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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-06-13 · Heft 24 (13.6.1876) · p. Seite 391

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 24 (13.6.1876)
Date
1876-06-13
Page
Seite 391 (sequence 13)
Language
German
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Gelegenheit er mir einen silbernen Studierleuchter schickte. Derselbe lautet; „Dem langjährigen bewährten Freund", meinem Biographen und Historiographen ncr y-bs und Advocaten, dem Herrn br. Gerson Wolf. Wohlgeb. ^rrbs v>b? SN der thn ybs “Nb73 waren Sie.: Jetzt habe ich aber die Bitte, oder vielmehr ich fordere und verlange es als ein mir zustehendes Recht, daß Sie beifolgende Kleinigkeit mit Nachsicht und Freundlichkeit von mir annehmen. Erstens will ich den Leuten zeigen, daß ich doch noch so manchem ein Licht aufstecken kann und es noch zuwege bring, daß ihnen ein Licht aufgehe. Zweitens steht geschrieben: vb? ynr-is nnn. Ich betrachte das als eine rrwV nxra und Sie werden es mir doch nicht wehren. Bon Ihnen kommt die ganze Herrlichkeit und Bescherung und es kommt nun ein kleines Scherflein auf Sie. Also — Nehmen Sie es in gewohnter Freundlichkeit an und bleiben Sie wie bisher gewogen Ihrem treu ergebenen Mannheimer, Wien, 20. Oct. 1863. Prediger. Vermischtes. Die „A. Z. d. I." hatte von jeher treue Leser im Kreise der Missionsgesellschaften. Jndeß halten diese gewöhnlich ihr gegenüber die Linie einer gewissen Verschämtheit ein. Man nennt sie nicht beim Namen, wenn man ihrer erwähnt. So kamen uns in diesen Tagen einige Nummern des „Christlichen Volksboten aus Basel" zu, worin unter anderem unsere neulichen Artikel über die Psalmen besprochen werden. Aber man leitet den betreffenden Artikel folgendermaßen ein: „Eine jüdische Zeitung hat es unternommen, die Aechtheit der Psalmen gegenüber den Angriffen der modernen Theologie zu verlheidigen. Mit der, den Israeliten eigenen Schärfe weist sie jene Angriffe zurück, indem sie zeigt, auf wie wenig wirklich wissenschaftliche Weise durch die Gelehrten verfahren wird, wenn sie z. B. behaupten, die Psalmen Davids können nicht durch David verfaßt worden sein, weil er dazu keine Zeit und auch keine Neigung noch Befähigung gehabt habe, religiöse Lieder zu schassen." — Merkwürdig bleibt der in diesen Kreisen herrschende Glaube, daß die Juden doch die vorzüglichste Anlage und Befähigung hätten, die Schriftauslegung, selbstverständlich die christliche, zu Stande und zur Geltung zu bringen. Deshalb knüpft man so große Hoffnungen für das Christenthum selbst an die Bekehrung der Juden. So wird z. B. mit großer Genugthuung in den vorliegenden Nummern der gedachten Zeitschrift von einem kleinen Judenmädchen erzählt, das in der Schule den christlichen Religionsunterricht mitgenommen hatte, und nun besser mit christlichen Phrasen zu antworten verstand, als seine christlichen Mitschülerinnen. Ein Avis an die jüdischen Eltern, die in dieser Theilnahme an dem christlichen Religionsunterricht nichts finden wollen! Unze Die hiesige Cantor- und Schachterstelle mit einem jährlichen Einkommen von mindestens 2100 Wtavt, wird zum ». August d. I. vacant, und wollen sich musikalisch gebildete Bewerber baldigst melden. Reisekosten werden nicht erstattet. ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde Schwedt aO. Wir suchen zur» 1. Oktober d. I. einen Lehrer für unsere jüdisch, deutsche Clementarschule, der gleichzeitig das Amt eines Vorbeters und Schächters mit übernehmen muß. Gehalt lOOO bis HOO Mark. Außerdem freie Wohnung und Zdebeneinkünfte. Unverheirathete Resleetanten wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand baldigst'wenden. Hova a/d. Weser. Der Vorsteher: Beermann. i g e n. Die Eehr er stelle an der hiesigen jüdischen Elementarschule ist sofort zu besetzen. — Betcer her trollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse hei dem jüdischen Corporafions- Vorstunde hierselbst melden. Eixirter Gehalt.750 Mark Eür Er th eilung des jüd. Religionsunterrichts .... 150 Miethsenfschädigung .... 135 Holzgeld incl. Beheizung der Schule.105 1140~Mark. Ericaf-Cnterricht bedeutend. Der Vorsitzende des jüd. C'orporations-Vorstandes zu Bentschen. E. Bernhardt. Für mein Manufaktur-, Modewaaren- und Con fections-Geschäft wird ein junger Mann mit den nöthi gen Schulkenntnissen unter günstigen Bedingungen zum l. Juli d. I. als Lehrling gesucht. ./. M. Enharsch in Landsl»ers a. d. \V.

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