Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 14 (31.3.1863)
- Date
- 1863-03-31
- Page
- Seite 217 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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LN Zum 1. April 1863 ist die hiesige Eantor- und Schächter-Stelle vacant. Dieselbe bringt ein firirtes Gehalt von circa 500 Thlr. ein. Qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst umgehend an Unterzeichneten hiesigen Vorstand melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Meldungen franco. Berent, den 10. Marz 1863. Der Vorstand der hiesigen Syn.-Gemeinde. _B. Caspary. Für Lehrer. An der hiesigen jüdischen Elementarschule ist die 1. Lehrerstelle von Ostern d. I. ab zu besetzen. Mit derselben ist ein fester Gehalt von 250 Thlr. und 12 Klafter Deputat-Holz, im Werthe von 50 Thlr., verbunden und ist außerdem durch Ertheilung von Privatunterricht ein Einkommen von mindestens 100 Thlr. jährlich zu erzielen. O-ualificirte Bewerber wollen ihre Prüfungs- Zeugnisse und Atteste an den Unterzeichneten Vorstand recht bald einsendcn. Tuchel, den 5. März 1863. Der Sckulvorstand. Fabian._ <gtn Religionslehrer, der auch einen gründlichen Elementar-Unterricht ertheilen kann, soll für unsere Synagogen-Gemeinde vom 1. Mai c. engagirt werden mit einem firirten Gehalt von 300 Thlr. und Nebeneinkünfte für Privat-Unterricht. Gleichzeitig soll auch ein Errra, der Vorbeter ist, mit einem firirren Gehalt von 100 Thlr., Nebencinkünfte 200 Thlr. und freier Wohnung engagirt werden. Sollte derselbe auch im Hebräischen Unterricht ertheilen wollen, so wird noch eine Gehaltzulage von 150 Thlr. zugestchcrt. Rcflcctirende belieben sich in portofreien Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Vorstand zu melden. Guttstadt i/Ostpr., den 22. März 1863. Der Synagogen-Vorstand. Offene Stelle. Ein sachlich gebildeter Vorbeter, der gleichzeitig die Functionen des Schächtens und Synagogendienstes versehen kann, findet in hiesiger Gemeinde unter günstigen Bedingungen sofort eine Anstellung. Befähigte Bewerber wollen unter portofreier Einsendung ihrer Sitten- und Qualificationszeugnisse und mit Angabe ihres Alters und ihrer Ansprüche sich bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Lengsfeld bei Eisenach, den 5. Mär; 1863. Der Cultus-Vorstand. I. Bien. KL" Ein unverheiratheter Schächter, der zugleich gut deutsch spricht und schreibt, wird für eine kleine Provinzialstadt im Regierungsbezirk Frankfurt a/O. zum sofortigen Antritt gesucht. Reflectanten belieben sich persönlich bei Herrn vr. med. S. Badt in Berlin, Neue Friedrichstr. 27 vorzustellen. Die Lehrer-Stelle der zweiten Klasse der hiesigen jüdischen Elementarschule ist vacant und soll spätestens am 1. Mai dies. I. wieder besetzt sein. Gehalt 200 Thlr. und freie Wohnung, außerdem eine besondere Vergütigung für die Corporationsschreibereicn. — Q-ualificirte Bewerber wollen uns ihre Meldungen unter Beilegung ihrer Zeugnisse bis zum 15. April c. portofrei zustellen. Fordon, den 15. Mär; 1863. Der Corporations - Vorstand. Hirsch Jacobsohn. An der hiesigen Religionsschule wird zum 1. Mai d. 2. die zweite Lehrerstelle vacant. Das Gehalt ist bei einem Firum von jährlich 150 Thlr. mit noch einigen Nebeneinnahmen verbunden und wird noch bemerkt, daß die Aspiranten die übrige Zeit zur eignen Ausbildung benutzen können, indem hier nur 4—5 Stunden täglich unterrichtet wird. Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse sich baldigst beim Unterzeichneten Vorstande melden. Schlawe, den 16. März 1863. Der Vorstand. _S. H Groß. B a e a n z. „In unserer Synagogen-Gemeinde wird zum I.Junic. „die Stelle eines am« vacant, der die Befähigung haben „muß, in den unteren Klassen der Religionsschule Reli- „gionsunterricht zu ertheilen, so wie an hohen Festtagen „als Dorberer mit zu fungiren. An jährlichem Einkom- „men werden 400 Thlr. zugestchcrt. Reflectanten wollen „bei Einreichung ihrer Qualifications-Zeugnifse sich bis „zum 1. Mai c. in portostcien Briefen beim Untcrzeich- „ucten melden. Graudenz, im März 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Mühlendorsf. In der hiesigen jüdischen Gemeinde wird ein Lehrer für 14 Familien gewünscht. Derselbe muß geprüft sein und die Fähigkeit besitzen, in jüdischer Religion und im Hebräischen zu unterrichten, auch im Stande sein, die Function eines Schächters auszuüben. — Ein Einkommen von 300 Thlr. wird zugestchcrt, jedoch kann dieses auf 350 Thlr. sich steigern und erhält derselbe außerdem steie Wohnung. — Frankirte Meldungen nimmt entgegen Der Synagogen - Vorsteher, Moses Haase. Kostrzyn, den 20. März 1863. Berichtigung. Veränderter Verhältnisse wegen ist an der israelitischen Knabcn-Freischule zu Danzig nicht mehr die 2te, sondern die Iste Lehrcrstclle zu besetzen, mit welcher ein Gehalt von 250 Thlr. jährlich, nebst steier Wohnung verbunden ist. Meldungen find an Herrn Rabbiner Di. Stein, Danzig franco zu adresfircn.