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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-12-20 · Heft 51 (20.12.1870) · p. Seite 1007

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 51 (20.12.1870)
Date
1870-12-20
Page
Seite 1007 (sequence 15)
Language
German
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1007 Soeben erschien: Borträge zur Förderung der Humanität. Herausgegeben Dr. 8. Adler. Zweiter Band. 17 Bogen. Preis: 1 Thlr. Berlin. Louis Gerschel Verlagsbuchhandlung 86 Wilhelmsstraße. Im Berlage von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig erschien: oibiy my Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Bar mizwali, und Confirmandiunen, so wie bei der Entlastung aus der Schule. Von vr. Ludwig Phrlippson, Herausgeber d. Slllg. Zeitung des JudeMhumS. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums «erden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oesseutlichkeit die weisesten Rathschlage und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung unv einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenosse», an deren Jugend. Bei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat (früher 3V. Adolf L Co.) in Berlin, Dorotheenstr. 57, ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von Bedeoka Voll geb. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Fünfte verm. Aust. — Preis: geh. l Thlr. Sauber geb. 1 ‘/j Thlr. Im Verlage von Baumgärtner's Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen: I i 1 o a h. Eine Auswahl von Predigten. Zur Erbauung, so wie besonder« zum Vorlesen in Synagogen die des Redners ermangeln. Bon vr. Ludwig Philip pson, Rabbiner, gr. 8. l. Sammlung. Zweite Auflage, broch. Preis 1 Thlr. lv Rar. 2. Sammlung. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. 3. Sammlung. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Preisermässignng. Levy, Rabb. vr. J., Chaldaeisches Woerterbnch über die Targumim und einen grossen Theil des rabbinischen Schriftthums. 2 Bde. 4°. 1866— 1868, Ladenpreis 11 Thaler, erlassen wir, um auch weniger bemittelten Gelehrten und Studirenden die Anschaffung dieses ausgezeichneten Werkes zu ermöglichen, bis Ende dieses Jahres für Fünf Thaler, wofür es durch jede Buchhandlung bezogen werden kann. Mit dem 1. Januar tritt der frühere Ladenpreis von 11 Thlrn. wieder ein. Baumgärtner’s Bnchhandlnng in Leipzig. Die israelitische Religionslehre. Ausführlich dargestellt von vr. Ludwig Philippson. 3 Bände, gr. 8. broch. früher 3^ Thaler, jetzt 28 Ngr. Ein bescheidenes anspruchloses Mädchen (Tochter eines geachteten israel. Lehrers) sehr wirthschastlich u. vermögend, auch im Stande bei einem Institute in den Realien u. Sprachen den ersten Unterricht zu ertheilen, wünscht sich zu verheirathen. Auf gefäll. Anerbietungen, erfolgt unter Zusicherung strengster Diskretion, weitere Mittheilung durch das Bermittl.-Comp. in Leipzig, Grimmaischestraße 26. Berichtigung. Eschwege. In Nr. 17 der „jüdischen Preste" — einem Blatte, von dem hier nur ein einziges Exemplar gelesen wird — befindet sich ein Artikel dessen Verfasser jedenfalls zu jener orthodoxen Parthei gehört, welche den Grundsatz: „der Zweck heiligt die Mittel" zu dem ihrigen gemacht hat. — Erlauben Sie uns, geehrter Herr Redacteur, in Ihrem geschätzten Blatte, welches hier am meisten gelesen wird, eine Antwort darauf zu geben oder vielmehr die, darin entstellten Thatsachen zu berichtigen. In dem angeführten Artikel wird gesagt, daß sich Herr vr. Speyer — der in der „jüdischen Presse" Rabbiner in Eschwege genannt wird — den Unwillen seines Vorgesetzten des Herrn Kreisrabbinen Goldmann dadurch zugezogen habe, daß er in der Schule die Kinder gelehrt habe, man dürfe am Sabbath Nichts außerhalb seiner Behausung tragen, ausgenommen da, wo ein Er uw ein ganzes Gebiet umschließe und daß in Folge dessen der Kreisrabbiner Goldmann dem Rabbiner Speyer das Predigen in der Synagoge verboten habe. — Als lÄwiederung hierauf diene: Es ist vor allen Dingen nicht wahr, daß Herr vr. Speyer in Eschwege als Rabbiner an gestellt ist, er ist nur als Lehrer an der hiesigen Gemeindeschule und auch da nur provisorisch augestellt. — Auch hat

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