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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-11-29 · Heft 48 (29.11.1870) · p. Seite 945

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 48 (29.11.1870)
Date
1870-11-29
Page
Seite 945 (sequence 21)
Language
German
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945 gibt jetzt, dem Vernehmen nach, seine längst vorbereitete Ausgabe des Wörterbuches des Chajug heraus und wir machen denselben daher auf die obigen Bemerkungen des Herrn Stern aufmerksam. Nicht minder erfreulich ist es, daß Herr Adolph Neubauer auf Kosten der Universität von Oxford das arabisch-hebräische Wörterbuch des R. Jona Ganach edirt und daß Derenburg die grammatischen Streitschriften des Ganach contra Chajug herauszugeben beabsichtigt. Leider wird der unglückliche Krieg so manches schöne Unternehmen auf Jahre zurückdrängen, obwohl hoffentlich jetzt, wo die Pforten des Vaticans sich geöffnet haben, auf eine große literarische Ausbeute zu rechnen sein wird. Um so dankbarer nehmen wir darum die schöne Gabe des Herrn Nutt hin, die auch bezüglich der Ausstattung nichts zu wünschen übrig läßt. Rabb. D. Oppenheim. Anzeige«. Die hiesige jüdische Elementarschullehrerstelle verbunden mit Ertheilung des hebräischen Unterrichts, mit einem Einkommen von ca. 300 Thlrn. ist vacant. Reflectanten wollen gefälligst ihre Zeugniffe an hiesigen Magistrat oder an Unterzeichneten Corporationsvorsteher einsenden. Schmiegel, d. 20. November 1870. Der Coqioratious-Vorsteher: Jacob Hamburger. Die Verwaltung der Waisen - Erziehungsanstalt zu Paderborn wünscht noch einen Lehrer zu engagiren, welcher befähigt ist, den Elementar-, Religions- und hebräischen, wie den französischen und Gesangunterricht zu ertheilen. Bewerber wollen ihre Prüfungszeugniffe an die Unterzeichnete einsenden. Gehalt jährlich 500 Thaler. Paderborn, den 20. Nov. 1870. F. Nathan, Vorsteherin. In hiesiger Gemeinde wird zum l. April 1871 die Stelle eines Elementar- und Religionslehrers, Cantors und Schächters vacant. Gehalt 250 Thlr. Nebeneinkünfte für Schlachten rc. 40 Thlr. Durch Ertheilung von Privatunterricht kann das Einkommen erhöht werden. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre Zeugniffe einsenden. Bemerkt wird, daß weit mehr auf Lehrsähigkeit als auf cantorale Begabung gesehen wird. Barby a. d. Elbe. Der Vorstand: Eduard Freudeuberg. Die Gemeinde Hovestadt bei Soest sucht zum l. April 1871 einen Lehrer, der zugleich den Cantordienst versehen kann. Gehalt beträgt bei gänzlich freier Station 150 Thlr.; oder auch 250 Thlr. incl. freier Wohnung. Reflectanten wollen sich bis zum 1. Januar 1871 beim Vorsteher I. L Albesherr» melden. Die jüdische Lehrerstelle mit einem etatmäßigen Gehalte von 150 Thlrn. u. 75 Thlr. für den jüdischen Unterricht nebst Wohnung und Brennholz, ist sofort zu besetzen. Bentschen, d. 16. November. Der Vorstand: S. Holländer. Die bei freier Wohnung, Feuerung und Aufwartung mit 300 Thlrn. dotirte Lehrerstelle hiesiger Synagogen- Gemeinde soll zum 1. Februar 1871 besetzt werden. Qualisicirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugniffe frco. bei Unterzeichnetem melden. Pr. Oldendorf, d. 17. Nov. 1870. LSilhelrn Cahen. Annonce. In unserer Gemeinde ist zum 1. April k. I. die Stelle eines geprüften Religionslehrers, Vorbeters und Schächters zu besetzen. Das Einkommen beträgt ca. 300 Thlr. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugniffe und Angabe des Alters beim Unterzeichneten Vorstande melden. Heiligenstadt (Reg.-Bez. Erfurt). _Der Synagogeu-Borstand._ An der hiesigen Hauptsynagoge soll ein Cantor angestellt werden. Erforderniffe sind: eine schöne Stimme, musikalische und sonstige Bildung, die Fähigkeit, Gebete in hebräischer und deutscher Sprache gehörig vorzutragen, sowie vor allen Dingen sittlicher Charakter und unbescholtener Ruf. Hierauf Reflectirende wollen sich in postfreien Briefen an die Unterzeichnete Stelle wenden und ihre Zeugniffe beilegen. Frankfurt a/M., d. 22. Nov. 1870. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Es wird z. 1. Mai in der Prov. Hannover ein jüd. Hauslehrer unt. günst. Bedingung, ges., der außer den deutschen Elementarfächern auch Hebräisch, Franz, u. Engl, gründl. unterr. kann. Frco.-Off. nebst Zeugn. nehmen die Herren R. U. & Samson in Hannover entgegen. Ein geprüfter Religionslehrer. Vorbeter u. Schächter ^findet zum 1. Mai 1871, bei der Synagogengemeinde zu Beelitz bei Potsdam, Engagement, befähigte Bewerber, verheirathet, belieben sich portofrei mit der Angabe ihrer Verhältnisse und Einreichung ihrer Atteste u. Qualification bei dem Unterzeichneten zu melden. Das Einkommen beträgt jährlich 170 bis 180 Thaler. H. Marcus, Borsteher.

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