Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 51 (19.12.1876)
- Date
- 1876-12-19
- Page
- Seite 829 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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829 A Wie alljährlich hat die rührige Zeitungs - Annoncen- Expedition Rudolf Mosse (Centralbureau in Berlin) auch für das Jahr 1877 ein vollständiges Zeitungs- und Fachzeitschriften- Berzeichuiß mit Angabe der Insertionspreise :c. herausgegeben unv verfehlen wir nicht das inserirende Publikum auf diesen bequemen Wegweiser bei Ertheilung größerer Annoncen - Aufträge, besonders hinzuweisen. Dieser Catalog wird coulanterweise gratis verabreicht. Ungeachtet der großen Erfolge, welche das Institut des Herrn Mosse aufzuweisen hat — scheint derselbe auf eine stetig wachsende Ausdehnung seiner Unternehmungen bedacht zu sein, so z. B. hat Herr Mosse ähnlich, wie für den „Kladderadatsch", die „Fliegende Blätter" :c. auch die ausschließliche Inseraten-Pachl des weltverbreiteten Mode-Journal „Bazar" übernommen. Ferner ist obiger Firma die alleinige Jnseraten- Annahme für die allbekannte Belgische Zeitung ,,L'lndependance Reize", für Deutschland, Oesterreich und der Schweiz übertragen worden. Anzeigen. Concuri. Mit Beziehung auf die Concurs-Ausschreibung vom Monat Juli d. Js. in Nr. 20 der Allgemeinen Zeitung für das Judenthum wird die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich den Cfl»fordienst zu versehen hat, neuerdings zur Besetzung ausgeschrieben. Bor Allem wird auf die Befähigung: religiöse Vorträge (Predigten) in der Synagoge zu halten und Religions-Unterricht an der daigen Israel. 2-klassigen Volksschule zu geben, Rücksicht genommen. Gehalt Gulden 1000 ö. W. per anno, ferner die üblichen Nebeuemolumente und bei Ertheilung des Hebräisch u. Gesang- Unterrichtes in der Schule noch besonders Remuneration von Gulden 100 ö. W. Gesuche unter Beibringung der Befähigungs-Nachweise wollen bis Ende December d. Js. anher eingereicht werden, wobei ausdrücklich bemerkt wird, daß sich Bewerber einem Probevortrage zu unterziehen haben und daß nur dem Acceptirten die Reisekosten vergütet werden. Hohenems, 22. November 1876. Israelitische Cultus - Gemeinde - Vorstehnng. Der Bürgermeister: Anton Rosenthal. Ein tüchtiger Vorbeter, Schächter u. Religionslehrer, welcher auch die Befähigung hat, einen deutschen Bortrag zu halten, wird zum 1. Mai 1877 gesucht. Das jährliche Einkommen betragt 575 Rthlr., vielleicht noch drüber und freie Wohnung. Nur qualificirte, mit guten Zeugnissen versehene Bewerber, werden zur Meldung aufgefordert. Für die Reise zur Probe wird nichts vergütigt. Woldeubera, den 6. December 1876. der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Ä. Blumenfeld. S. Bud. Pensionat trab höhere Schule für Töchter achtbarer Familien in Bruxelles, 131 Chaussee de VIeurgat. Die Directrice Mlle. Dreyfus (Diplomee de l’Instiiut de France) empfiehlt ihre Anstalt der wohlwollenden Beachtung deutscher Ellern und dient stets mit Prospect und jeder Auskunft. — Referenzen in Deutschland. 750 NeichSniark. Ein geprüfter Religionslehrer, Schächter und Vorbeter wird zum 1. April k. I. oder früher mit einem Gehalt von 750 Mark und Nebeneinkünsten von circa 300—450 Mark für die Synagogengemeinde L üb den i/Niederlaufitz gesucht. Reiseentschädigung wird nicht vergütet. Der Vorstand Für mein Posamentier-, Kurzwaarcn- Engros & Detail- Geschäft, suche ich einen flotten Verkäufer, der mit der Branche vertraut sein muß. .Julius Heyurann Landsberg aWarthe. Für mein Manufaclur- und Modewaaren-Gescbäft suche ich einen Lehrling mit guten Schulkenntnisien per sofort oder zum ersten Januar. Reu-Ruppin. W Karger. Für mein am Sabbath u. Festtagen geschloffenes Colonial-, Manufactnr- & Prodncten-Geschäft suche ich auf sofort oder per 1. Januar einen mit den nöthigen Schulkenntuiffen versehen Lehrling. Gr. Göttern ~ . bei Hannover. Srrnvn Hernemann. Zum 1. April 1877 wird ein im Haushalt und in der jüdischen Küche erfahrenes Mädchen für eine Familie in Westphalen gesucht. Franco-Offerten unter Chiffre L. B. besorgt die Expedition dieser Zeitung. Gesucht. Eine jüdische Wirthschafterin, die einen kleinen koschern Haushalt bei zwei ältlichen Leuten zu führen versteht, wird sofort engagirt. Offerten werden erbeten bei S. Gimpel, Greifswald i/Pommern. Eine Haushälterin, LÄW.N.VLL wird zur Stütze der Hausftau für eine Familie (streng religiös) in Frankfurt a/M. gesucht. Offerten besorgt unter Chiffre 11. B. 2804 die Hermann sehe Buchhandlung, Frankfurt a\M.