Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1877)
- Date
- 1877-03-27
- Page
- Seite 209 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Tacanz. Ein seminaristisch geprüfter Religionslehrer, der guter Borbeter und Schochet ist, wird zum Herbst v. I. für die hiesige Gemeinde gesucht. Außer Schechtgebühren beträgt das feste Einkommen circa 1350 Mark. Für verheirathete Bewerber ist Aussicht, das Einkommen durch Pensionäre zu erhöhen. Nur tüchtige Lehrer wollen sich melden beim Vorstand der israelit. Gemeinde. Rostock ijlft., im März 1877. Die Stelle eines R a b b i n e n für die ehemalige Provinz Fulda, verbunden mit dem Rabbinat der hies. Synagogengemeinde, ist vacant und soll alsbald wieder besetzt werden. Meldungsgesuche, welchen außer Qualificationszeugniffen auch Zeugnisse über streng religiöse Richtung beigefügt werden müssen, sind bis zum 15. April c. an die Unterzeichnete Behörde zu richten. Bewerber haben sich nach dem diesseitigen Gesetze einer Prüfung vor einem Ausschüsse der philosophischen Facultät zu Marburg zu unterziehen. Diensteinkommen: 1800—2000 Mark jahrl. fixer Gehalt neben erheblichen Accidenzien. Fulda, am 1. März 1877. Vorsteheramt der Israeliten: Simon Mesdörffer. vt. Tannenbauin. Zum 15. April d. I. ist in hiesiger Synagogengemeinde die Stelle eines verheiratheteu Cultusbeamte» vacant, derselbe hat die Function eines gewissenhaften wrnw ,77n und Religionslehrers, ein deutsch-gebildeter Mann wird bevorzugt. Das fixirte Gehalt ist 750 Mark, Nebeneinkünste mindestens 300—400 Mark und freie Wohnung. Bewerber wollen sich sofort an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Schonfliess IN/VI., 15. März 1877. _Julius Lei«. Für mein Lngros-Geschäst, Engl. u. Deutsche Manufactur- Waaren, suche ich einen Lehrling und Volontair. Mein Geschäft bleibt Sonnabend und Feiertag streng geschloffen. Julius Isen stein, Heffeu-Cassel. Ein Fraulein von Bildung und Gemüth, isr. Conf., sucht als Gesellschaftsdame, Rersehegleiterin oder bei gebildeter Familie als Stütze der Hausfrau Stellung. Eventuell würde dieselbe auch die Erziehung der Kinder eines ZVittwers übernehmen. Gefl. Anträge sub J. 1709. nimmt entgegen (8l. 2398.) Rudolf DIosse, Stuttgart. | Israelitisches Handels-Institut und Pensionat in Brüssel, Belgien, 348 — 350 Chaussee d’Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Prof. S. Kahn. Das Institut, seit 1863 bestehend, vor zwei Jahren mit Einführung bedeutender Verbefferungen neu organisirt, bietet seinen Zöglingen eine gute israelitische Erziehung, erreicht, was den Unterricht betrifft, das Ziel einer Real- und Handelsschule ersten Ranges. In den lebenden Sprachen leistet es Ungewöhnliches. Gründliche Vorbereitung deutscher Zöglinge, unter Garantieleistung zur Erlangung der Berechtigung zum einjährigen Freiwilligendienste. Elterliche Pflege. Beste Referenzen. — „Das Sommersemester beginnt am 17. April." In einer honetten israelit. Familie Crefeld’s finden einige Knaben znm Besuch höherer Lehranstalten liebevolle Aufnahme. Franco-Offerten l.a. H. 127 besorgt die Expedition dieser Zeitung.' Ein junger Mann aus achtbarer Familie, der mit den nöthig. Schulkeuntnifsen versehen ist, kann sofort oder zum 1. April in meinem Tuch-, Manusaetur- und Modewaarengeschäft als Lehrling eintreten. H. I. Davidsohn, Demmin i/Pomm., Frauenstr. SÄ. Cin junges Mädchen achtbarer Familie, wünscht das Weistwaarengeschäst zu erlernen. Näheres beim Herrn Direktor Dr. Steinberg, Münster in Westphalen. werde» ausgenommen bei H. Löwenberg in Osnabrück. Israelitisches Pensionat von J. Spier in Bocholt. Nach Ostern können noch einige Knaben ausgenommen werden, welch? die hiesige vollberechtigte höhere Schule besuchen sollen. Die Zöglinge erhalten bei guter geistigen u. körperlichen Pflege Nachhülfe in allen Schulfächern. (H. 4507.) Dritte Austage! Im Commissionsverlage von Baunigärtner’s Buchhandlung in Leipzig erschien: Die Bedeutung der Juden sirr Gestaltung u. Wiederbelebung der Wissenschaften im Mittelalter von M. I. Schleiden. (Sep.-Abvr. aus „Westermann's Jllustr. deutschen Monatsheften" und herausgegeben vom Ausschuß des deutschisraelil. Gemeiudebuudes in Leipzig.) Dritte Austage. Preis 80 Pf.