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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-03-13 · Heft 11 (13.3.1877) · p. Seite 178

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 11 (13.3.1877)
Date
1877-03-13
Page
Seite 178 (sequence 16)
Language
German
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178 _In dem von der Großherzogl. Oberstudien-Direction concessionirten Isr. Lehrn. Erziehungsinititiit zu Pfungstadt bei Darmstadt beginnt das Sommersemester am 13. April. — Prospekte und jede nähere Auskunft ertheilt Dr. Joel, Director. werden ausgenommen bei _H. Löwenberg in Osnabrück. Ein Mädchen jüd. Religion sucht Stelle bei einer anständigen kleinen Familie zur Stütze der Hausfrau. Zu erftagen bei G. H. Gottschalk, Essen a,d. Ruhr. (K. 2043.) Ein recht lebhaft gehendes alleres -ras Fleisch-Gefd)äft in Berlin ist Umstände halber zu verkaufen. Näheres 8ul) K. # 4, Berlin, Hof-Post-Amt, Königsstraße. dtenes israelitisches<Aebetbu«H für die Wochentage, Sabbathe und alle Feste, zum Gebrauche während des Gottesdienstes und bei der häuslichen Andacht. Bon Dr. Ludwig Philippson. Zweite Auflage. Preis: 4 Mark, Velinpapier 6 Mark. Louis Gerschel'ö Berlagshaubluug in Berlin. Leichen - Wagen für jüdische Gemeinden liefert prompt und billigst nach dem Muster der jüd. Gemeinde in Berlin die Wagenfabrik von Rentner & Co. in Berlin N. Zum bevorstehenden nos Feste empfehle ich eine reiche Auswahl sehr schön geräucherter IVaare als: Feinste Mett- und Salamiwurst, Roulade, Rauchfleisch, Gänseroulade, Zungen, Gänseschmalz u. dgl. m. «/. Megerstein, Hannover, Scholvinstr. St. Warnung N Cöln, 25. Februar 1877. Donnerstag, 22. d. M. besuchte mich ein Herr, Namens Gustav Blankenheim, und legte mir ein Schriftstück vor, in welchem über eine große Feuersbrunst, die angeblich in Klattau in Böhmen 30 jüdische Familievhäuser eingeäschert hat, berichtet und um Beiträge gebeten wird. Das Schriftstück war versehen mit dem Gemeindesiegel Klattau's, mit dem Siegel des Bezirksamtes Pilsen und der Statthalterei in Prag. Außerdem befanden sich auf dem dem Schriftstücke angehefteten Bogen mehrere Zeichnungen aus Paris, London, Amsterdam mit außerordentlich hohen Beiträgen z. B. 100V Frcs., 50 Pfd. St. u. s. w. Blankenheim zeigte mir auch ein Schreiben mit der Unterschrift des Rabbiners aus Klattau, Herrn Dr. Perlitz. Da ich an der Echtheit der Unterschrift des Herrn Dr. P. zweifelte, so schrieb ich an denselben und erhalte heute Abend die telegraphische Antwort, daß alle Schriftstücke gefälscht seien. Dies zur Warnung allen Rabbinen und Gemeindevorständen. Ich habe die hiesige Polizeibehörde von dem Fall in Kenntniß gesetzt. Rabbiner Dr. Frank. Bielefeld, 20. Febr. Der am 26. v. M. zu Rheda verstorbene Rentier Marcus Roseuberg hat in seinem Testamente unter anderm auch der „Unterstützungscaffe des Vereins israel. Elementarlehrer für Westphalen und die Rheivprovinz ein Legat von 900 Mark ausgefetzt und überdies die Bestimmung getroffen, daß. wenn einer seiner Erben vor ihm sterben würde, auch desien Erbantheil der bezeichneten Unterstützungscaffe zufließen solle. Der hier vorgesehene Fall ist in der Thal eingetreten, so daß die Casse noch eine namhafte Summe, deren Höhe noch nicht angegeben werden kann, zu erwarten hat. Aehawa, Berem zur Unterstützung hilfsbedürftiger israel. Lehrer, Lehrerwittweu und -Waisen in Deutschland. Einnahmen im Monat Februar 1877. A. Mitgliederbeiträge: Bon Herren Wolfsdorf in Erwitte, Blumenthal in Emden, Nordhaus in Paderborn, Blumlein in Heßdorf, Marschütz in Burghaßlach, Rabbiner Lebrecht in Bingen, — je 6 Mark. B. Ehrenmitgliederbeiträge: Bon Herren Siegm. Ellenberger in Amberg, Director Dr. Arnheim in Seesen, Direcwr Dr. Rosenstock in Wolsenbüttel, Rabbiner I. Wittelshöser in Floß, — je 6 Mark; von Herrn Ben Sion Stern hier M. 10. C. Geschenke: Bon Frau E. Schüler in Erwitte M. 2; B. Stern daselbst M. 1^0; Lostheim das. M. I; Frau Sternberg 30 Pst.; bei der Hochzeit des Herrn Reizenstein aus Nürnberg mrt Fräulein Bertha Oberndorfer aus Fürch M. 12; Frau Emilie Löwenick hier M. 7; M. S. Konigswerther und Jac. Faber hier, Gottespfennia M. 4; Samuel Schwab hier M» 4; Frau Regine Hanau hier M. 20; E. R. hier, bei fteudiger Veranlassung M. 30; Legat aus der Samuel Friedberg'schen Sttftung in Bingen M. 38.08; Familie Dann hier, zur Erinnerung an den entschlafenen Gustav Dann Dt. 300; Frau Regine Seligsberg, geb. Jacobi hier, zur Erinnerung an ihren verst. Gatten M. 100; Frau M. Kaufmann hier, am Todestag ihres Gatten M. 20; Baruch Bonn hier M. 15; Rabbiner Lebrecht in Bingen, Purimgeschenk M. 3 und zum Jahrgedächtniß s. Eltern M. 0; Frau Bertha Blümlein in Heßdorf M. 3; Abr. Schlesinger in Hammelburg M. 10; Frau Regine Friedmann in Mainz, zur Erinnerung an einen theuren Hingeschiedenen M. 18» — v. Zinsen: M. 88.12 Pf. Frankfurt am Main, 2. März 1877. Die Berwaltuug. Berichtigung. Nr. 9, S. 139, Sp. 1, Z. 5 muß es heißen: „Gewiffer christlicher Dogmen" (nicht „derartiger"). Verlag von Baumgartner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur Br. L. Philippson.

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