresgehalt der Stelle beträgt 900 Mark baar und freie Wohnung. Ein tüchtiger Ebräer würde durch Privatunterricht noch circa 900 Mark erwerben können. Die Corporationsecretärfielle kann auch übernommen werden. Czarnikau, den 4. Mai 1877. Der jüdische Schulvorstand. Assoeie—Gesuch für Militär-Effecten-Branche. Der alleinige Inhaber eines alten rentablen Engros- und Fabrik - Geschäftes, dessen Ausdehnung stets zunimmt, sucht einen recht gewandten jungen Kaufmann als Tbeilhaber. — Einlage mindestens 100,000 Mark. Offerten erbeten unter M. M. 100. au die Expcditiou dieser Zeitung._ Für ein junges Mädchen, Israelitin, wird zum 1. Juli d. I. eine Stelle als Erzieherin gesucht. Dieselbe kann außer in den gewöhnlichen Wiffenschafteu auch in fremden Sprachen und Musik Unterricht ertheilen. Zeugnisse stehen zu Diensten. Offerten sub H. 01214 b. befördert die Annoneen- Expedition von Haasenstein u. Vogler, Lübeck.

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