Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 34 (1870)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1870)
- Date
- 1870-12-13
- Page
- Seite 986 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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986 Anzeigen. Die Stelle eines emo und Religionslehrers soll hier sogleich besetzt werden. Gehalt 200—250 Thaler und Nebeneinkünfte, welche sich circa auf 200 Thlr. belaufen. Qualificirte Bewerber mögen uns ihre Zeugnisse einsenden. Saalfeld in Ost-Preußen, d. 6. December 1870. Der Vorstand. Vom 1. Januar 1871 ab, soll hier ein Cultusbeamter, der mit dem Vorbeter- und Schächteramie auch zu dem des Rabbinats (More Zedek) befähigt ist, mit einem jährlichen Einkommen von überhaupt 600 Thlrn. angestellt werden. Geeignete Bewerber wollen sich melden. — Reisekosten werden nicht vergütet. Poln. Crone, d. 1. December 1870. Der Syuagogen-Gemeiude-Borstaud. In unserer Gemeinde ist zum 1. April k. I. die Stelle eines Cantors, Schächters und geprüften Religionslehrers zu besetzen. Gehalt 450 Thaler und Nebeneinkünste. Bewerber belieben sich portofrei mit der Angabe ihrer Verhältnisse und Einreichung ihrer Atteste beim Unterzeichneten Vorstande zu melden. Bütow, den 1. December 1870. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Ein Lehrer, jüdischer Confessio», wird zum möglichst baldigen Antritt als Hauslehrer gesucht. Gehalt 100—120 Thlr. bei gänzlich freier Station. Nähere Auskunft ertheilt der Unterzeichnete, und wolle man gefl. Offerten an denselben richten. H. Strauß, Lehrer iu Vlotho a/Weser. An der hiesigen israel. Elementarschule ist die Lehrerstelle sofort zu besetzen. Fixirter Gehalt 220 Thlr. nebst fteier Wohnung und Beheizung. Außerdem bietet die Stelle bei tüchtigen Leistungen im Hebräischen und in der Vorbereitung für höhere Schulen sichere Aussichten auf Nebenaccidenzien von mindestens 200 Thlr. Baldige Meldungen nimmt der Unterzeichnete Vorstand portoftei entgegen. Kurnik, den 24. November 1870. Der israel. Schulvorstand. In unserer Gemeinde soll ein zweiter Cantor und Religionslehrer, welcher auch musikalisch gebildet ist, mit dem 1. April 1871 angestellt werden. Das Jahresgehalt beträgt 400 Thlr. Meldungen und Atteste sind innerhalb 4 Wochen an uns einzusenden. Frankfurt a/O., d. 27. November 1870. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. In hiesiger Gemeinde wird zum 1. April 1871 die Stelle eines Elementar- und Religionslehrers, Cantors und Schächters vacant. Gehalt 250 Thlr. Nebeneinkünfte für Schlachten rc. 40 Thlr. Durch Ertheilung von Privatunterricht kann das Einkommen erhöht werden. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre Zeugnisse einfenden. Bemerkt wird, daß weit mehr aus Lehrfähigkeit als auf cantorale Begabung gesehen wird. Barby a. d. Elbe. Der Borstand: Eduard Freudenberg. Für die hiesige Synagogengemeinde wird zum 1. April 1871 ein Cantor, Schächter und Religionslehrer mit einem jährlichen Einkommen von circa 500 Thlrn. gesucht. Befähigte Bewerber wollen sich bald bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Der Borstaud der Syuag-Gemeinde Labes: Alex. Abraham. Annonce. In unserer Gemeinde ist zum 1. April k. Ä. die Stelle eines geprüften Religionslehrers, Borbeters und Schächters zu besetzen. Das Einkommen beträgt ca. 300 Thlr. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Angabe des Alters beim Unterzeichneten Vorstande melden. Heiligenstadt (Reg.-Bez. Erfurt). Der Synagogeu-Borstand. Ein Rabbinatscandidat, der bereits 2 Prediger zum N-rnikT»- Examen mit Erfolg vorbereitet hat, und dem die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht eine ähnliche Stelle oder eine als Haus- oder sonstiger Talmudlehrer, in einer größern Stadt, wo ihm für seine weitere Ausbildung Gelegenheit geboten wird. Offert, besorgt die Expedition d. Bl. unter 8. B. Nr. Ein unverheiratheter junger Mann, welcher als Vorsänger, Schächter und ph fungirt, auch musikalische Kenntnisse besitzt, sucht anderweitig sofortiges Placement. Gefäll. Offerten erbitte unter Adresse K. Klrfsohn, Hornburg b/Halberstadt. Ein verheiratheter Jsraelite, welcher in einer kleinern Gemeinde als Küster fungirt, wünscht in einer größern Gemeinde als solcher angestellt zu werden. Erforderlichen Falls schriftliche Arbeiten leisten, auch jüdischer Hülfslehrer sein kann. Rest, belieben Adresse unter L. B. Neustadt W/Pr. p. r. abzugeben. Für mein Herreu -Confectiousgefchäst suche ich eiueu Lehrling zum sofortigen Antritt unter günstigen Bedingungen. Gotha, im November 1870. Josef Singer.