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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-03-07 · Heft 10 (7.3.1876) · p. Seite 161

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 10 (7.3.1876)
Date
1876-03-07
Page
Seite 161 (sequence 13)
Language
German
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161 Vacante Lehrerstellc. In der jüdischen Gemeinde eines Städtchens Westphalens ist zum 1. October dieses Jahres die Stelle eines Lehrers und Cantors zu besetzen. Außer freier Wohnung im Schulgebäude, nebst Heizung und Garten, wird ein reichliches, den Leistungen entsprechendes Gehalt bewilligt, und ist die Stellung eine dauernde und angenehme. Offerten unter Chiffre R. H. 25 nimmt die Expedition dieser Zeitung entgegen. Cantor u. Lehrer gesucht. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht bis zum 1. April c. einen musikalisch gebildeten Cantor, welcher zugleich den Religionsunterricht zu ertheilen hat. Gehalt 1800 Mark fix. mir nicht unbedeutenden Nebeneinkünsten. Erwünscht wäre noch, wenn derselbe brn ist. Qualificirte Bewerber, welche sich über ihre Leistungsfähigkeit und frühere Thätigkeit genügend ausweisen können, belieben sich baldigst an den Unterzeichneten zu wenden. Saarlouiö, den 24. Februar 1876. Der Berwaltungsrath _M. Rosenthal. An unserer Elementar- und ReligionSfchule wird die Stelle eines Lehrers zum 1. April c. vacant. Das Jahresgehalt ist auf 1500 Mark festgesetzt. Der Anzustellende findet hier auch vielfach Gelegenheit sich durch Ertheilung von Privatftunden im Hebräischen Nebeneinkünfte zu verschaffen. Qualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugniffe dem Unterzeichneten baldigst einsenden. Thora, den 27. Februar 187 6. 0er Vorstand der Synagogen-Geineinde: _Nathan Leiser._ Die circa 30 Mitglieder zählende Gemeinde einer großen Stadt Thüringens wünscht ihre Lehrer- und Borbeterstelle neu zu besetzen. Gehalt 1300 Mark ohne nicht unwesentlichen Nebeneinkünften. Bedingungen sind: gut sittliches und religiöses Vorleben, angenehme, geübte Stimme und die Fähigkeit, einen gediegenen religiösen Vortrag zu halten. Bewerbern, die in Musik oder in fremden Sprachen bewandert sind, bietet sich bei rer sehr vielen freien Zeit Gelegenheit dar, ihr Einkommen durch Ertheilung von Privatunterricht erheblich zu vergrößern. Offerten mit Angabe der bisherigen Thätigkeit, beliebe man unter Zeichen G. L. in der Expedition dieser Zeitung niederzulegen. Für die Simultanschule der Strdtcommune zu Lnbliuitz wird ein tüchtiger, jüdischer Elementarlehrer zur definitiven Anstellung bei einem jährlichen Gehalte von 1200 M. u. 225 M. für Wohnung und Beheizung gesucht. Bewerbungen sind bald an den Magistrat zu Lublinitz zu richten. Bewerbern, die im Hebräischen kundig und auch zur Vorbereitung für die Quinta oder Quarta befähigt sind, wird ein schönes Nebeneinkommen in Aussicht gestellt. Bekanntmachung. Die Stelle eines Canfors und geprüften Lehrers in der hiesigen Gemeinde soll zum /. Juli c. anderweit besetzf werden. Das Gehalt der Stelle betragt 2100 Mark nebst Accidenzien. A’ur Bewerber mit tüchtiger musikalischer Bildung, einer angenehmen, wohlklingenden Stimme u. gesetzlicher Eehrerqualification wollen sich unter Einreichung eines Curriculum vifae bald bei uns melden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Eiegni tz. Stahl. An der hiesigen städtischen Eommunalschule soll ein seminaristisch gebildeter israelit. Confession, angestellt werden und haben wir den Auftrag erhalten, die Stelle auszuschreiben. Bewerber mit guten Zeugniffen versehen, wollen sich unter Einsendung derselben an uns wenden und erklären wir uns gerne zur Ertheilung weiterer Auskunft, bezüglich Gehaltsverhältniß :c. :c. bereit. (F. 1606.) Offenbach a/M, den 20. Februar 1876. Der Vorstand der israel. Religions-Gemeinde. l'anfor- Vactmz. Bei ver israelitischen Cultusgemeinde zu Budweis ist die Cantorstelle vacant und soll spätestens 1. April l.J. besetzt werden. Mit diesem Posten ist ein jährlicher Gehalt von 800 fl. ö. W. nebst den üblichen Emolumenten verbunden, dagegen werden von dem Aufzunehmenden verlangt: Gründliche musikal. Bildung, angenehme u. ausgiebige Stimme und der Nachweis über ein religiössittliches Borleben. Diejenigen, welche mit Liesen Eigenschaften noch die Befähigung u. Neigung verbinden, durch zwei Stunden täglich, sei es im Hebräischen oder in einem andern ltterar. Gegenstände, gründlichen Unterricht zu ertheilen, erhalten Len Vorzug. Dem Acceptirlen werden die Reisespesen vergütet. Gesuche bis zum 15. März l. I. sind zu richten an den isrsel. Ovltusgenieinde-Vorstand Biulweis (Böhmen.) Am 1 ÄNai t>. I. wird die hiesige Cantor-, Schächter- sowie Religionslehrer-Stelle vacant. Fixirter Gehalt 450 Mark nebst freier Wohnung und circa 300 Mark Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber wollen sich baldmöglichst bei dem Unterzeichneten melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Gonsawa, den 17. Februar 187 6. Der Corporatious-Borstand: B. Taszgmki. Für mein Manufaktur - Waaren - Geschäft, das Sonnabend streng gescbl., suche zum 1. April o. einen mit den nöthigen Schuttenntniffen ausgerüsteten jungen Manu als Lehrling. Schriftliche Offerten erbeten. Beelitz, Regbz. Potsdam, den 1s. Febr. 1876. M. Simons Nachfolger. Cr. jHirschfeld.

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