Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 20 (11.5.1875)
- Date
- 1875-05-11
- Page
- Seite 325 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3224737-3227014-3227035--33525-3303324- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
325 Anzeigen. Bekanntmachung. An der hiesigen jüdischen Schule ist die zweite Lehrerstelle mit einem Gehalte von 675 Mark und einer Mieths - Entschädigung von 75 Mark vacant und sofort zu besetzen. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Bürgermeister schleunigst einreichen. Fordon, den 30. April 1875." Der Magistrat und jüdische LchulvorKand. Mylo, Bürgermeister. Die Cantot, Schächter ti. zweite Lehrerstelle in unserer Gemeinde ist zu Michaelis d. I. neu zu besetzen. Cinkommen: 1200 Mark fester Gehalt, freie Wohnung und 300—400 Mark Nebeneinkünfte. Seminaristisch und mustkalisch gebildete Bewerber erhalten den Vorzug und stnd die Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand bis zum 20. Mai c. einzusenden. Colberg, den 30. April 1873. _Der Vorstand der Synagogengemeinde. Bei einem Gehalt von 1050 Mark, verbunden mir freier Wohnung und Heizung, wird für die hiesige israelitische Gemeinde zum 1. November v. I. ein Religionslehrer, Borbeter und Schächter gesucht, und wollen Reflectanten mit Abschrift ihrer Zeugniffe sich baldigst melden. Oldenburg im Großherzogthum, den 19. April 1875. M. L. Reyersbach, Vorsteher. in hiesiger Gemeinde wirft zum /. Ort. d. ./. die Steife eines Vorbeters, Schächters u. Hetigionslehrers racanf. Gehalt Vi.runt 7.50 HM. nebst freier IVohnnng. Aebeneinkünffe circa 300 HM. Reisekosten werden nur dem Gewählten cergüfei. Meldungen unter Beifügung guter Zeugnisse sind an den Vnferzeich ne fen zu richten. Hem min, den 2. April tS7o. Her Vorstand: ./. Moses. Ein Vorbeker, Schächter und NeligionSlehrer wird sofort oder später für die hiesige Gemeinde gesucht und erbittet Offerten Grevesmühlen der Borstand in Mecklenburg. D. L. Friedheim. 3^ In einem streng religiösen Hause wird eine tüchtige jüdische Wirtschafterin in mittleren Jahren zur Hülfe der Hausfrau gesucht. Es wird von ihr nicht allein eine weitreichende Kennlniß im Häuslichen gefordert, sondern sie muß auch genau bewandert in Bettest des Kochens sein. Vorstellung oder Einsendung von Attesten wird in Breslau, Museumplatz Nr. 8 bei Nadin gebeten. Für ein Manufactur-Geschäft in einem Flecken in der Nähe Harburgs wird zum 1. Juli ein Commis gesucht. Derselbe muß mit Landleuten verkehren können und mitunter kleine Landtouren machen. Offerten unter .1. A. 4318 im Aunoncen-Bureau von Beruh. Frey er, Leipzig niederzulegen. Für mein Manufactur-, Tuch- und Herrengarderobe-Geschäft suche ich unter günstigen Bedingungen einen Lehrling mit den nötbigen Schulkenntnifsen sofort oder per 1. Juli d.' 2« .V. Heiss in Jiaretberg. <?ttt jüdisches MädtHen, gut empfohlen, welches Küche unv Haushalt versteht, sinvct dauernde Stelle. Franco-Osterten besorgt die Expedition dieses Blattes unter Ar. 200. Ein israel. Mädchen, erfahren in Haus¬ und Küchenarbeit, mit guten Zeugnissen, findet angenehme Stellung bei .8. Feidetherg in Limburg a Lenne. Eine gewandte Verkäuferin, die im Manufaeturgeschäfte thätig war und gute Zeugnisse besitzt, findet per 1. Juni c. bei mir Stellung. A. L. Cichenqrün, _Schraplau._ Zur selbstständigen Führung einer größeren Wirthschaft sucht eine tüchtige erfahrene Wirrhin (israelitisch! in gesetztem Alter. Meldungen an S. Borchardt in Rügenwalde. Eine Israelitin aus anständiger Familie, in allen Zweigen des Haushaltes erfahren, wünscht auf Johannis d. I. event. auch auf sogleich K n g a g e m e n f bei einem alleinstehenden Herrn od. einer Dame. Gehalt wird wenig beansprucht. Das Nähere unter ChillYe J. F. d. d. Exped. d. Ztg. Eine gebildete jüdische Familie in H a m bürg wünscht Knaben im Alter von 8 bis 12 Jahren gegen billige Bedingungen in Pension zu nehmen. Gute Referenzen stehen zu Gebote. Franco-Osterten sul* P. II. werden an die Annoncen-Experilion von Jacob Türkheim in Hamburg erbeten._ Ein oder zwei anständige junge Leute, oder Knaben, welche die hiesige Schule besuchen, finden bei einer seinen kinderlosen Familie, mofaifchen Glaubens, gute und billige Pension und liebevolle Aufnahme. Offerten s»l> J. I*. 4840 befördert Kudolf Müsse, Berlin SW._ Töchter-Pensionat in Hannover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Den jeuigcn. wetche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erstehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, wetche fick praktisch für das Hauswesen vorbereitcn wollen, finden Aufnahme und geeignete Gctcgenheil, sich dabei in den fiemdeu Sprachen und der Musik;u vervollkommnen. Näheres durch schriftliche oder mündliche Anstagcn Hiieigartonstrasse 4, Hannover.