Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 19 (4.5.1875)
- Date
- 1875-05-04
- Page
- Seite 309 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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309 Ein junger Mann, Israel., welcher bisher mit Tapezieru. Möbelgeschäften verkehrt hat und mit der Kundschaft gut bekannt ist, wird für ein Fabrikgeschäft in Frankfurt am Main gesucht. Samstags frei. Offerten unter Chiffre E. 3000. an Rudolf' .flösse in Frankfurt am Main. Für mein Porzellan- und Glasgeschäi't suche ich zum baldigen Eintritt einige tüchtige Verkäuferinnen, jedoch erhalten nur diejenigen den Vorzug, welche bereits in dieser Branche thätig waren. Iserlohn, im April 1875. / Speyer jun. Für einen wohlerzogenen, im löten Lebensjahr stehenden Knaben, der eine höhere Lehranstalt in Berlin besucht, wird eine Pension in einer feinen jüdischen Familie, in welcher Knaben gleichen Alters sich befinden, gewünscht. Refiectante» wollen sich deshalb wenden an Herrn Rabbiner Kuftner in Schwedt a O. Sd“ Gesucht dL unter angenehmen Verhältnissen eine gebildete Dame in gesetzten Jahren zur Gesellschaft und Pflege einer alteren Dame in einer schön gelegenen Stadt der Provinz Hannover. Salair 200 Mark. Offerten unter Chiffre L. 1411 werden erbeten durch Rudolf Mosse in Breslau. Ein Israel. Mädchen, erfahren in Haus¬ und Küchenarbeit, mit guten Zeugnissen, findet angenehme Stellung bei <S\ Feidetberg _in Limburg a/Lenne. Eine Israelitin aus anständiger Familie, in allen Zweigen des Haushaltes erfahren, wünscht auf Johannis d. I. event. auch auf sogleich Engagement bei einem alleinstehenden Herrn od. einer Dame. Gehalt wird wenig beanspruche Das Nähere unter Chiffre J. F. d. d. Exp cd. d. Ztg. Für ein junges Mädchen aus achtbarer Familie 'wird zur weiteren Ausbildung eine Stelle in einem tüchtigen Geschäftshaufe gesucht, wo derselben gleichzeitig Gelegenheit geboten wird, zur Stütze der Hausfrau im Haushalte mitzuwirken. Es wird vorzugsweise auf gute Behandlung gesehen und wäre es angenehm, wenn die junge Dame mit zur Familie geboren könnte. Gest. Franeo-Offerten bittet man unter Chiffre « . an die Exped. d. Ztg. gelangen zu laffen. Wellesley Honse, Brighton. Wellington Road. Diese in England wohlbekannte seit langen Jahren existirende jüdische Penfions - Schnle empfiehlt sich ganz besonders der Aufmerksamkeit deutscher Eltern, die ihren Söhnen die Gelegenheit zu verschaffen wünschen, die englische Sprache schnell und gründlich zu erlernen. Brighton ist prächtig gelegen am Kanal, erfreut fich des schönster: Klimas und ist in jeder Beziehung für Erziehuugs - Anstalten geeignet. Um früheres wende man sich gefälligst an den Prinzipal Herrn 8. Barczinsky. Brüssel, /o n. /O, Bne Defacqz. Avenue Louise. Pensionat und höhere Töchterschule geleitet von Fräulein B I o e m e n d a I. Schöne, gesunde Lage. Sorgfältige Erziehung. Gediegener Unterricht. In Musik und den modernen Sprachen wird Außergewöhnliches geleistet. — Referenzen: Herr S. 4. Salounm, Colli. - Robert Balberg, Wattenscheid. - Bernhard Beer, Essen a. d. Ruhr. etc. etc. ctc. Tochter-Pensionat in Hannover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, welche fick praktisch für das Hauswesen vorbcreiten wollen, finden Aufnahme und geeignete Gclcgenlicit, sich dabei in den fremden Sprachen und der Musik zu vervollkommnen. Näheres durch schriftliche oder mündliche Anfragen Thicrgarlcn- Strasse 4, H annover. Geschenk für Covfirmanden:: Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig: oi1?» mv Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmaneen, Lar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Dr. Ludwig Philippsoti, Herausgeber der Allg. Zeitung des Judcnthums. Mil Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 1 Tblr. Keinen befiern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgebcn. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ecremonialgesetz dco Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt sür alle Lagen und Berhältnisie des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeficntlichkeit die weisesten Rathschlägc und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Vertapers im seine Glaubensgenoffen, an deren Jugend.