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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-01-09 · Heft 2 (9.1.1877) · p. Seite 31

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 2 (9.1.1877)
Date
1877-01-09
Page
Seite 31 (sequence 15)
Language
German
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31 750 Neichsmark. I Ein geprüfter Religionslehrer, Schächter und Vorderer wird zum 1. April k. I. oder früher mit einem Gehalt von 750 Mark und Nebeneinkünsten von circa 300—450 Mark für die Synagogengemeinde Lübben i/Niederlaufitz gesucht. Reiseentschädigung wird nicht vergütet. _Der Vorstand. Ein Schocher, gleichzeitig Hülfsvorbeter, bei Gehalt von Mark 900 und Accivenzien wird gesucht von der (ll. 36055.) Synagogengemeinde _Mühlhausen in Thüringen. @in competenter Religionslehrer, befähigt im Hebräischen (wie auch in den modernen Sprachen) gründlichen Unterricht zu ertheilen, mit Zeugnissen und Referenzen versehen, wünscht eine Stelle in einer jüdischen Gemeinde vom 15. April 1877 ab. Saloinon Saltzwasser, (gegenwärtig) Religionslehrer der jüv. Gemeinde zu Malmö (Schweden), 8. Nya Grona Galan. Für mein Manufactur- und Band-Geschäft suche ich sogleich oder zum 1. April einen Lehrling mit den nöthigen Schulkenntniffen. Oranienburg, den i. Januar 1877. _L. Blumenthal. Für mein Tuch-, Modewaarenu. Consections- Geschäst suche ich zum 1. Marz 1877 unter günstigen Bedingungen einen Lehrling jüd. Conf. mit den nöth. Schulkenntn. Vers. Sabbath u. Festtage streng geschl. Heiligenstadt, Reg.-Bez. Erfurt. _M. G. Oppenheimer. Für einen jungen Mann, der Ostern 1877 die Obersecunda I. Ordnung verläßt, suche ich zu Ostern resp. Michaelis 1877 eine Stelle als Lehrling in einem Getreide- resp. Getreide- und Wollgeschäft. Penzlin iMecklbg. Salornon Moses. Jahrgang 1877. 14. Auflage. Neuester Insertions-Larik complcler Leitungs-Latalog der im Inu. Auslande erscheinenden Jeituugeu, Journale u. Fachzeitschriften, herausgegeben von Rudolf Mosse Aeitungs-Annoneen-Expedition Central-Bureau: Berlin SW. steht dem inserirenden Publikum gratis u. franco zur Verfügung. Die Rabatt-Gewährung bei größeren Ordres erfolgt nach wie vor unter den conlantcstm Bedingungen. Alle S3T übrigen BorthcUc, welche obiges Institut dem annoncirendcu Publikum bietet, dürfen als allgemein bekannt JäT betrachtet werden. Aufträge für obiges Institut werden auch von der Expedition dieses Blattes entgegengeoommen. Im Commissionsverlage von Bnuiiigärtner’s Buch- Iiandlung in Leipzig erscheint demnächst: Die Bedeutung der Juden Erhaltung u. Wiederbelebung der Wissenschaften im Mittelalter M. I. Schleiden. «Sep.-Abdr. aus „Westermann's Jllustr. deutschen Monatsheften" und herausgegeben vom Ausschuß deö deutschiöraelit. Gemeindebundes in Leipzig.) Preis 80 Pf. Auf die hohe Wichtigkeit dieser Abhandlung, welche der Feder einer Autorität ersten Ranges entstammt und mit deren Inhalt sich bereits die Presse aller Consessionen beschäftigt, verfehlen wir nicht ganz besonders aufmerksam zu machen. Erklärung. In Nr. 46 des „Israelitischen Boten" haben zwei Mitglieder der Synagogengemeinde Caffel, die Herren I. Goldberg und H. Hahn, versucht, unsern sehr verehrten Herrn Landrabbiner vr. Adler in Caffel der Unwahrheit zu beschuldigen. Es ist nicht unsere Sache, diesen Artikel zu beantworten — dieses wollen wir dem Herrn Landrabbiner vr. Adler selbst überlassen — jedoch dazu halten wir uns berufen und verpflichtet, einem solchen Artikel gegenüber hiermit öffentlich zu erklären, daß Herr vr. Adler seinem Wahlspruche „Wahrheit und Friede" stets treu geblieben ist und daß er die allgemeine Liebe und Achtung aller seiner Gemeinden so genießt, wie wir sie jedem Rabbiner wünschen möchten. Den beiden Verfaffern jenes Artikels aber, welche erst seit mehreren Jahren der Synagogengemeinde Caffel angehören und die es jetzt wagen, das Ansehen und die Ehre eines Mannes zu untergraben, welcher länger als 24 Jahre in seinen Gemeinden segensreich gewirkt hat, möchten wir noch bemerken, daß wir weit eher von ihrer Wahrheitsliebe überzeugt gewesen wären, wenn sie den ersten Artikel, wonach Herr vr. Ehrmann als Rabbiner nach Caffel berufen sein sollte, dahin als Milconlrahenten der Wahrheit gemäß berichtigt hätten, daß Herr vr. Ehrmann von ihnen nur auf 3 Jahre als Privatlehrer engagirt und nicht als Rabbiner berufen sei. Dann wäre eine Berichtigung seitens des Herrn vr. Adler nicht provocirt worden. Die sämmtlichen Kreisvorsteher der ehemaligen Provinz Niederhessen: Eduard Goldschmidt, Kreisvorsteher des Kreises Caffel. H. Heß, - - - Rotenburg. Abr. Kaufmann, - - Melsungen. >H. Hüueberg, - - Wolfhagen. M. Sterner, - Hofgeismar.! Moritz Mack, - - - Fitzlar. K. L. Heilbruuu, - - - Homberg.! Goldschmidt, - - - Witzenhausen. Kahu, - - - Efchwege. i Louis Steiufeld, - der Grafschaft Rinteln.

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