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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-05-24 · Heft 21 (24.5.1870) · p. Seite 420

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 21 (24.5.1870)
Date
1870-05-24
Page
Seite 420 (sequence 12)
Language
German
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420 der Gemeinde. Aber der Pfarrer des Orts, der die Sache schrecklich fand, reclamirte bei den Behörden. Es wurde ein Proceß angedroht, aber die Gemeinde entschied sich, das Kind zurüchzugeben, da sie keine Proselyten aus Ueberraschung oder Gewalt machen will. Dies ist eine umgekehrte Mortarageschichte. ®Bjei ge». Die hiesige 2. Lehrerstelle ist vacant und soll bis zum 1. Äuli e. besetzt werden. Das fixirte Einkommen beträgt 185 Thlr. Für den Gesangunterricht werden 4 V Thlr. bewilligt. Die Einnahme für den hebräischen Unterricht betragt circa 150 Thlr. Elementarlehrer, welche den Gesangunterricht ertheilen können, wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse uud eines eurrieulam vitae bei dem Unterzeichneten Schulvorstand melden. Kozmin, d. 17. Mai 1870. Der jüdische Schulvorstand. Die hiesige jüdische Gemeinde wünscht einen unverheiratheten Religionslehrer baldigst zu engagiren. Offerten werden von dem Unterzeichneten Vorstand entgegen genommen. P.-Wartenberg, im Mai 1870. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. U«ko. Die per 1. October l. I. hier vacante Elementarlehrer- und Cantorstelle ist wieder zu besetzen. Qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst, unter Einreichung ihrer Zeugniffe, an den Unterzeichneten wenden. Gehalt bei freier Station 150 Thlr. Reisekosten werden nur dem Engagirten vergütigt. Levern (Westphalen), den 8. Mai 1870. B. Löwenstern. In unserer Gemeinde ist sofort oder spätestens bis zum 1. Juli die Stelle eines unverheiratheten Elementarlehrers, Vorbeters und Schächters zu besetzen; das Einkommen beträgt 250 Thlr. nebst freier Wohnung. Feuerung und Licht. Auch bietet sich hier Gelegenheit, durch Privatunterricht, die Stelle um mindestens 50 Thlr. zu erhöhen. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugniffe beim Unterzeichneten Vorstande melden. Wittmund in Ostsriesland. P. Neurnark. L. Donner. Zum 1. Juli o. soll die mit 250 Thlrn. p. ä. dotirte zweite Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Religionsschule wieder besetzt werden. Reflectanten wollen Meldungen und Zeugniffe dem Unterzeichneten einsenden. Tilsit, d. 29. April 1870. S. Friedeberg, Rabbiner der hies. Kreis-Synagogengemeinde. Die, durch den nach 25-jähriger Wirksamkeit erfolgenden Abgang des Herrn Lindenberg nach Berlin, vacant werdende Lehrerstelle an unserer, nur drei Claffen bestehenden Schule, soll zum 1. August d. I, wieder besetzt werden. Reflectanten werden ersucht ihre Meldung und Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande bavügst einzureichen. Das bisherige Gehalt betragt 250 Thlr. und vermag der Lehrer sein Einkommen durch Privatunterricht erheblich zu steigern, umsomehr, wenn er denselben auch im Französischen ertheilt. Mark. Friedland, den 8. Mai 1870. Der Vorstand der jüd. Stadtschule. Lehrer-Baeanz zu Rpbnik -O/S. Ich suche einen pädagogisch gebildeten Lehrer für unsere Gemeindeschule. Antritt spätestens zum 1. Juli c. Fixum 250—300 Thlr. und Aussicht auf Nebenverdienste. Rabbiner Or. Daniel Fraenkel Die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle soll sofort wieder besetzt werden. Gehalt 300 fl. bis 400 fl. Freie Wohnung und Nebeneinkommen. Reflectanten wollen sich beim Unterzeichneten Borsteheramte melden. Dettenfee, den 12. Mai 1870. Israelitische Dorsteheramt. Annonce. Die hiesige Synagogen-Gemeinde sucht für den 1. August dieses Jahres einen Elementarlehrer, der zugleich Vorbeter und Schochat ist. — Fixer Gehalt: 250 Thlr. Accidenzien: pp. 25 Thlr. jährlich. — Qualificirte Bewerber belieben sich baldigst in srancirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Bentheim, 12. Mai 1870. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. S. Neter Die hiesige Lehrer- und Cantorstelle verbunden mit einem fixem Gehalt von 325 Thlr. wird am 1. August o. vacant, und soll gleich wieder besetzt werden. Unverheirathete Bewerber um diese Stelle, wollen ihre Zeugniffe an den Unterzeichneten Vorstand franco einsenden. Emmerich (Kreis Rees), im Mai 1870. David Joseph Franken.

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