Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 15 (10.4.1877)
- Date
- 1877-04-10
- Page
- Seite 242 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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242 Anzeigen. Höhere Handels-Fach-Schule E r f u rt (H. 51174.) Pensionat u. Erziehnngs - Institut. „Die Anstalt ist zur Ausstellung gültiger Zeugnisse für den einjährig-freiwilligen Militärdienst berechtigt." Das Sommer-Semester beginnt am 12. April c. Ausführlichen Prospekt durch den Director Ur. Wahl. In dem von der Großherzogl. Oberstudien-Directiou coucessionirten Isr. Lehru. Erzichungginstitnl zu Pfungstadt bei Darmstadt beginnt das Sommersemester am 15. April. — Prospecte und jede nähere Auskunft ertheilt Vr. Joel, Director. Das Jüdische Kurhospital in Colbergermünde, welches armen kranken Juden aus Deutschland unentgeltlich Wohnung, Pflege, Bäder (See und Soole-) und Arzneien gewährt, wird am 15. Juni er. eröffnet. — Aufnahmegesuche müssen in Gemäßheit des § 10 des Stat. bis zum 15. Mai a. er. eingereicht werden und find ärztliche Atteste beizufügen. (B. 3244.) Der Vorstand. Concurs - Ausschreibung. Die israel. Cultusgemeinde in Karlsbad beabsichtigt vom 1. Juli 1877 ab für ihre neuerbaute, mit Orgel eingerichtete Synagoge einen ersten Cantor, der zugleich den Chorunterricht zu leiten hat, anzustellen. — Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 1000 fl 5. W. verbunden. Bewerber hierfür (welche österr.-ungar. Staatsbürger sein müssen) haben ihre Zeugnisse bis längstens zum 15. Mai l. I. an den gefertigten Vorstand einzusenden. Probevortrag unerläßlich. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Vom Vorstand der isr. Cultusgemeinde Karlsbad am 28. März 1877. Der Vorsteher: _Ludwig Moser. Unser Cultus-Beamte ist zum 1. Mai d. I. anderweitig engagirt, und wünschen wir daher zu der Zeit diese Stelle wieder besetzt zu sehen, fordern deshalb geeignete Candidaten auf, sich schleunigst bei uns persönlich vorzustellen und bemerken, daß Reisekosten nicht vergütigt werden, und daß auch auf unverheirarhete reflectirt werden könnte. Lippehue, de» 28. Marz 1877. Der Vorstand der Synagogen--Gemeinde: Kosenberg. In meinem Bankgeschäft ist eine Lehrlingsstelle unter günstigen Bedingungen zu besetzen. (Samstag und Feiertage geschloffen). Sirnon Scheidt, Würzburg. Bacanz. Am 1. October e. ist die hiesige Lehrer- und Cantorstelle, verbunden mit einem Gehalte von 12—1500 Mark, anderweit zu besetzen. Bewerber, welche Kanzelvorträge zu halten im Stande, und musikalisch sind, wollen sich melden. Herford, den 20. März 1877. ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde. S. Blumenau. Zum 15. April d. I. ist in hiesiger Synagogengemeinde die Stelle eines verheiratheteu Cultusbeamten vacant, derselbe hat die Function eines gewissenhaften arm» ,*jrn und Religionslehrers, ein deutsch-gebildeter Mann wird bevorzugt. Das fixirte Gehalt ist 750 Mark, Nebeneinkünste mindestens 300—400 Mark und freie Wohnung. Bewerber wollen sich sofort an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Schönfliess VM., 15. März 1877. - Julius Levin. *) *) In Nr. 13 u. 14 ist der Name irrthümlich falsch angegeben. Für mein Manufaktur - und Confeetions-Ge fchäft suche einen Lehrling. Julius Jllfelder, Iserlohn. Für einen jungen Mann, mosaischer Confessio», mit der Berechtigung zum einjährigen Dienst, wird in einem Korn- oder Producten-Geschäft, wo Sonnabend geschloffen, eine Stelle als Lehrling bei freier Station gesucht. (v. 3094.) Schwerin i. Mecklbg. Wolfs Ascher.