Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 5 (27.1.1863)
- Date
- 1863-01-27
- Page
- Seite 73 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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73 Durch den Tod unseres Lehrers und Cantors ist die Stelle bei der hiesigen Gemeinde vacant, und wäre es erwünscht, wenn dieselbe sofort besetzt würde. Nur solche Reflectanten, die ihre Befähigung durch gute Zeugniffe vorlegen können, wollen ihre Fr. Offerten an den Herrn Oberrabbiner g. Bodenherwer in Crefeld oder an den Unterzeichneten richten. Unverheirateten Bewerbern wird der Vorzug gegeben. Hüls bei Crefeld, den 13. Januar 1863. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. M Kohn. Die Schächter- und Vorbeter-Stelle in hiesiger Gemeinde kann sofort oder zu Ostern d. I. wieder besetzt werden. Dieselbe gewahrt bei gänzlicher freier Station und ohne nöTro und sonstigen Nebeneinkommen einen jährlichen Gehalt von 70 bis 100 Thlr. Unverheirarhete qualificirte Bewerber haben bei ihren Anmeldungen Zeugnisse beizulegen. Zanow, den 14. Januar 1863. Der Vorstand. Moses Cron. Ein unvcrheirathcter jüdischer Lehrer, der zugleich Borbeter und Schächter sein muß, kann bei einem jährlichen Gehalt von 100 Thlr. incl. Nebeneinkommcn und freier Station bei unserer Gemeinde vom 1. Februar d. I. an eintreten. Resiectanten wollen sich entweder persönlich oder in srankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugniffe beim Unterzeichneten Vorstande melden. Lenzen, den 18. Januar 1863. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. _M M Saurier. Die Stelle eines Lehrers und Cantors bei der israel. Gemeinde zu Berne ist erledigt, trägt circa 200—225 Thlr. Prß. nebst freier Wohnung. Es find nur wenige Kinder zu unterrichten. Die Stelle eignet sich sehr für einen jungen, nach eigener Fortbildung strebenden Mann. Portofreie Anmeldung bei B TFechsler, Landrabbiner in Oldenburg. In unserer Synagogen-Gemeinde ist die Stelle eines geprüften Religionslehrers, Vorbeters und Schächters von sogleich oder 1. März e. zu besetzen. Der firirre Gehalr ist 250 Thlr. und ca. 200 Thlr. Nebeneinkommen. Resiectanten belieben sich unter Einreichung ihrer Qualifications-Atteste in portofreien Briefen oder persönlich beim Vorstande zu melden. Wir bemerken noch, daß die Lehrersunction Hierselbst leicht ist, indem nur 20 schulpsiichtige Kinder da find, deren Schulbesuch sich aus 2 Stunden des Tages erstreckt. Wormditt, den 11. Januar 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die i« unserer Gemeinde vaeante Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters soll schleunigst wieder besetzt werden, wozu sich gualisrcirte Bewerber mit Beifügung ihrer Zeugnisse an uns wenden wollen. Der feste Gehalt ist bei völlig freier Station lOO Thlr. Courant, die Rebeneinkünfte incl. des Schächters nicht un- 1 »edeutend. Wittstoek, den 12. Januar 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde der Gstprirgnitz. An eiver jüdischen Realschule iu einer großen Stadt Norddentschlands werden 2 Lehrerstelleu eredigt, die eine für Elementarunterricht, die andere sür den Unterricht im Hebräischen, Deutschen und Realien in mittleren Elasten. Restectirende, welche bereits als Lehrer snngirt, wollen baldmöglichst ihre Meldungen mit dem Nachweise ihrer Befähigung der Exped. d. Bl. übersenden. An der von mir Ostern d. I. in Brüssel zu errichtenden Erziehungsanstalt für israelitische Knaben wünsche ich einen tüchtigen Lchramtscandidaten anzustellen, welcher den Religions- und deutschen Sprachunterricht, sowie die Aufsicht im Allgemeinen übernehme und, unverheirathet, bei mir Wohnung nehme. Amsterdam, den 12. Januar 1863. Llinäer^rLvLt V. 239. I. M. Califch. In einer größeren Provinzialstadt der Mark Brandenburg wird für 3 Knaben, welche Schulen besuchen, zur Beaufsichtigung und Nachhülfe ein Hauslehrer mosaischen Glaubens sogleich gesucht. Derselbe soll sowohl eine gute pädagogische als auch eine höhere wissenschaftliche Bildung besitzen, namentlich im Griechischen und Lateinischen tüchtig sein. Bei gänzlich freier Station werden 200 Thlr. Gehalt gewährt. Meldungen nebst Atteste beliebe man einzusenden an g. Mende in Frankfurt a/Oder. Ein geprüfter israel. Lehrer, der Knaben bis zur Tertia eines Gymnasiums vorzuberriten und auch im Biolinspiel Unterricht zu eriheilcn befähigt ist, sucht von Ostern ab eine Stelle als Hauslehrer in einer Universitätsstadt Deutschlands. Derselbe, 22 Jahr alt, ist bereits seit 4 Jahren im Amte und kann über seine Tüchttgkeit und seine Leistungen durchaus gute Zeugniffe beibringen. Gef. Offerten beliebe man unter 8. 8. 50. der Erp. d. Bl. nach Leipzig einzusenden.