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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-11-14 · Heft 46 (14.11.1876) · p. Seite 749

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 46 (14.11.1876)
Date
1876-11-14
Page
Seite 749 (sequence 15)
Language
German
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749 Wir suchen zum 1. Januar 187 7 einen unverheirachelen ATetigionslehrer und Cantvr. Gehalt 9VV Mark unv Nebeneinkommen. Bewerber, welche die Leitung des Synagogen-Chors übernehmen können, erhallen den Borzug. Bornheim bei Bonn a. Rh., im November 1876. Der Vorstand der Synagogen-Gcnieinde: C. Koppel. An Stelle des in hiesiger Gemeinde 36 Jahre im Amte gewesenen Lehrers, suchen wir zum 1. December c. oder l. Januar n. I. 1. einen Borbeter u. geprüften Religionslehrer, am liebsten einen Rabbinats-Candivaten, mit tausend Mark jährlichem Gehalt nebst freier Wohnung, und — wenn derselbe die Function eines Schochats nicht mit übernehmen kann oder will, — 2. einen Schochat mit 300 Mark jährlichem Gehalt nebst freier Wohnung und dem nicht unbedeutenden Einkommen der Schechita. Bewerber wollen gefälligst ihre Zeugnisse an den Unterzeichneten Borstand einsenven. Afchersleben, 25. October 1876. Ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Wittkotcer. An unserer Religionsschule ist die zweite Neligionslehrer- Stelle vacant und soll von sogleich oder p. 1. April 187 7 wieder besetzt werden. Honorar 1000 Mark pro anno und freie Wohnung. Qualificirte uuverheiralhete Bewerber werden ersucht ihre Meldungen und Zeugnisie baldigst an den Unterzeichneten einzureichen. (B. 8531.) Stotp in Pommern, im November 1876. Her Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Lehrlings - Gesuch. Schulkenntnisien, findet unter sehr günstigen Bedingungen sofort Placement in meinem Mode-, Mauufactur-, Tuch-, Leinen- und Confections-Geschäft. Freie Station (Tisch koscher). Siegmund Kirnbaum _in Geulhiru_ Offene Lehrstelle in Mönchen In ein hiesiges älteres kingros-Geschäft wird ein junger Mann aus guter Familie mit den nöthigen Borkenntniffen als Lehrling ausgenommen. Kost und Logis wird im Hause nicht gegeben. Samstag und Feiertage geschloffen. Offerten sind unter ,X. Sr. 31“ an die Expedition dieser Zeitung zu richten. InstitutHirsch in Genf (Schweiz) Chatelaine, avenue d’Aire. Häusliclie Erziehung. — Kaufmännische Studien. — Faclicursus für lateinische und griechische Sprache. — Vorbereitung für Specialschulen. — Lebende Sprachen. — Religionsunterricht.— Unterricht in der Moral von M. Wertheim er, Ober- Rabbiner von Genf, Professor an der Universität. Ein junger Mann aus achtbarer Familie, der mit den nöthigen Schulkenntnisien versehen ist, kann sofort oder zum 1. Januar in meinem Tuch-, Manufaclur- und Modewaarengcschäft als Lehrling eintreten. //. ./. Dacidso/tn. Demmin in Pommern, _ Frauen-Straße 94. Cin iunctzer Mann sucht eine Lehr lingsftelle in einem Manufactnrqefchäft. <Aef. Dffetten bittet man unter 8. E. 90 an die Etzped. d. Ztg. gelangen zu lassen. Eine kinderlose Familie wünscht gegen angemesienes Honorar ein streng rel. jüdisches Mädchen zur Unterstützung der Hausfrau in der Kucke, wie auch in der Wirchschaft. Gefällige Offerten sind zu richten an __I. Blum in Loetzen in Ostpreußen. Cin tüchtiges Mädchen, welches Hausarbeit und Küche gründlich versteht, wird zur selbstständigen Führung» eines kleinen Haushalts in einem Städtchen am Rhein gesucht. Borzügliche Zeugnisse sind erforderlich. (K. 8470.) Fr. Offerten sul» Z. 9311 befördert die Annoncen-Exedition von Rudolf (flösse. Cola. Wallrafsplatz 2. Bon Rabbiner Dr. 8. Nascher aus Berlin ist soeben bei W. Simon in Magdeburg erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Das Judenthum der Aufklärung. Reden für die Gebildeten aller Confessionen. VI Abschnitte nebst Anhang. 2 Mark. Don demselben Verfasser sind ferner erschienen: Wi^enfchaftliche Vorträge (1. Moralische Wirkung der Kunst. 11. Faust-Dichtung von Goethe und Lenau. 111. Der Einfluß der deutschen Philosophie auf die deutsche Volksbildung.! Berlin, 1875 «Lüderitz, Habel.) Die Sentenz bei Juden und Arabern. (Berlin, 1868, Stuhr). Der Gaou Haja. Berlin, 1867. _(Stuhr, Gerstmrnn.) (B. 8461.) RS" Geschenk für CoufirmLUden N "LL Verlag von Bamngärtner's Buchhandlung in Leipzig: rav Rath des Heiks. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, 8»r mirvah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Don Dr. Ludwig Philippson, Herausgeber der Allg. Zeitung des Zudentbums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesctz des Zudenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargefiellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers 1 an seine Glaubensgenossen, an deren Lugend.

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