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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-01-02 · Heft 1 (2.1.1877) · p. Seite 15

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 1 (2.1.1877)
Date
1877-01-02
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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15 Bekanntmachung. Die Stelle eines Geflügel-Schächters unv Hülfsvorbeters in hiesiger Synagogen - Gemeinde ist vacant. Bewerber, welche gleichzeitig eine gute Tenorstimme haben, um im Synagogen- Chor Mitwirken zu können, wollen ihre Meldungen bis zum 1. Februar 1877 bei dem Unterzeichneten Vorstande einreichen. Das Gehalt ist auf 1500 Mark pro Jahr normirt, kann aber nach der Qualification des Bewerbers entsprechend erhöht werden. (B. 44/1877.) Königsberg i/Pr., den 20. December 1876. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bekanntmacfiang. Bei der hiesigen jüdischen einklassigen Elementarschule wird die Stelle des Lehrers zum 1. April 1877 vacant. Gehalt incl. Wohnungs- und Brennmaterialien-Entschädigung jährlich 1050 Mark. Geeignete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Atteste baldigst bei dem hiesigen Magistrat melden. Es wird bemerkt, daß sich hier ein Progymnasium befindet. Dem Gewählten werden die Reisekosten vergütet. Tremessen, den 20. December 1576. Der jüdische Schulvorstand. Die fünfte Lehrerstelle an hiesiger Elementarschule wird zum 1. April 5r. vacant und werden qualificirte Bewerber ausgefordert, sich unter Einreichung ihrer Zeugniffe schleunigst, jedenfalls aber spätestens bis zum 15. Januar 5r. bei uns zu melden. Das mit der Stelle verbundene Einkommen beträgt 750 Mark p. s. incl. fteier Dienstwohnung. Als Bewerber werden auch jüdische Lehrer zugelaffen und vorzugsweise berücksichtigt und wird, wenn ein solcher gewählt wird, demselben noch ein besonderes Einkommen von 450 Mark p. 2. von der hiesigen jüdischen Gemeinde für Ertheilung des jüdischen Religions- und des hebräischen Unterrichts zugesichert. Ortelsburg, den 18. December 1876. _Der Magistrat. Ein tüchtiger Vorbeter, Schächter u. Religionslehrer, welcher auch die Befähigung hat, einen deutschen Bortrag zu halten, wird zum 1. Mai 1877 gesucht. Das jährliche Einkommen beträgt 575 Rthlr., vielleicht noch drüber und freie Wohnung. Nur qualificirte, mit guten Zeugnissen versehene Bewerber, werden zur Meldung ausgefordert. Für die Reise zur Probe wird nichts vergütigt. Woldeuberg, den 6. December 1876. ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde: S. Blumenfeld. S. Bud. Wir suchen für einen ansehnlichen jungen Mann von 15 Jahren, welcher eine gute Schulbildung besitzt, auf Neujahr oder per 1. Februar eine Lehrlingsstelle in einem lebhaftenMannfacturwaaren- D e t a r l-Geschäft, welches Sonnabends geschloffen bleibt. Hannover. Blumenfhal H Meyer. Für mein Band- und Modewaaren-Geschäft suche ich zum baldigen Eintritt ein junges Mädchen in die Lehre. Aachen, im December 1576. (K. 9643.) _Alex ll einberg. Die Stelle als Anstaltsmutter wird bei uns vacant. Gebildete israelitische Bewerberinnen um dieses Amt, mit dem ein festes Gehalt von Mark 900 bei freier Station verbunden ist, wollen sich schleunigst unter Beilegung ihrer Atteste bei Unterzeichnetem Vorsteher melden. Posen, den 17. December 1876. ,11. 22964.) Der Vorstand der Ritsche Flatau'schen Waisen-Erziehungs-Anstalt für Mädchen. Gustav Sander. _Mühlenstr. 23. In unsere Anstalt soll noch ein israel. Waisen - Mädchen ausgenommen werden. Bewerbungen mit Beibringung von Geburts- und Imps-Attesten und Zeugniffe sind bei Unterzeichnetem Vorsteher anzubringen. Posen, den 17. December 1876. (H. 22965.) Der Vorstand der Ritsche Flatau’schen Wnisen-Erziehungs-Anslalt für Mädchen. limtfav Sander. Mühlenstr. 23. Im Commissionsverlage von Baumgärtner’s Buchhandlung in Leipzig erscheint demnächst: Die Bedeutung der Juden für Erhaltung «. Wiederbelebung der Wissenschaften im Mittelalter M. I. Schleiden. iSep.-Abdr. aus „Westermann's Jllustr. deutschen Monatsheften" und herausgegeben vom Ansschuß des deutschisraelit. Gemeindebundes in Leipzig.) Preis 80 Pf. Aus die hohe Wichtigkeit dieser Abhandlung, welche der Feder einer Autorität ersten Ranges entstammt und mit deren Inhalt sich bereits die Preffe aller Confessionen beschäftigt, verfehlen wir nicht gan; besonders aufmerksam zu machen. Heirathsgesuch. Cin junger Banguier in einer der Hauptistadte Deutschlands, inr Besitze eines blühenden Geschäfts, mit besten Referenzen versehen, sucht eine junge, liebenswürdige, gebild. n. vermög. Lebensgefährtin aus angesehener jüdisch. Familie. Ausführliche Offerten — mögt, unter Beifügung einer Photographie — werden snb J. B. 80. an die Gxped. d. Ztg., Leipzig, erbeten. Unverbrüchliche Verschwiegenheit wird zugesichert.

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