Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 16 (13.4.1875)
- Date
- 1875-04-13
- Page
- Seite 261 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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261 Hochschule foi die Wissenschaft des in Berlin Verzeichnis» im Sommer-Semester 1875 (vom 3. >Iai an) zu haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen: 1) Das Buch Exodus mit den Commenlaren des Aben, Esra und des Nachmanides : Montag 5—6. Mittwoch 11—12 und Freitag 10—11 Uhr. 2) Einleitung in die halachische Literatur vom Abschluss des Talmud an: Dienstag und Donnerstag 5—6. Freitag 11— 12 Uhr. 3) Geschichte der hebräischen Sprache: Dienstag und Donnerstag 6—7, Mittwoch 12 — 1 Uhr. 4) Geographie Palästina s: Mittwoch 6—7 Uhr. Herr Dr. Levj wird lesen : 1) Talmud Scheboot. statarisch: Montag, Dienstag und Donnerstag 11—1 Uhr. 2) Jore-Dea: Mittwoch 9—11, Freitag S—10 Ihr. 3) Einleitung in die Misch na: Dienstag 4—5 Uhr. 4) Sifra: Sonntag 9—11 Uhr. 5) (privatissime) Midrasch, Sonnabend 2—4 Uhr. 6) Auf Verlangen Talmud Berachot. cursorisch, zwei .Mal wöchentlich in noch zu bestimmenden Stunden. Herr Pof. Dr. Steintha) wird lesen : Heligionsgeschichte: Montag, Dienstag und Donnerstag 7—8 Uhr Abends. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind iu erster Beihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facullät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am 3. Mai. Die Anmeldung erfolgt bei dem zeitigen Vorsitzenden des Lelirercollegiums Herrn Dr. Lewv vom 28. April ab jeden Mittwoch von 11—12 Uhr im Lokale der Hochschule: Unter den Linden 4a. Berlin, im März 1874. Das Cnratoriam der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums. Lazarus. JVotel JFVvIlgevt, Israelitischer GastHos in Heidelberg. Ergebenst Unterzeichneter empfiehlt hiermit sein neu, mit 3 Sälen und 30 Fremdenzimmern comsortabel ausgestattetes, in Mitte der Stadt, am Fuße des Schlostes gelegenes Hotel zur Abhaltung von Familienfesten, Hochzeiten, sowie Verlobungen u. s. w. unter Zusicherung reeller und billiger Bedienung. M. Pohl, Besitzer. In meinem Verlage erschien soeben: Talmud Zeruschalmi, nach einer Handschrift des Rabbenn Salomo Syreleio, nebst dem Commentare desselben herausgegeben und mit Anmerkungen versehen Rabbiner Dr. Lehmann in Mainz, Redacteur des „Israelit“. 1. Theil, Tractat Berachot. — Preis 6 Mark, (2 Thlr.i. Vom Talmud Jeruschahui, dessen Text von Abschreibern und Druckern so ungemein eorrumpirl worden ist, wird hier dem gelehrten Publicum zum ersten Male eine correcte Ausgabe geboten. Rabbenn Salomo Syreleio, vor mehr als 300 Jahren Oberrabbiner von Jerusalem, ein Freund des Üabbenu Josoph Caro, des berühmten Verfassers des Schulchan Aruch, bat nach den besten Manuscriplcn diese Handschrift veranstaltet und mit einem vorzüglichen Commentar versehen. Aus dem Nachlasse des berühmten Chacham Asulai, der dieses Manuscriptes häufig rühmend in seinen Schriften erwähnt, ist es von Herrn Rabbiner Dr. Lehmann erworben worden. Der Text des Tractat Berachot allein enthält circa 2000 Varianten, die säimutlicli den Stempel der Echtheit und Wahrheit tragen. Der Coinmentar ist der eines Rischon. Herr Rabbiner Dr. Lehmann hat in seinen Anmerkungen r'r: ~rsti2 auf die Wichtigkeit und Bedeutung vieler Varianten und vieler Stellen des Commenlars aufmerksam gemacht. — Es ist ein in der talmudischen Literatur Epoche machendes Werk, das hier geboten wird. Druck und Papier siud vorzüglich. Namentlich ist der Correctheil des Sat7.es die alle,-grösste Sorgfalt gewidmet worden. Frankfurt am Main. J. Kauffmana. Sechste vermehrte Auflage eben erschienen. Bei Adolf Cohn Lerlag und Antiquariat in Berlin, W. Potsdamerstraße 14, ist erschienen nnd bei directer Bestellung iper Postanweisung), sowie durch alle Buchhandtungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von Reltecka W olf geb. Ilcineinaiin. Nebst vollständiger Speisekarte n. Hausapotheke, u. Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Hausballung. Preis: geh. I Thlr. Sauber geb. 1*.* Thlr. 22 Jahrg. der Allg. Ztg. d. Judmth.! und zwar 1851 und 52, 1855 bis incl. 1874 sind gegen Einsendung von 15 Thlr. von mir zu beziehen. Einzelne Jahrgänge werden höher berechnet. f r a tn e r _Lehrer in Neuenkirchen bet Rielberg. Bad Homburg. Einem hochgeehrten Bade- und Reise-Publicum die ergebenste Anzeige, daß ich zu meinem bisherigen Locale, noch einen hohen, geräumigen Speise-Salon, sowie einige Zimmer zum logiren angebaut habe. A. Braunschiceig, Restaurant. 614403