Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 14 (3.4.1877)
- Date
- 1877-04-03
- Page
- Seite 224 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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224 Concurs - Ausschreibung. Die israel. Cultusgemeinde in Karlsbad beabsichtigt vom 1. Juli 1877 ab für ihre neuerbaute, mit Orgel eingerichtete Synagoge einen ersten Cautor, der zugleich den Chorunterricht zu leiten hat, anzustellen. — Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 1600 fl. ö. W. verbunden. Bewerber hierfür (welche österr.-Ungar. Staatsbürger sein müssen) haben ihre Zeugnisse bis längstens zum 15. Mai l. I. an den gefertigten Borstand einzusenden. Probevortrag unerläßlich. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Vom Vorstand der isr. Cultusgemeinde Karlsbad, am 28. Marz 1877. Der Vorsteher: _Ludwig Most er. Tacanz. Ein seminaristisch geprüfter Religionslehrer, der guter Vorbeter und Schochei ist, wird zum Herbst d. I. für die hiesige Gemeinde gesucht. Außer Schechtgebühren beträgt das feste Einkommen circa 1350 Mark. Für verheirathete Bewerber ist Aussicht, das Einkommen durch Pensionäre zu erhöhen. Nur rüchtige Lehrer wollen sich melden beim Vorstand der israelit. Gemeinde. Hosfock //.?/., im März 1877. Gesucht ein seminaristisch gebildeter israelit. Lehrer für die 3. (israelitische) Lehrerstelle an der 3-klassigen Ortsschule (Simultanschule) in G e li a ii s, Sachsen - Weimar. Staatsstelle. Anfangsgehalt 850 Mark, incl. freundlicher Dienstwohnung (50 Mark) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 10 I. 1030, nach 15 I. 1150 M. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Außer dem israel. Religionsunterricht (8 St.) Rechnen, Schreiben, Realien in der 1. und 2. Simultanklasse, im Ganzen 26— 28 St. wöchentlich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe rer Dienstbehörde an den Großherzogl. Bezirköschuliuspektor in Dermbach. Stier. Zum 15. April d. I. ist in hiesiger Synagogengemeinde die Stelle eines verheiratheten Cultusbeamten vacant, derselbe hat die Function eines gewissenhaften wnnw ,-,Tn und Religionslehrers, ein deutsch-gebildeter Mann wird bevorzugt. Das fixirte Gehalt ist 750 Mark, Nebeneinkünfte mindestens 300—400 Mark und freie Wohnung. Bewerber wollen sich sofort an den Unterzeichneten Vorstand wenden. 8<hSnikl!ess N/ÜL, 15. März 1877. _Julius Levi. Für mein Engros-Geschäft, Engl. u. Deutsche Manufactur- Waaren, suche ich einen Lehrling und Volontair. Mein Geschäft bleibt Sonnabend und Feiertag streng geschloffen. Julius Jsenstein, Heffen-Caffel. Baeanz. Am 1. October c. ist die hiesige Lehrer- und Cantorstelle, verbunden mit einem Gehalte von 12—1500 Mark, anderweit zu besetzen. Bewerber, welche Kanzelvorträge zu halten im Stande, und musikalisch sind, wollen sich melden. Herford, den 20. März 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 8. Blumenau. Unser Culrus-Beamte ist zum 1. Mai d. I. anderweitig engagirt, und wünschen wir daher zu der Zeit diese Stelle wieder besetzt zu sehen, fordern deshalb geeignete Candidaten auf, sich schleunigst bei uns persönlich vorzustellen und bemerken, daß Reisekosten nicht vergütigt werden, und daß auch auf lunverheirathete reflectirt werden könnte. Lippehne, den 28. März 1877. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde: Kosenberg. Vakanz. Die an der hiesigen jüv. Gemeinde vacante Lehrer-, Cantor¬ und Schächterstelle, verbunden mit einem festen Gehalt von 1200 Mark außer bedeutenden Nebeneinkünften, soll von sofort besetzt werden. Bewerber, welche geprüfte Religionslehrer sein muffen, werden ersucht ihre Zeugnisse bis spätestens den 15. April er. an den Unterzeichneten zu senden. Pr. Friedlaud, 20. März 1877. Der Vorstand der jüd. Gemeinde: Josef Hau. Am 1. September dieses Jahres, soll die Lehrer- und Cantor-Stelle in hiesiger Gemeinde, dotirt mit einem Gehalte von 1500 Mark, anderweitig besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Franco-Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Nur solche können Berücksichtigung finden, die bei guten Qualifications-Zeugnissen auch über angenehme Stimm-Mittel zu verfügen haben. Lübbecke i/Westph., den 25. März 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. E. Hosenberg. In unserer Gemeinde wird die Stelle eines Religiollslehrers, Borbeters und Schächters zum i. Mai event. zum 1. Juli d. I. vacant. Gehalt 900 Mark excl. Nebensporteln. Reflectirende, die auch einen Kanzelvortrag zu halten vermögen, belieben sich zu wenden an den Borstand der israelitischen Gemeinde zu Noedel in Mecklenburg. In meinem Bankgeschäft ist eine Lehrlingsstelle unter günstigen Bedingungen zu besetzen. (Samstag und Feiertage geschloffen). Simon Scheidt, _Würzburg. Eine Dame in den dreißiger Jahren, Wittwe ohne Anhang, sucht Stelle zur Führung der Haushaltung. Offerten Koni» postlagernd unter O. ää.