Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 34 (1870)
- Issue
- Heft 20 (17.5.1870)
- Date
- 1870-05-17
- Page
- Seite 397 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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397 In unserer Gemeinde ist sofort oder spätestens bis zum 1. Juli die Stelle eines unverheirateten Elementarlchrers, VvrbeterS und Schächters zu besetzen; das Einkommen beträgt 250 Thlr. nebst freier Wohnung. Feuerung und Licht. Auch bietet sich hier Gelegenheit, durch Privatunterricht, die Stelle um mindestens 50 Thlr. zu erhöhen. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisie beim Unterzeichneten Vorstände melden. Wittmund in Ostsriesland. t. Neumark. Donner. Die Dorbeteru. Elementarlehrerstelle ist in hiesiger Cnltusgemeinde binnen drei Monaten zu besetzen. Hiemit ist ein gesichertes Einkommen von jährlich 400 si. verbunden; und kann durch Privatunterricht und sonstige Emolumente aus weitere 150 fl. fast mit Gewißheit in dieser 45 Familien zählenden Gemeinde gerechnet werden. Anmeldungen von geprüften Bewerbern unter Anlage ihrer Zeugnisie sind srankirt zu richten an den Unterzeichneten. Sulzbürg b. Neumarkt in der Oberpfalz, den 3. Mai 1870. Dr. M. Löwenmayer, Distriktsrabbiner. Zum 1. Juli o. soll die mit 250 Thlrn. p. a. dotirte zweite Lehrerfielle an der hiesigen jüdischen Religionsschule wieder besetzt werden. Reflectanten wollen Meldungen und Zeugnisse dem Unterzeichneten einsenden. Tilsit, d. 29. April 1870. S. Friedeberg, Rabbiner der hief. Kreis-Synagogengemeinde. Zum sofortigen Antritt, resp. zu Johannis wird für hiesige Gemeinde ein Lehrer, Vorbeter und Schächter gesucht. Gehalt 350 Thaler mit circa 50 Thlrn. Nebeneinkünften. Bewerbungen nebst Einsendung der Zeugnisie bis zum 15. Mai. Rostock in Mecklbrg., im Mai 1870. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Hermann Bonheim. Die Per 1. Octvber l. I. hier vacante Elementarlehrer- und Cantorstelle ist wieder zu besetzen. Qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst, unter Einreichung ihrer Zeugnisse, an den Unterzeichneten wenden. Gehalt bei freier Station 150 Thlr. Reisekosten werden nur dem Engagirten vergütigt. Levern (Westphalen), den 8. Mai 1870. B. Löwenstein. Die, durch den nach 25-jähriger Wirksamkeit erfolgenden Abgang des Herrn Lindenberg nach Berlin, vacant werdende Lehrerstelle an unserer, nur drei Clasien bestehenden Schule, soll zum 1. August d. I, wieder besetzt werden. Reflectanten werden ersucht ihre Meldung und Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstände baldigst einzureichen. Das bisherige Gehalt betragt 250 Thlr. und vermag der Lehrer sein Einkommen durch Privatunterricht erheblich zu steigern, umsomehr, wenn er denselben auch im Französischen ertheilt. Mark. Friedland, den 8. Mai 1870. Der Vorstand der jüd. Stadtschule. Für die hiesige israel. Gemeinde wird zu wnn jimn ein Religionslehrer, Schächter und Vvrbeter zeucht. Bei freier Station bringt die Stelle 150 Thaler Gadebusch i/Mecklenbrg., April 1870. S. Franck, Vorsteher. Bekanntmachung. Die Stelle des Juspectors in der jüdischen Kranken- Berpflegungs- Anstalt zu Berlin ist zum 1. Ott. d. I. neu zu besetzen. Meldungen sich dazu qualificirender Personen sind schriftlich an den Vorstand der Anstalt, Auguststr. Nr. 14/15, zu richten. Ein tüchtiger Religionslehrer sucht Stelle und zwar als »mp bra, atro, -an, “,m. Auskunft ertheilt Herr Dr. Wolflsohn in Aachen. Ein examinirter Lehrer, der Knaben in allen Gymnasialdisciplinen, sowie im Hebräischen und Talmudischen unterrichtet, sucht Stellung in einer größeren Gemeinde. Offerten sub K. S. B. an die Exped. d. Bl. SS* Für mein Tuch-, Manufatturu. Modewaaren- Geschäft suche ich zum 1. Juli d. 3. einen gewandten Commis, dem gute Zeugnisse zur Seite stehen, sowie einen Lehrling von rechtlichen Eltern. Celle (Prov. Hannover). I. I. Cufsel sen. Commis- oder Reifestelle-Gesuch. Ein junger Mann, der seine Lehre in einem Strumpfw.-Geschäste ea gros bestanden, sowie längere Zett in einer Liqueurfabr. auf Reife u. Comptoir thätig war, sucht unter bescheidmen Ansprüchen per Juni in einem ähnlichen Geschäfte Engagement. Reflettanten, die Sonnu. Feiertage geschloffen haben, belieben Fr.- Offert. sud Nr. 5. an die E^cped. d. Bl. gel. zu lassen.