Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 11 (14.3.1876)
- Date
- 1876-03-14
- Page
- Seite 177 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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177 Wir suchen zum 1. Oktober d. I. einen geübten Vorbeter und Schächter, der zugleich pa sein muß. Fester Gehalt 800 M. p 0. Nebeneinkommen durch die nc-'rra circa 450 M., außerdem noch sonstige Revenuen. — Nur mit besten Zeugnissen versehene Bewerber, werden berücksichtigt u. Reisekosten nur dem Gewählte« vergütet. Meldungen beim Unterzeichneten Vorstand. Cottbus i. Lausitz, im März 1876. Der l’orsfand der Synagogen-Gemeinde. Göppingen (Württemberg), int Febr. 1876. Die hiesige Lorsängerstelle, mit welcher einschließlich der Nebeneinkünfte ein Einkommen von 1860 M. verbunden ist, soll bis April d. I. mit einem seminaristisch gebildeten Manne, welcher befähigt ist, Religionsunterricht zu ertheilen, mit einem Chor u. in Begleitung eines Harmoniums vorzubeten u. den Schächterdienst zu versehen, besetzt werden. Portofreie Meldungen mit Zeugnissen belegt, sind in Bälde zu richten an das israelit. Kirchenvorsteheiearnt. Die Cantor- und Schächterstclle bei der hiesigen Corporation ist sofort zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche so weit mufi kalisch gebildet, dast fie einen Chor zu bilden u. zu leiten im Stande find, wollen unter Beifügung ihrer Zeugnisse fich bei dem Unterzeichneten melden. Die Einnahmen dieser Functionen belaufen stch außer freier Wohnung auf circa 2100 Mk. jährlich. Nur Inländer oder naturalistrte Bewerber werden berücksichtigt. Samter, im März 1876. Der Vorstand der jüdischen Corporation: _Nathan #i 'all.__ Durch Abgang unseres Lehrers und Canlors, welcher 22 Jahre im Amte gewesen, wird die Stelle am 1. Juli dieses Jahres vacant. Neben freier Wohnung ist das Gehalt auf Zwölf Hundert Mark inclusive Schachten, außerdem noch Nebeneinkünste damit verbunden, festgestellt. Qualificirte Bewerber können sich mit Einreichung ihrer Zeugnisie an den Unterzeichneten melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Greifeuhageu, am 29. Februar 1876. »er Vorstand: __W Iacobsohn. Am 1. Mai d. J. soll in der hiesigen Gemeinde ein yai Rabbiner und Canlor in einer Person« der auch zugleich der Vorlesung der Thora kundig, angestellt werden. Beteerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstände sc'hriftl. melden. Gehalt fest 1050 31. Nebenaccidenz ien nach Vebereinkammen. Obersitzko. im März 1870. Der Corporations-Yorstand. Kantor u. Lehrer gesucht. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht bis zum 1. April e. einen musikalisch gebildeten Cantor, welcher zugleich den Religionsunterricht zu ertheilen hat. Gehalt 1800 Mark fix. mit nicht unbedeutenden Nebeneinkünfien. Erwünscht wäre noch, wenn derselbe rpn ist. Qualificirte Bewerber, welche sich über ihre Leistungsfähigkeit und frühere Thätigkeit genügend ausweisen können, belieben sich baldigst an den Unterzeichneten zu wenden. Saarlouiö, den 24. Februar 1870. Der Verwaltungsrath: _M. Rosenthal. Lehrergesuch. Zum 1. Juli d. I. wird in der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Schächter und Vorbeter sein muß, vacant. Die Einnahme ist incl. freier Wohnung circa 1500 Mark. Bewerber werden gebeten ihre Zeugnisse und Mit theiluugen über bisherigen Wirkungskreis dem Unterzeichneten baldigst einzusendeu. Berheirathete Bewerber erhalten den Vorzug. Einbeck, den 23. Februar 1876. Der Vorstand: J. liatzensfein. Bacante Lehrerstelle. In der jüdischen Gemeinde eines Städtchens Westphalens ist zum 1. October dieses Jahres die Stelle eines Lehrers und Canlors zu besetzen. Außer freier Wohnung im Schulgebäude, nebst Heizung und Garten, wird ein reichliches, den Leistungen entsprechendes Gehalt bewilligt, und ist die Stellung eine dauernde und angenehme. Offerten unter Chiffre R. II. 75 nimmt die Expedition dieser Zeitung entgegen. An unserer Elementar- und Religionsschule wird die Stelle eines Lehrers zum 1. April «-. vacant. Das Jahresgehalt ist auf 1300 Mark festgesetzt. Der Anzustellende findet hier auch vielfach Gelegenheit sich durch Ertheilung von Privatstunden im Hebräischen Nebeneinkünfte zu verschaffen. Qualificirte Bewerberwollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugniffe dem Unterzeichneten baldigst einsenden. Thor«, den 27. Februar 1876. 9er Vorstand der Synagogen-Gemoinde: __Nathan Leiser._ Ein gebildetes Mädchen oder kinderlose Wittwe (Israel.), die selbständig einer grösseren Haushaltung vorstehen kann, wird als Stütze der Hausfrau gesucht. Kenntnifi der französischen Sprache ist erwünscht, da viel Verkehr mit feinen Herrschaften. Offerten mit Ansprüchen u. Referenzen an Wilhelm Leroi, Bad Ems. Billa Schöubruun.