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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-02-22 · Heft 8 (22.2.1870) · p. Seite 154

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 8 (22.2.1870)
Date
1870-02-22
Page
Seite 154 (sequence 14)
Language
German
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154 Eine kleine Familie in einer Stadt der Prov. Naffau sucht per 1. Mai gegen guten Lohn ein israel. Mädchen zur Besorgung der Küche und Unterstützung der Hausfrau; dieselbe muß jedoch gute Zeugnisse haben. Offerten befördert die Expev. d. Bl. unter Chiffre n. 10. Ein gebildetes jüdisches Mädchen in gesetzten Jahren, aus achtbarster Familie, sucht zur Führung des Hauswesens, als Gesellschafterin oder zur Erziehung jüngerer Kinder Stellung durch das Placiruugs-Bureau -von Frau C. Herlitz, Breslau, Schweidnitzerstr. 33. Ein jüdisches Mädchen , welches im Kochen -bewandert ist wird zum 'sofortigen Eintritt oder spätestens per 1. April, zur - vollständigen Führung eines Haushaltes in -einer Stadt Thüringens gegen 'guten Lohn gesucht. Gef. Offerten unter snd 2. 8.. 8. an die,Exp. d. Bl. abzugeben. Eine junge Dame, 22 Jahr alt, «Israel.) wünscht eine paffende Stelle entweder zur Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin einer einzelnen Dame. Gef. Offerten bitte dem Herrn Lehrer Lebenstein in Mülheim a. d. Ruhr zugehen^zu laffen. Eine altere gebildete jüdische Dame sucht Stellung zur Erziehung von Kindern, sowie zur selbstständigen Leitung einer, wenn auch größeren, Wirthschäst, oder als Gesellschafterin. Darauf Reflectirenden wird: Frau Kaufmann Jarislofskp in Hultfchin o/S. näheres mitzutheilen die Güte haben. Eine gebildete jüdische Dame, in Hann over wohnhaft, wünscht einige junge Mädchen, behufs gründlicher Ausbildung in neueren Sprachen und Musik, sowie Erlernung des Haushalts in Pension zu nehmen. Der Herr Landrabbiner Vr. Vteyer und Herr D. Heinemann in Hannover sind gern bereit, nähere Auskunft zu geben. Asyl für gernüths und nervenkranke Israeliten. Aufnahme finden Kranke beiderlei Geschlechts. Gesunde und freundliche Lage. Billige Pension. Kost genau nach jüdischen Ritus. Prospekte gratis. Bayreuth «Bayern«, 1. Februar 1870. Dr. Würzburger. Eine feit 50 Jahren, in Leipzig, beste Meßgegend, mit Erfolg betriebe jüdische Restauration “03 die sich des besteck Rufes und guter Kundschaft erfreut, die einzige die bei ä la carte auch täglich fable d’hote speist, soll wegen vorgerücktem Alter des Besitzers mit sämmtlichen Inventar baldigst verkauft werden. Adr. in dies. Ztg. unter X. 8. R. # 4. Bekanntmachung Der Unterzeichnete Borstand bringt hiermit .zur öffentlichen Kenntniß, daß im April b. I. die neuen Lehrkurse der hiesigen jüdischen Lchrer-Bildungs-Anstalt beginnen. Die Bedingungen für die Aufnahme, die nur ein Mal jährlich, und zwar beim Beginne des Sommer- Semesters, erfolgt sind.folgende: 1) Der Anszm^hmende muß mindestens. das siebzehnte Lebensjahr zurückgelegt und das Alter der Bildnngsfahigkeit noch nicht überschritten haben; 2) er muß die allgemeinen Borkenntniffe imHebraischey, in biblischer Geschichte, sowie in.den.Elementar-Gegenständen besitzen; 3) er hat dem Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen.: - a.-einen von-ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher äußer -seinen persönlichen Verhältnissen besonders den' bisherigen Gang.feiner Bildung darstellt; b. ein Zeugniß über seine Schulbildung; c . ein Geburts-Attest; d. ein amtliches Zeugniß über -seinen bisherigen Lebenswandel; e. ein ärztliches Zeugniß über seinen Gesundheitszustand.; Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Rector Horwitz bis zum 15. Nstarz b. I. einzusendenden Gesuches wird über die Zulassung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebnis seine Ausnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Für die Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. . Berlin, im Febr. 1870. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Pensionat für fnnge Mädchen nt Hannover. In dem Pensionats Her Unterzeichneten finden zu Ostern noch einige junge Mädchen im Alter .von. 8—16 Jahren, welche die hiesigen Schulen und Institute besuchen sollen, - freundliche Aufnahme. Fortbildung in Musik und in Sprachen im Hause. Liebevolle und mütterliche Behandlung werden zugesichert. -Refer. ertheilen -Rabbiner Dr. S. E. Meyer, Hannover; Rabbiner Dr M. Güdemann, Wien; Dr. L. Kayserling, Hannover. Caroline Dammann. Escherstraße 11, Zum Beginne des Sommersemesters können einige Knaben eintreten in die Pensions-Anstalt von M I. Lowenkhal Frankfurt a/M., Mainstraße 4.

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