Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1876)
- Date
- 1876-07-25
- Page
- Seite 488 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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488 die Schrift vom kritisch-freisinnigen Standpunkt verfaßt. In der I vor. Große Abtheilungen, namentlich Bol. II von S. 202 an, Beurtheilung Jesu stellt sich der Viscount auf die Seile der sind dem Judenthume gewidmet, und werden wir näher darauf Juden. — (Das Werk, zwei starke Bände befaffend, liegt uns > eingehen. Redaction.) Anzeigen. Prediger Bacanz. Die jüdische Gemeinde in Williamöburg sucht einen Prediger und Rabbiner zu engagiren; einen jungen Mann, welcher gediegenes Wisien mit oratorischer Begabung verbindet, der Schule der gemäßigten Reform angehörend. Vorläufiger Gehalt S2000. Anmeldungen, begleitet von einschlagenden Zeugnissen, sind zu richten an Sigismund Kaufmann, _39 Nassau Street, N. 3). Die israelitische Gemeinde zu ZVittlich sucht bis zum 1. November einen Elementar- und Religionslehrer, -,Tn und amc, mit einem fixen Gehalt von 400 Thlr. nebst einem Nebeneinkommen von ungefähr 150 Thal er. Diejenigen Lehrer, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen sich bald schriftlich an den Vorstand wenden. _H. Cohn. Vacams. Umstände halber konnte der von der hiesigen Synagogen- Gemeinde engagirte Cultusbeamte die Stelle nicht anlreten und ist der Posten eines Meligions- und Elementarlehrers somit wieder vacant geworden. Geeignete Bewerber, welche befähigt sind einen - deutschen Bortrag zu Hallen und zugleich als Vorbeter u. Schächter fungiren zu können, werden gebeten dem Unterzeichneten Vorstande ihre Zeugnifie und ein eiirrieulum viiae einzusenden. Die Dotation der Stelle beläuft sich auf 1500 Mark. Einbeck (Provinz Hannover), den 5. Juli 1876. Her Vorstand der Spagogen-Gemeinde. _I. Katzenstein._'_ Der Termin zur Meldung für die von uns ausgeschriebene Lehrerstelle an der hief. Reli qionsschule, bezw. dem Seminar, ist bis zum 15. Sept. d. I. verlängert. Gehalt 2100 bis 2400 Mark (bei Verpflichtung bis 30 Stunden wöchentlich) und definitive Anstellung nach angemefiener Probezeit. Hannover, den 2. Juli 1876. Der Schulvorstand. Landrabbiner Nr. Meyer. Für ein Manufactur- und Colonialwaarengeschäft, welches Sabbaths und an Feiertagen geschlossen ist, wird nach einem Landstädtchen in Westphalen für jetzt oder zu Michaeli c. unter günstigen Bedingungen ein Lehrling mit den nöthigen Vorkenntnissen gesucht. Offerten nimmt die Expedition d. Zeitung unter 8. 10 entgegen. Am 1. November d. J. soll die Stelle eines Religionslehrers und Canlors, der zugleich Schochei sein muss, hierselbst neu besetzt werden. Gehalt beträgt 1650 Mark (und zwar 1350 M. Fixum, sowie 300 M. garanlirt für Schiele) mit nicht unbeträchtlichen Nebeneinkünften. Bewerber, welche musikalisch gebildet oder in fremden Sprachen bewandert sind, finden bei der ihnen zu Gebote stehenden freien Zeit Gelegenheit zur Ertheilung von Privatunterricht. Die gestellten Bedingungen sind sittlich religiöses Vorleben, angenehme geübte Stimme und Nachweis über perfecte seminarische Vorbildung. Offerten beliebe man baldigst zu richten an den Vorstand der Israelitischen Cultusgemeinde Gotha (jiusfac Jedermann. Breslau, den ll. Juli 1876. Die Cantor- und Borleser-Stelle unserer Synagoge mit einem jährlichen Gehalt von 1500 Mark excl. Nebeneinnahmen ist zum 15. August c. anderweitig zu besetzen. Bewerber, welche einen geregelten Gottesdienst event. mit Chor zu leiten im Stande sind, wollen sich baldigst unter Einsendung ihrer Zeugnisse „ an den Vorsteher Herrn Julius Sachs in Breslau, Carls-Shtaste 24" melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der Synagoge _„zum Tempel"._ Ein musikalisch gebildeter, unverheirateter Cantor, der einen Chor zn leiten im Stande ist, wird gegen ein jährliches Gehalt von 1200 Hark gesucht. Der Eintritt kann sofort oder am 1. September erfolgen. Reflertanten wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden. Duisburg, den 7. Juli 1876. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: 8'. M. Cohen. Zum 1. Oetoher ist in der hies. Gemeinde die Stelle eines Religion sieh rers, Vorbe fers u. Schochet vacant, welche bei freier Station circa 400 Reichsmark einträgt. Reflectanten belieben sich unter Anschluß ihrer schriftlichen Zeugnisse an den Unterzeichneten Gemeinde-Vorsteher za wenden. Bruel i/Mecklenburg, im Juli 1876. (H. 0301U.) ___Julius Joel. Den geehrten jüdischen Herrschaften empfiehlt sich bei allen vorkommenden Hochzeiten und Festlichkeiten zur Uebernahme der Bäckerei und Küche. Frau Grostmann, _Gr. Glogau, Preuß. Straße Nr. 6. Für unser Getreide- und Lanresproductengeschäft suchen wir per I. October d. I. einen Lehrling. Hesse K Stern, Paderborn.