Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 9 (29.2.1876)
- Date
- 1876-02-28
- Page
- Seite 144 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3224737-3227069-3227079--34265-3304123- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
144 Nachtrag. Berlin, 16. Februar. Man schreibt der „N. Z." von hier: In mehreren Zeitungen finden sich Mittheilungen über Aeußerungen zweier Lehrer an höheren Schulen, an einem Gymnasium und einer höheren Töchterschule, durch welche dieselben, da die Aussprüche sich aus die jüdische Religion bezogen, ihre jüdischen Schüler schwer verletzt haben sollen. Der Magistrat wird die Thatsachen seststellen und dem Vernehmen nach, falls sich die erwähnten Minheilungen bestätigen sollten, ähnliche Vorkommnisse zu verhüten suchen. K n z e i g e n. Es soll in fttefmer Gemeinde die Stelle eines Predigers, welcher im Stande ist, zeitweise, namentlich an den o'x-r: cnvorzubeten, wie auch den jüdischen Kindern Religionsunterricht zu ertheilen, zum 1. April d. I. mit einem jährlichen stxirten Gehalt von 1SOO Mk außer den üblichen Rebeneinkünften neu beseht werden. .Qualistcirte Bewerber wollen stch unter vorheriger Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Schubin, den 22 Februar 1876. Der Vorstand der hiesigen jüdischen Gemeinde (Z. B.) M. Marcus. Lehrergesuch. Zum 1. Juli d. I. wird in der hiefigeu Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Schächter nud Borbeter sein muß, vacant. Die Einnahme ist iucl. freier Wohnung circa 1300 Mark. Bewerber werden gebeten ihre Zeugnisse und Mitthellnugeu über bisherigen Wirkungskreis dem Unterzeichneten baldigst eiuzuseuden. Berheirathete Bewerber erhalten den Vorzug. Einbeck, den 23. Februar 1876. Der Vorstand: ./. Kn fzen s fein. An der hiesigen städtischen Communalschule soll ein seminaristisch gebildeter d&lcmcnkQVlcfytCX, Israeli:. Confession, angestellt werden und haben wir den Auftrag erhalten, die Stelle auszuschreibeu. Bewerber mit guten Zeugnissen versehen, wollen sich unter Einsendung derselben an uns wenden und erklären wir uns gerne zur Ertheilung weiterer Auskunft, bezüglich Gehaltsverhaltniß rc. rc. bereit. (F. 1606.) Osseubach a/M, den 20. Februar 1876. Der Vorstand der israel. Religions-Gemeinde. Wir suchen für hiesige Synagogen-Gemeinde zum 1. April d. I. einen Schächter und Borbeter. Bewerber wollen sich melden bei I. Pintus in Havelberg._ Für mein Tuch-, Schnittnud Cvlvnialwaareu- Geschäst suche ich zum sofortigen Antritt oder zum I. April c. einen Lehrling achtbarer Eltern. Geschäft Soun- und Feiertage geschlossen. L. Behrendt, Collies in Pommern. fJnnfor- Vat'anz. Bei der israelitischen Cultusgemeinre zu Budweis ist die Cantorstelle vacant und soll spätestens 1. April l. I. besetzt werden. Mil diesem Posten ist ein jährlicher Gehalt von 800 fl. ö. W. nebst den üblichen Emolumenten verbunden, dagegen werden von dem Aufzunehmenden verlangt: Gründliche musikal. Bildung, angenehme u. ausgiebige Stimme und der Nachweis über ein religiössittliches Vorleben. Diejenigen, welche mit diesen Eigenschaften noch die Befähigung u. Neigung verbinden, durch zwei Stunden täglich, sei es im Hebräischen oder in einem andern ltterar. Gegenstände, gründlichen Unterricht zu ertheilen, erhallen den Vorzug. Dem Acceptirlen werden die Reisespefen vergütet. Gesuche bis zum 15. März l. I. sind zu richten an den israel. Cnltusgemeinde-Vorstaad Budiveis (Böhmen.) In unserer Gemeinde wird zum 1. Mai c. die Keligionslehrerstelle mit einem Gehalte von 10 >0 bis 1200 Mark vacant. Geprüfte Lehrer wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden. Ferner ist zur selben Zeit die durch Todesfall erledigte Vorbeter- und Schächterstelle mit 300 Hl. Gehalt und mindestens 750 Hl. Schlachtgebühren zu besetzen, zu welcher Deutsche bevorzugt werden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zn Neidenbnrg: Belhnann. Zu sofort event. zum 1. April d. I. suchen wir einen Religionslehrer und Prediger bei einem Jahresgehalte von 1200 Mark. Geeignete Bewerber, welche die Approbation des Großherzoglichen Landes Rabbinats in Schwerin zu erlangen haben, wollen bei ihrer Meldung Zeugnisse und einen kurzen Lebenslauf einsenoen. Güstrow i/Mcklbg., den 13. Febr. 1876. Der Borstand der israelitischen Gemeinde: Ä. M. Brägen heim. O. Mendel. Am 1. Dtai d. I. wird die hiesige Canlor-, Schachter- sowie Religionslehrer-Stelle vacant. Fixirter Gehalt 450 Mark nebst fteier Wohnung und circa 300 Mark Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber wollen sich baldmöglichst bei dem Unterzeichneten melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Gonsawa, den 17. Februar 1876. Der Corporatious-Borstaud: B. Taszymki.