Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1863-05-26 · Heft 22 (26.5.1863) · p. Seite 341

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
27 (1863)
Issue
Heft 22 (26.5.1863)
Date
1863-05-26
Page
Seite 341 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3224737-3226364-3226387--21275-3301167
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

341 deren Ertrag für den Synagogenbaufond bestimmt war, durch Beiträge felbstgefertigter Handarbeiten rc. rc. zu unterstützen. Das Unternehmen gelang über alle Erwartung. Nicht nur, daß über 200 Nummern einliefen und eine veranstallete Ausstellung hinlänglich Zeugniß gab von dem gediegenen Geschmack und der opfersrohen Arbeitsamkeit der Töchter Israels, so war auch der Reinertrag, den die Auction dieser freiwilligen Gaben lieferte, von der unerwarteten Höhe von 8000 Thlr. schwedisch. — Dies so überaus günstige Ergebniß schien auch den Unternehmern und Beförderern des guten Werkes msseuliai generis neue Lebenskraft einzuhauchen und so liegen denn beispielsweise schon jetzt die prachtvollen Zeichenbogen und Entwürfe für den Synagogenbau im Gemeindelocale zur gefälligen Ansicht aus. Auf diese Weise scheint es, hätte man keinen Grund den rüstigen Fortgang des Baues in Frage zu setzen, wenn nicht eben der Grund und Boden, der für den Tempelbau angekauft, an und für sich von ziemlich fragwürdiger Gestalt wäre. Hoffen wir jedoch, daß eine nicht zu ferne Zukunft die betreffende Frage gründlich und zu aller Zufriedenheü lösen werde. Arthur Levysohn. Anzeigen. C o n e u r s. Ein Cantor des Hebräischen kundig, und der jene musikalische Bildung hat, um Chordirigent zu sein, findet unter gleicher Rangstellung mit dem bereits amtirenden Cantor an der hiesigen Neu-Synagoge eine Anstellung, mit einem den Bedürfnissen entsprechenden und für die Petenten zufrieden stellenden Gehalte. Bewerber haben ihre mit den nöthigen Zeugnissen belegten Gesuche längstens bis zum 31. Mai l. 3. an die unten bezeichnete Adresse portofrei einzusenden, worauf ihnen die Zeit zur Probeabhaltung kunbgegeben wird; von dem Erfolge hängen die nähern Gehalts- und Emoluments»Bestimmungen ab. Bei gleicher Befähigung erhält der im Thorulcsen Kundige den Vorzug. Nur im Aufnahmsfalle werden die Reisekosten vergütet. Prag, den 26. April 1863. Der Vorstand der Neu-Synagoge, in der Kreutzgasse No. 184—5. Annonce. Die hiesige jüdische Gemeinde sucht einen Cultus- Beamten, der als Vorbeter, Schächter und eraminirter Lehrer entweder sofort oder zum 222N eintreten kann. Das jährliche Gehalt beträgt 250 Thlr. Firum und circa 100 Thlr. Nebeneinkünfte, sowie fteie Wohnung. O-ualisicirte Bewerber wollen sich unter porrofteier Einreichung ihrer Zeugnisse umgehend bei uns melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Callies i/Pommern, den 8. Mai 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ein Schächter, Religionslehrer und Vorbeter, der vom 1. Mai ab bis Michaelis zu jeder Zeit eintreirn kann, sucht eine Stelle. Aufträge beliebe man ftanco an die Expedition der Zeitung des Zudenth. unter Chiffre BL B. zu richten. Die Stelle eines Cantors bei unserer Gemeinde kommt in einiger Zeit zur Erledigung. — Bewerber um dieselbe wollen ein eigenhändig geschriebenes Gesuch bei uns einreichen und sich über den Besitz einer klangvollen Stimme, über genügende musikalische Kenntnisse zur Bildung und Leitung eines Sängerchors, über gründliches Verständniß des Hebräischen, sowohl zum corrccten Vortrage der Gebete, als auch zum Unterrichte in den Elcmentarklassen unserer Religionsschule, wie zur zeitweisen Vertretung des amp, endlich über ihre sittliche Führung durch beglaubigte Zeugnisse ausweisen. Leipzig, im Mai 1863. Der Vorstand hiesiger israel. Religionsgemeinde. Hermann Meyer. Dr. E. Samostz, S. Bekanntmachung. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Elementarlehrers, Vorbetcrs und Schächters (wenn möglich zum sofortigen Antritt) vacant. Mit derselben ist ein Gehalt von 200 Thlr. bei fteier Wohnung, Feuerung und Licht verbunden. Schechita wird ertra vergütet. Qualificirte Bewerber wollen sich in portofreien Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Hattingen a/Ruhr, im Mai 1863. Liefmann Gumperz. Die israelitische Gemeinde in Flensburg (Herzogthum Schleswig) sucht sofort einen unverhcirarheren Religionslehrcr, welcher auch zugleich das Amt eines Schächters verstehen kann, für einen jährlichen Gehalt von 400 Thlr. R.M. (oder Pr. Cour. 300 Thlr.) Atteste über seinen religiösen und moralischen Lebenswandel find portofrei an den Unterzeichneten Vorstand einzusenden. Flensburg, den 29. April 1863. Jfaae Levin » Jacob Meyer j p. t. Vorsteher.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.