Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 2 (1838)
- Issue
- Heft 87 (21.7.1838)
- Date
- 1838-07-21
- Page
- Seite 353 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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333 Transport 10,368 Thlr. 8 Gr. 1479) Herr Abrah. Grambach, Destill. 80) - B. S. Cohnstädt, Kaufm. 81) - Eduard Opolenzer, Commis 82) - Louis Samter. 83) - Salomon Cohn, Kaufm. 84) - Nathan Cohn, Kaufmann 85) - Naumann Hausen, Kfm. 86) * M. D. Buttermilch, Gerber 87) - L. I. Rosenberg, Gerber 88) - Henschel Biberfeld, Kaufm. 89) - Adolph Scherbet, Kfmssohn 90) - Julius Köbner, Kfmssohn 91) - C. Wolff, Tischlermeister . 92) - A. Levy, Buchbindermeister 93) - Moritz Schießer, Handelsm. 94) - Schiedewitz, evang. Prediger 95) - Abraham Guhrauer, Kfm. 96) - Isidor Eisenstadt, Partikul. 97) - Zacher Zickel, Pferdehändler 98) Herren Bert Kubisch' Erben, Kflte 99) Herr M. A. Weil, Handelsm. 1500) - I. H. Friedlandfr, Kaufm. 1) Bei der Jnstallirung neuer Vorsteher für den Verein zur Bekleidung israel. Acmenschüler 2) Herr S. A. Kampf, Religionslehrer in Salzufeln bei Detmold *). 3) - I. M. Lövenstadt, Kaufmann aus Guhrau .... 4) - I. Fabian, Lehrer zu Sandberg bei Gostyn. 5) - Schlom Salomonski II, Kaufmann daselbst. 6) - Julius Wolff, Kfm. das. 7) - Jtzig Salomonsky, do. do. 8) - Jacob Wolff, Aubergist das. 9) Die israel. Schuljugend daselbst 1 - 12; — - 12 - 1 - — - 1 - — - 1 - — - 1 - — - - - 12 - - - 16 - - - 12 - - - 16 - 2 - •—- 1 - — - - - 12 - - - 8 - - - 16 - 1 - — - 1 - — 5 1 - ~ s 1 - — - 1 - — - - - 12 - 1 - - r 3,2- 1 - — 1 - — - 1 - — - 1 - 12 - 2 . — - - - 12 - 2 - — - 1.2- 8umma 10,400 - 20 - Belletrist i k. Proben aus einer Sammlung von Gedichten, die nächstens erscheinen wird, von vr. med. Isaak Rosenfeld zu Bamberg. Zuflucht. I. Wenn ich so recht heiter bin. Und mit Lust mag beten, Geh' ich nicht zum Tempel hin, Mit dem Herrn zu reden. Nein, ich geh' hinaus an'ö Licht, An die heitre Sonne, Blick' in's Gluthenangesicht Ihr mit Herzenswonne. Und in ihre Feuerbrust Leg' ich Worte nieder. Die dann, mir und ihr zur Lust, Werden Tempellieder. II. Wenn ich so recht traurig bin, Und mich selbst mag Haffen, Dann geh' ich zum Tempel hin, Wieder mich zu fassen. Und da will mein Herz so bang Plötzlich sich verkehren, Was mir Leid war, wird mir Klang, Und Gesang der Sphären. Selig fühl' ich dann in mir Holden Frieden weben, Und ich möcht' all' Tage schier In dem Tempel leben! — *) Aus Vorliebe für seine Heimat hat dieser Herr aus der Ferne seinen Beitrag hierher angewiesen, mit dem Motto: mn obnps *on didd (nach Gen. 49, 6.), Linsender. (Fortsetzung folgt.) Der ewige Jude. Man weiß sich eine Sage vom alten ew'gen Juden, Auf den der Zeiten Schmach und Schande sich entluden, Und nimmer kann er sterben, den Fluch muß er hinrragen, Der ihm ist worden schon vor tausend Jahr und Tagen. Doch geht die Sage nur auf den von Juda's Söhnen, Der Jesus hat verspottet am Kreuz mit wildem Höhnen, Das war ein grausam hartes, unmenschliches Gemüthe Er ward mit Recht zur Schmach und Schand' der Zelttiinrythe. Doch welcher Jude thuet und handelt jetzt so schnöde, Wie ist ein Jeder duldsam in Lhat und in der Rede,