Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1863-08-04 · Heft 32 (4.8.1863) · p. Seite 495

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
27 (1863)
Issue
Heft 32 (4.8.1863)
Date
1863-08-04
Page
Seite 495 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3224737-3226364-3226397--21441-3301349
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

m öiung, welche zur Erlangung einer Notariatsstelle fordert, daß der Bewerber der christlichen Religion zugethan sei, wird außer Wirksamkeit gesetzt." Präs.: Diejenigen Herren, die dafür stimmen, bitte ich, sich zu erheben. Es erheben sich: die ganze Linke, die Polen, die ersten drei Bänke des Centrums (darunter Abt Zeidler und die Grafen), von den Ministern Lasser und Plener. (Staatsminister v. Schmerling und Justizminister Dr. Hein befanden sich während der Abstimmung im Gespräche mit Abgeordneten, so daß über ihre Abstimmung nichts gesagt werden kann.) Dagegen stimmen: Das rückwärtige Centrum, nämlich die Ruthenen, ferner die Tiroler Abgeordneten Kerer und Ohnesttnghel. Der Antrag ist mit großer Majorität angenommen. Anzeigen. Die hiesige erste Lehrerstelle mit einem jährlichen Gehalte von 250 Lhlr. und steier Wohnung im Schulhause ist vacanr und sofort zu besetzen. — Für Privatunterricht , namentlich im Hebräischen, aber auch in anderen Lehrgegenständen bietet sich vielfache Gelegenheit. Meldungen und Zeugnisse sind frei einzusenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Schonlanke, den 16. Juli 1863. Der jüdische Schulvorstand. I. S. Cohn. Michelsohn. Badt. Bei der hiesigen Gemeinde soll ein zweiter Schächter und Trieberer mit 200 Lhlr. jährlichem Gehalt angcfiellt werden. Q-ualificirte Bewerber wollen sich bei uns unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden. Bromberg, den 20. Juli 1863. Der Verwaltungs - Vorstand. Kierski. C o n c u r s. An der hiesigen israelitischen 3 klassigcn Gemeinde-- schule ist mit 1. October l. I. eine Lehrerstelle mit dem jährlichen Gehalte von 400 fl. ö. W. zu besetzen. Bewerber müssen einer slavischen Sprache mächtig sein und wollen selbe ihre Befähigung, so wie ihre bisherige Verwendung durch Zeugnisse Nachweisen. Die eigenhändig geschriebenen Gesuche müssen bis zum 15. August l. I. an den gefertigten Vorstand franco cingesendet werden. Agram, am 8. Juli 1863. Der Vorstand der israel. Cultus-Gemeinde. C o it cu In der israelitischen Cultus-Gemeinde ist vom 1. October l. I. die Stelle eines Cantors und Notärs zu besetzen. Jahresgehalt 600 fl. ö. W. nebst den üblichen Emolumenten. Restectanten wollen ihre mit authentischen Zeugnissen über Leistungsfähigkeit und moralisches Betragen versehenen Gesuche ehestens an den gefertigten Vorstand einsenden. Allenfalls wäre cs wünschenswerth, wenn die Bewerber um diese Stelle zu einer Probeleistung erscheinen würden; jedoch werden die Reisekosten nur dem Entsprechenden rcsp. dem Acceptirten ersetzt. Agram, am 8. Juli 1863. Der Vorstand der israel. Cultus-Gemeinde. C o n c u r s. An der hiesigen israelitischen Schule ist die Stelle einer Lehrerin, der weiblichen Handarbeiten, mit dem jährlichen Gehalte von 300 fl. ö. W. zu besetzen. Diejenigen, die sich um diese Stelle bewerben, wollen ihre mit den erforderlichen Zeugnissen versehenen Gesuche bis zum 15. August l. I. an den gefertigten Vorstand einsenden. Nur Befähigte können berücksichtigt werden; und erhält die Frau des acceptirten Lehrers bei gleicher Qualification den Vorzug. Agram, am 8. Juli 1863. Der Vorstand der israel. Cultus-Gemeinde. Zum Vorbcter an dem bevorstehenden Neujahrs- und Versöhnungsfeste in unserer Gemeinde, suchen wir einen jungen Mann, der musikalische Bildung und Befähigung besitzt einen Chor zu leiten. Hierauf Reflccnrende wollen sich in portofreien Briefen unter Einreichung ihrer Qualisications - und Führungs-Atteste baldigst an den Unterzeichneten wenden. Dessau, im Juli 1863. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Annonce. Ein pädagogisch und theologisch gebildeter jüdischer Lehrer, der schon eine Reihe von Jahren fungirt, früher als Cultusbeamtcr in Gemeinden, zur Zeit als Erzieher an einem renommirten Institute, beabsichtigt zu Ostern k. I. seinen jetzigen Wirkungskreis unter angemessenen Bedingungen zu vertauschen mit dem eines Lehrers und Predigers an einer größeren jüdischen Gemeinde. Franco-Osscrten beliebe man unter Chiffre M. Cr. B. der Expedition dieses Blattes einzusenden. Die israelitische Gemeinde zu Dcilstein a. d. Mosel, sucht von jetzt ab einen Lehrer, Vorbeter und Schächter, das jährliche Einkommen beträgt von 170 bis 200 Thlr., nachdem die Leistungen des Mannes sind, außer freier Wohnung. Nähere Auskunft bei Vorsteher Simon daselbst.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.