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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-08-01 · Heft 31 (1.8.1876) · p. Seite 503

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 31 (1.8.1876)
Date
1876-08-01
Page
Seite 503 (sequence 13)
Language
German
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503 Anzeigen. Bekanntmachung. Die Eröffnung der Lipfc^ütz'schen Versorgungsanstalt betr. Die aus den Mitteln der Julius und Benno Lipschütz'schen Stiftung in München zu errichtende Versorgungsanstalt für Israeliten soll baldthunlichft in's Leben gerufen werden. Nach der Bestimmung der Stiflungsurkunde und des Statuts der Anstalt, sollen in dieselbe alte erwerbsunfähige Israeliten beiderlei Geschlechtes und zwar männliche nach zurückgelegten 60sten, weibliche nach zurückgelegten 7» testen Lebensjahre — letztere bei Ausnahme von Ehepaaren und in Fallen besonderer Hilflosigkeit auch bei einem Alter von 50 Jahren — ausgenommen werden und sind die Aufnahmsgesuche in der Reihenfolge zu berücksichtigen, daß zunächst A) Verwandle der Stifter, nach diesen B) in Baiern beheimathete Personen, hierauf 6) Angehörige der übrigen deutschen Bundesstaaten, endlich D) Ausländer zugelassen werden. Im Vollzüge dieser Bestimmung werden hiermit vorerst etwaige Bewerber aus der Kategorie A und B ausgefordert ihre Gesuche bis 20. August -s. Zs. bei der unterfertigten Verwaltung einzureichen. Den Gesuchen sind beglaubigte Nachweise über Heimath, Alter, Leumund, Vermögen, sowie Gesundheitsverhältnipe der Bewerber beizulegen. Für die Kategorien C und 0 wird, falls sich ein Anlaß hierzu ergeben sollte, ein besonderer Bewerbungstermin anberaumt und bekannt gegeben werden. Münzen, den 17. Juli 1876. , (M. 575s.) Verwaltung der israelitischen Cultusgemeinde: Der I. Vorstand: Der Secretär: Aub. Dr. Höhnstamm. ________ Die Ehegatten Salonion Aron Cohn und Jlerle, geb. Zacharias, haben in ihrer letztwilligen Verfügung vom l. April 1784 eine Stiftung errichtet, vermöge deren die je fünfzigjährigen Zinsen eines von ihnen ausgesetzten Kapitals einer Jungfrau aus einer der beiderseitigen Familien zu deren Aussteuer zufallen sollen. Der Vorstand der Gesellschaft Hacliiiassath- Kallali. dem die Verwaltung der Stiftung übertragen ist, fordert hierdurch diejenigen, welche ein Anrecht an dieselbe zu haben glauben, auf, ihre Anträge schriftlich unter Beilegung glaubhafter Zeugnisie über die Verwandtschaft mit einem der Erblasser spätestens bis zum 31. December 187 6 an den mitunterzeichneten Br. D. Cassel in Berlin IN'., Oranienburgerstraße 74 einzureichen. Berlin, den 2. Juli 187 6. Der Vorstand der Gesellschaft llaehnassath-Kallah. Ihr. D. Cassel. Mendel Cohn. Moritz Heilmann. Eduard Mende. V Oppenheim. Die israelitische Gemeinde zu ZVittlich sucht bis zum 1. November einen Elementar- und Religionslehrer, iin und snrs, mit einem fixen Gehalt von 406 Thlr. nebst einem Nebeneinkommen von ungefähr 15o Thaler. Diejenigen Lehrer, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen sich bald schriftlich an den Vorstand wenden. H. C»hn. Die Stelle eines unverheiratheten Schächters, Lehrers u. Borbeters ist in hiesiger Gemeinde zu sofort oder Michaelis d. I. zu besetzen. Gehalt 360 Mark, sowie Nebeneinkünfte, freie Wohnung, Feuerung und Tisch. Bewerbungen sind an Unterzeichneten Vorstand zu richten. Hagenow in Mecklenburg. M. Grünfoldt. Prediger Vakanz. Die jüdische Gemeinde in Williams bürg sucht einen Prediger und Rabbiner zu engagiren; einen jungen Mann, welcher gediegenes Wissen mit malerischer Begabung verbindet, der Schule der gemäßigten Reform angehörend. Vorläufiger Gehalt $2000. Anmeldungen, begleitet von einschlagenden Zeugnissen, sind zu richten an Sigismund Kaufmann, 39 Nassau Street, N. 4). An einer Lehr- und Erziehungsanstalt ist fofovt die Stelle eines israel. Lehrers interm. zu besetzen. Meldungen suli Z. So durch die Expedition dieser Zeitung erbeten.

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