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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-02-01 · Heft 5 (1.2.1876) · p. Seite 77

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 5 (1.2.1876)
Date
1876-02-01
Page
Seite 77 (sequence 13)
Language
German
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77 Anzeigen. Bekanntmachung. Durch den Rücktritt des derzeitigen Sekretärs der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde ist die Stelle desselben in Erledigung gekommen. Dieselbe wird mit einem Ansangsgehalt von 2400 Mark, sowie freier Dienstwohnung oder 6OO Mark Wohnungsentschädigung, nach Wahl der unterfertigten Verwaltung dotirt. Der Gemeindesekretär muß die zu selbständigen schriftlichen Arbeiten nöthige Bildung und gründliche Kenntniß des Kassen-, Rechnungs- und Registraturwesens besitzen. Derselbe hat seine Zeit ausschließlich den Gemeinde- und Stiftungsgeschäften zu widmen. Bewerber um diese Stelle wollen ihre mit Nachweisen über Bildungsgang, Befähigung und bisherige Carriere belegten Gesuche bis zürn 13. Februar l. Js. einschlieplick in Vorlage bringen. Die Gesuche sind an das Sekretariat (Frauenstraße 20/1) zu adressiren. München, am IO. Januar 1876. Die Verwaltung der israelitischen Cnltnsgemeinde. Der I. Vorstand Der Sekretär iä 75) (M. 453.) Aub. Dr. JLbwenfeld. Bekanntmachung. Die Stelle eines Cantors und Lehrers in der hiesigen Gemeinde soll vom 1. -Juli «:. ab anderweit besetzt werden. Bewerber, welche musikalisch gebildet, eine angenehm wohlklingende Stimme haben, mit synagogalen Gesängen verttaut und im Stande sind ein Chor einzurichten resp. zu leiten, außerdem die gesetzliche Lehrerqualification haben, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eines Curriculum Vitae bis spätestens zum 1. März c. bei uns melden. Das Gehalt der Stelle beträgt 2100 Mark und ist es, wenn auch nicht durchaus nothwendig, so doch erwünscht, daß der Eanvidat auch die Befähigung zum Schächten besitze, um im Behinderungsfalle den Schächter vertreten zu können. Liegmtz, im Januar 1876. 0er Vorstand der Synagogen-Gemeinde: _Stahl._ Die diesige Cantor- und Schächterstelle, zugleich 8-np verbunden mit einem Einkommen von eirea 900 Mark nebst freier Amtswohnung und Nebeneinkommen, wird am 1. Mai <• vaeant. Qualisieirte Bewerber, welche auch den Religionsunterricht zu ertdeilen befähigt sind, können sich melden. Ein fände den Vorzug. Reisekosten werden nicht erstattet. Rogowo bei Gnesen, im Januar 1870. _Der Corporations-Borstand. An unserer Gemeinde ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers vom /. April oder vorn /. Juli r. ab zu besetzen. Rer feste Jahresgehalt betragt MSOO Mark bei nicht unbedeutenden Nebeneinkünften, da bei H benachbarten Gemeinden kein Rabbiner Prediger angestellt ist. Meldungen werden entgegengenommen rom Synagogen - Gemeinde - Vorstand. Lublinitz, den ÄS. Januar t&76. Pro 1. April c. ist die hiesige Lehrer- und Cani erstelle zu besetzen. Gehalt 750 Mark pr. Jahr bei freier Wohnung mit Heizung nebst Bett und erforderlichen Möbeln. Da nur circa 4 schulpflichtige Kinder sind, der Dienst sehr leicht ist und viele freie Zeit übrig läßt, so ist ein lohnender Nebenerwerb sicher, wenn der betr. Candidat auch in Französisch, Englisch und Lateinisch Unterricht erlheilen kann. Selbstgeschriebene Meldungen nimmt entgegen der jüdische tiemeindevorsland G. Emauuel. I. Meyer. Mengeringhaufen (Fürstenthum Waldeck), den 9. Januar 1876. Der Posten eines unverheiratheten Schächters, Lehrers und Borbeters ist in hiesiger Gemeinde zu sofort oder 1. April d. I. zu besetzen. Gehalt 36V Mark, sowie Nebeneinküuste, freies LogiS, Feuerung und Tisch. Bewerbungen find an Unterzeichneten Borstand zu richten. Hagenow in Mecklenburg. _M Erünfeldt. Die Stelle eines Cultusbeamten < Vorbeters, Schächters, Religionslehrers) mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mark und entsprechenden Nebeneinkünften ist bei uns am I. April c. oder auch früher neu zu besetzen. Meldungen mit beigefügten Attesten sind an uns zu richten. Striegau, 6. Januar 1876. Der Vorstand der Israeli t. Gemeinde: Mnnchheimer. S. Dambit sah. Ein musikalisch gebildeter Cantor, der befähigt ist einen Chor zu üben und zu leiten, auch Schächter und B a 1 Kore ist, von der Königlichen Regierung die Concession als Religionslehrer besitzt, und die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht zu sofort oder zum 1. April c. eine bessere Stellung. Auskunft wird Herr Vt. Deutsch, Dbercanlor der großen Synagoge zu Breslau zu ertheilen die Güte haben.

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