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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-12-26 · Heft 52 (26.12.1876) · p. Seite 845

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 52 (26.12.1876)
Date
1876-12-26
Page
Seite 845 (sequence 15)
Language
German
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845 halten, ob das Jus Gazaga ein reales oder personales Recht sei. Andere dazwischen getretene Ereignisse ließen die Erledigung dieser Angelegenheit verschieben; jetzt aber hat die Commission. welche mit der Einziehung der geistlichen Grundstücke und Güter betraut ist, auch diese Frage von Neuem angeregt und sie vor das Forum des Gerichtes zur Entscheidung gebracht. Man kann sich denken, mit welcher Spannung die jüd. Bevölkerung des Ghetto dem Ausgange der Sache entgegensieht, da eine Aberkennung dieses Rechts, ohne jede Entschädigung, ihr von Neuem einen Schlag versetzen würde, der die unter der Regierung Victor Emanuels zu neuem Leben kaum erwachten Juden Roms wieder auf lange Zeit zurückwerfen würde. Daher verdient eine so vielseitig und beispiellos noch immer an den Schlägen früherer Barbarei laborirente Gemeinde die allgemeinste Theilnahme, damit endlich die traurigen Züge ausgetilgt werden, mit denen ein schwarzes Blatt in der Geschichte der Menschheit sich darstellt. Manches weit angelegte Herz wird solchen humanen Bestrebungen, auch wenn sie räumlich fern liegen, sein Mitgefühl nicht versagen und vielleicht auch ein Scherflein für diese Zwecke der Humanität zu spenden gern bereit sein, dessen Uebermittelung an die 8oeietü «teil» Fratellanza in Rom ich mit Freuden übernehmen würdet) Berlin, (6. Gipsstr. 12a), am 8. December 1876. l)r. A. Berliner, _ Lehrer am Rabbinerseminar. 2) Auch wir erklären unS bereit. Spenden für diesen edlen Zweck entgegen;u nehmen und zu übermitteln. Redaction. Anzeigen. 750 Reichsmark. Ein geprüfter Religionslehrer, Schächter und Borbeter wird zum 1. April k. I. oder früher mit einem Gehalt von 750 Mark uud Nebeneinkünsten von circa 300—450 Mark für die Synagogengemeinde Lübben i/Niederlaufitz gesucht. Reiseentschädigung wird nicht vergütet. __Der Vorstand. Die fünfte Lehrerstelle an hiesiger Elementarschule wird zum 1. April kr. vacant und werden qualificirte Bewerber aufgefordert, sich unter Einreichung ihrer Zeugniffe schleunigst, jedenfalls aber spätestens bis zum 15. Januar kr. bei uns zu melden. Das mit der Stelle verbundene Einkommen bettägt 750 Mark p. a. incl. freier Dienstwohnung. Als Bewerber werden auch jüdische Lehrer zugelaffen und vorzugsweise berücksichtigt und wird, wenn ein solcher gewählt wird, demselben noch ein besonderes Einkommen von 450 Mark p. a. von der hiesigen jüdischen Gemeinde für Ertheilung des jüdischen Religions- und des hebräischen Unterrichts zugesichert. Ortelöburg, den 18. December 1876. _Der Magistrat. Ein tüchtiger Borbeter, Schächter u. Religionslehrer, welcher auch die Befähigung hat, einen deutschen Bortrag zu halten, wird zum 1. Mai 1877 gesucht. Das jährliche Einkommen beträgt 575 Rthlr., vielleicht noch drüber und freie Wohnung. Nur qualificirte, mit guten Zeugniffen versehene Bewerber, werden zur Meldung aufgefordert. Für die Reise zur Probe wird nichts vergütigt. Woldeuberg, den 6. December 1876. vor Vorstand der Synagogen-Gemeinde: _Blumen feld. S. Bud._ Zum 1. April k. I. ist die Cantor-, Schächter- und Religionslehrerstelle in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Gehalt 600 Mark, außerdem Schechita und sonstige Sporteln. Reflectanten wollen ihre Zeugniffe baldigst einreichen. Reisekosten werddn nicht erstattet. Kiel, den 15. December 1876. Der Vorstand der jüd. Gemeinde: I. Lask. In der Gemeinde Papenburg ist die Stelle des Elementarlehrers, Borbeters und Schochets frei. Jährlicher Gehalt 750 Mark nebst Schlafzimmer. Refleetanten wollen stch an den Unterzeichneten Borstand wenden. H. I. Hes. Die israel. Gemeinde im Hamburger Amt, Cuxhaven, sucht zum 1. April 1877 einen Religionslehrer, Schächter und Borbeter. Gehalt bei freier Wohnung und Mittagstisch incl. Schechita 450 Mark. Die Unterrichtsstunden werden nur am Sonntag beansprucht, mithin Gelegenheit zu Nebenverdienste geboten. Reflectanten wollen sich beim Vorsteher der Gemeinde, B. I. Brady melden._ Ein Schochet, gleichzeitig Hülfsvorbeter, bei Gehalt von Mark 900 und Accidenzien wird gesucht von der (kl. 36055.) Synagogengemeinde _Mühlhausen in Thüringen. Für mein Manufaclur- und Modewaaren-Gesehäft suche ich einen Lehrling mit guten Schulkenntniffen per sofort oder zum ersten Januar. Nen-Ruppm._W Karger. Für mein am Sabbath u. Festtagen geschloffenes Colonial-, Maimfactar- & Prodncten-Geschäft suche ich auf sofort oder per 1. Januar einen mit den nöthigen Schulkenntniffen versehenen Lehrling. Gr. Göttern . bei Hannover. SlM0N HetNeMNNN. Für mein Manufacturu. Confections - Geschäft suche zum baldigen Eintritt einen Lehrling. Samstags geschlossen. I. Schönbörner in Hörde (Westphalen.) Für mein Galanterie-, Kurz- und Eisen-Waaren-Geschäft brauche ich einen Lehrling. T. Sandmann in Wormditt, Ostpreußen.

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