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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-07-18 · Heft 29 (18.7.1876) · p. Seite 471

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 29 (18.7.1876)
Date
1876-07-18
Page
Seite 471 (sequence 13)
Language
German
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471 Unze Concnri. In der Israelitischen Cnltusgemeinde zu Hohenems ist die Stelle eines Religionslehrers, der zagleich den Cantordienst zu versehen hat, zu besetzen. Derselbe soll die Befähigung besitzen, am Sabbath und an hohen Festtagen einen religiösen Bortrag in der Synagoge zu halten und den Religionsunterricht u. Unterricht lm Hebräischen und Gesang in der zweiklassigen israelitischen Bolksschnle dahier zn ertheilm. Als Vorbeter, wobei er durch einen Organisten und einen gutgeschulten Synagogenchor unterstützt wird, hat der Bewerber genügende Kenntusffe in der hebräischen Sprache und Ritus, sowie musikalische Kenntnisse nachzuweisen und soll im Besitze einer angenehmen Stimme sein. Als Gehalt für diese Stelle sind fl. 1000. — Eintausend Gulden ö. Whra. bestimmt, ohne die üblichen Rebenemolumente. Für Erthcilung des hebräischen Unterrichts (5 Stunden per Woche) würden besonders fl. 100. — osterr. Whra. vergütet. Bewerber um diese Stelle wollen sich bis längstens Ende Ocwber l. Js. unter Beibringung ihrer Zeugnisse über Charakter und Befähigung bei der gefertigten Vorstehnng aumelden, wobei ausdrücklich bemerkt wird, datz sie sich einem Probevortrag zu unterziehen haben, und daß nur dem Acceptirten die Reisekosten vergütet werden. Hohenems (Vorarlberg), im Juli 1876. Namens der Israel. Cultnsgememde-Borstehnug: Der Bürgermeister _Anton Kosenthal._ Vacante Lehrerstelle. Durch anderweitige Berufung des bisherigen Inhabers wird die hiesige Lehrer- und Cantorstelle mit einem jährlichen Gehalt con 1200 Mark am /. October cur. vacant. Bewerber mit guten Zeugnissen belieben sich recht bald an den Unterzeichneten oder auch an Herrn Lehrer Oppenheimer, der zu jeder Auskunft gern bereit ist, zu wenden. Werl (Westphalen), den 26. Juni 1876. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde: J. Neukircher. J. Neubeck._ tappt™ B’nai Mm 34. Strasse. New-York. Die Stelle des 6 bas an s in der obgenannten Gemeinde ist gegenwärtig vacant und die darauf refleclirenden Candibaten. welche die Fähigkeit haben, mit einer angenehmen Stimme, vom Blatte und mit dem Chor zu fingen, sowie auch eine gründliche Kennmiß des mb^rr orve besitzen, sind höslichst eingeladen, sich darum zu bewerben. Der Gehalt ist liberal und Canvidalen muffen persönlich zur Probe erscheinen. Reisekosten werden nicht zurückerstattet. Canvidalen wollen sich an Herrn 31. Dinkelspiel, Präsident, Nr. 33 Maiden Lane, Xe w-York wenden. i g e «. Prediger Bacanz. Die jüdische Gemeinde in Williamsburg suchr einen Prediger und Rabbiner zu engagiren; einen jungen Mann, welcher gediegenes Wiffen mit oralorischer Begabung verbindet, der Schule der gemäßigten Reform angehörend. Borläufiger Gehalt $ 2000. Anmeldungen, begleitet von einschlagenden Zeugniffen, sind zu richten an Sigismund Kaufmann, _39 Nass au Street, N. 2). Die mit einem Gehalt von 1.500 Mark und einem Nebeneinkommen von ca. 600 Mk dotirte Stelle des Cnltus-Beamten in hiesiger Gemeinde wird am 1. Jan. IS7 7 vacant. Dieselbe umfaßt die Ausübung der Functionen des Akelrgionslehrers, CantorS u. Schächters, und erhält derjenige, welcher nächstdem noch deutsche Vorträge zu halten im Stande iß, den Vorzug. Qualißeirte Bewerber wollen unter kurzer Beschreibung ihres bisherigen Wirkungskreises ihre dessallfigen Meldungen baldigst einreichen. Reisekosten werden' nur dem Gewählten vergütet. Oer Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Schweidnitz. Mavatts. Umstande halber konnte der von der hiesigen Synagogen- Gemeinde engagirle Cultusbeamte die Stelle nicht antreten und ist der Posten eines Religions- und Elementarlehrers somit wieder vacant geworden. Geeignete Bewerber, welche befähigt sind einen deutschen Bortrag zu halten und zugleich als Borbeter u. Schächter sungiren zu können, werden gebeten dem Unterzeichneten Borstande ihre Zeugnisse und ein curriculum viiae einzusenden. Die Dotation der Stelle beläuft sich aus lüoo Mark. Einbeck (Provinz Hannover), Len 5. Juli 1876. ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _I. Katzenstein. _ Der Termin zur Meldung für die von uns ausgeschriebene Lehrerftelle an der hies. Reli gionsschule, bezw. dem Seminar, ist bis zum 15. Sept. d. I. verlängert. Gehalt 2100 bis 2400 Mark (bei Verpflichtung bis JO Stunden wöchentlich) und definitive Anstellung nach angemessener Probezeit. Hannover, den 2. Juli 1876. Der Schulvorstand. Landrabbiner Dr. Meyer.

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