Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 34 (1870)
- Issue
- Heft 9 (1.3.1870)
- Date
- 1870-03-01
- Page
- Seite 174 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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174 Anzeigen. Gesucht! Die Gemeinde Anschi Chesed hier, der gemäßigten Reform huldigend, wünscht einen Rabbiner auf 5 Jahre vom 1. August l. I. mit dem jährlichen Gehalte von 3000 Dollars aufzunehmen. Derselbe muß in deutscher Sprache predigen und fähig sein, die mit der Gemeinde verbundene Religionsschule zu beaufsichtigen. Anmeldungen und Zeugnisie muffen vor dem 8. April l. I. dem Unterzeichneten eingesandt werden. New-2)ork. S. Schuster, Pres. 71 Avenue D. Die Stelle eines Religionslehrers und Vorsängers in hiesiger Gemeinde, zu welcher auch die Israeliten in Tübingen, Reutlingen und Nürtingen gehören, ist sofort zu besetzen. Neben freier Wohnung einem fixen Gehalte von 300 fl. und sonstigen Verdiensten von etwa 80—90 ft. gewährt dieselbe Gelegenheit zur weiteren Ausbildung und Vorbereitung für einen andern wissenschaftlichen Beruf in dem nahe gelegenen Tübingen, wie denn zwei frühern hiesigen Vorsänger auf diese Weise zu Advokaten promovirt wurden. Bewerber um die Stelle wollen sich in frankirten Eingaben unter Anschluß ihrer Prädikats- und Qualificationszeugniffe melden bei dem israel. Kirchenvorsteher-Amte Waukheim bei Tübingen. Annonce In unserer Gemeinde ist zum 1. April d. I. die Stelle eines geprüften Religionslehrers, Vorbeters und Schächters zu besetzen. Das Einkommen beträgt ca. 300 Thaler. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstande melden. Heiligen stadt, (Reg.-Bez. Erfurt). Der Synagogen-Vorstand. Vacanz. Die hier erledigte Rabbiner- und Prediger-Stelle soll wieder besetzt werden. Gewandte, im Amte stehende Prediger, die eine rrs-nr; mnrs von bekannten rabbinischen Autoritäten besitzen und befähigt sind, dem hiesigen hebräischen Unterrichtswesen vorzustehen und daran zu wirken, wollen sich geneigtest melden und ihre Zeugniffe einsenden. Akademische Bildung ist wünschenswerth, aber nicht Bedingung. Fester Gehalt 500 Thlr. jährlich nebst freier Wohnung und bedeutende Nebeneinkünste. Berücksichtigt werden nur die bis zum l. Mai c. eingehenden Meldungen. Rawicz, den 10. Febr. 1870. Der Corporations-Vorstand. Bacanz. Die Cantorftelle in hiesiger Gemeinde wird mit dem 1. April e. vacant und soll wieder besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich melden und ihre Zeugnisse über Leistungen und moralische Führung einsenden. Fester Gehalt 300 Thlr. jährlich nebst bedeutenden Nebeneinkünsten. Ist Bewerber befähigt an der hiesigen hebräischen Schule zu unterrichten, so wird hierfür eine besondere Gratification ertheilt. Berücksichtigt werden nur die bis zum 1. Juni e. eingehenden Meldungen. Rawicz, den 15. Febr. 1870. Der Corporations-Eorstand. Die Cantorftelle in unserer Gemeinde soll zum 1. April er. anderweit besetzt werden. Mit derselben ist außer den Revenüen aus der Schechita und anderen nicht unbedeutenden Nebeneinkünften, ein festes Gehalt von 300 Thlrn. verbunden. Bewerber, welche musikalisch gebildet, zur Leitung eines Synagogen-Chors und zum Vorlesen aus der Thora befähigt, auch als Schächter geprüft sind, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse über Oualification sowie über moralischen und religiösen Lebenswandel baldigst schriftlich bei uns melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Ostrowo, den 12. Februar 1870. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Spiro. In hiesiger Gemeinde wird gegen Ende April die Stelle eines Lehrers vacant. Bisheriges Einkommen nebst freier Wohnung beträgt mindestens 400 Thlr. Reflektirende Bewerber, die einen streng religiösen Lebenswandel Nachweisen können, belieben sich an Unterzeichneten zu wenden. Mülheim a. Rhein. Der Vorstand. Meyer Cahen Ein tüchtiger Elemeutarlehrer in hebräischen und deutschen Fächern wird zu Ostern für ein Israelitisches Institut unter guten Bedingungen zu engagiren gesucht. Offerten sind unter II. B. # 1114. an die Annoncen- Expedilion der Hermann'schen Buchhandlung in Frankfurt a. M. zu richten. Ein junger Mann, welcher bereits seit 8 Jahren in einem Leder-Geschäfte arbeitet und mit der Buchführung und Correspondenz vollkommen vertraut ist, wünscht wegen Veränderung entweder als Commis in dieser Branche oder als Buchhalter in einem anderen Geschäfte, jedoch nur da, wo selbiges an Sonn- und Festtagen geschlossen ist, beschäftigt zu werden. Nähere Auskunft hierüber ertheilt S. Großmann in Dirschau.